Im Norden des Ceyhan
Flusses auf dem kleinen Tal zwischen Kesmeburun und Bahçeköy
erhöht sich auf einem Felsen eine mittelalterliche Festung die
Burg Bodrum genannt wird. Diese Festung ist zu Adana 110 km.
entfernt, auf der Strasse die Osmaniye zu Staudamm Aslantaþ
und zur Karatepe-Aslantaþ Freiluft Museum führt. Die Überreste
dieser anthiken Stadt sind immer noch am Rand der Festung zu
sehen. Der Name dieser anthiken Stadt wurde erst nach den Ausgrabungen
der Inschriften im 19.Jh. als Hieropolis- Kastabala festgestellt.
Seit dieser Zeit haben sich Untersucher aus verschiedenen Nationen
für die Monumente, Inschriften und Münzen aus Kastaba interessiert
und erst nach diesen Untersuchungen ist es möglich geworden
die Geschichte dieser anthiken Stadt ins Tageslicht zu bringen.
Heute sind die Überreste
des Kastabala Trümmerfeldes hauptsächlich aus der Römerzeit.
Aus der Asphaltstrasse die Kastabala zu Karatepe verbindet kann
man man die mit 300 meter lange mit Säulen versehene Strasse
sehen die 200 n.Chr. erbaut wurde. Diese Strasse erstreckt sich
neben den Felsen an der Festung und setzt sich an die eigentliche
Siedlung hinter dem Tal nieder. Auf der Terasse oberhalb dieses
Tales wurden mehrere Statuenfusse mit Inschriften gefunden.
Das ebene Gebiet,dass sich von hier bis zum Tal erstreckt diente
als Stadion. Gleich ein bischen davor kann man das recht gut
hinterbliebene Theater sehen. Dem Theater gegenüber sind Überreste
von einem Bad der römischen Epoche zubetrachten. Ausserdem sind
zwei Kirchengebäuden aus dem 5./6. Jhr. Sehenswert.Einer davon
liegt gleich neben der mit Säulen versehten Strasse und beim
Bau wurden architektische Stücke von Gebäuden der römischen
Kaiserzeit verwendet. In der Umgebung der Stadt sind mehrere
Gräbe und Steingräbe zu sehen. Der Wasserbedarf der Stadt wurde
aus der Quelle in der Nähe des Dorfes Karagedik an der Ostseite
des Ceyhan Flusses bedeckt.
Das Land der Göttin
Perasia aus Kastabala,das ein sehr altes religiöses Zentrum
zu sein Scheint war sehr Umfangreich. Dieses Land erstreckte
sich im Norden zu den heutigen Dörfern Karatepe und Bahadýrlý,
im süden in das reiche und fruchtbare Tal, dass vom bogenhaft
niederfliesendem Ceyhan (anthik Pyramos) bewässert wurde.
Wir hatten betont,
dass Hieropolis-Kastabala ein heiliges Zentrum war. Nach Strabon
aus Amasya, ekstasierte sich die Tempelnonne im heiligen Tempel
von Artemis Perasia in Kastabala nach den langen Tänzen der
religiösen Zeremonie,wie die Rufaider spielte sie auf der heissen
Asche weiter und im Höhenpunkt der Ekstase rannte sie mit der
Fackel an der Hand aus dem Tempel zu den Bergen, an das Ufer
der Ceyhan und auf die Spitzen der Wäldern. Auch in der hellenistischen
und in der römischen Kaiserzeit wurden hier Pan-Hellenistische
Wettrennen für die Ehre der Perasia veranstalltet. Auf den Münzen
befanden sich vor der Frauenhaupt mit einer Burg-Krone, Fackel
und Tannenbaum,die Symbole der Göttin Peresia, die Herrin der
heiligen Stadt.
Die Göttin Artemis
Perasia aus Kastabala von der Strabon erzählt ist keine andere
als Kubaba. Es wurde herausgestellt, das die Kultstette Kastabala
sehr älter war als man es dachte und die Göttin Kubaba ihre
Herrin war. Kubaba ist der alte Name von der Muttergöttin Anatoliens
die wir Kybele nennen. In den Dokumenten stösst man zum ersten
mal auf diesen Namen in den Kültepe Archiven der Assyrien Kolonienzeit
1800 v.Chr. und in den Königsarchiven 1500-2000 v.Chr. in Boðazköy
(hist.Hattusas), die Hauptstadt der Hethiter unter anderen Gott
und Göttinen Namen.
Nach dem Zerfall
des Hethitenreiches in den Jahren 1200 v.Chr., war Kargamýþ
eine Art Hauptstadt der Hethitenwelt der letzten hettetischen
Epoche. Kubaba wurde zu ihrer Muttergöttin und war als "Königin
des Kargamýþ " bekannt. In dieser Zeit verbreitete sich
der Kubaba Kult viel mehr.In Domuztepe gibt es Reliefs über
dieses Kult’s. Die von den Phrygiern zu eigen gemachte Göttin
Kubaba sehen wir in Pessinus und Sard. Die Statue der Göttin
wurde im Jahr 204 v.Chr. nach Rom gebracht und wurde in das
Palatium gesetzt.In der griechisch-römischen Epoche ist es unter
dem Namen Artemis Perasia bekannt.
In der letzten römischen
Zeit im 5.Jh. werden wir in den Regionen Karatepe und Düziçi
Zeugen eines drastischen Anstieges der Olivenöl herstellung.
In dieser Region kann man Überreste von Presssteinen, Masere
Reste, mit 7-10 km abständen Basilika’s mit farbigen Mosaikboden
und Tempel sehen,die eine Deutung der Olivenöl herstellung in
jedem Viertel sind. Das Olivenöl wurde mit hoher Vermutung zu
erst in Hierapolis-Kastabala gesammelt, und von hier zu den
Hafen des Ýssos Golfes transportiert.
Aus der Römerzeit
hinterbliebenen Hieropolis-Kastabala wurden mehrere Inschrifte
und Münzen von römischen Gouverneuren und von unabhängigen Königreichen,
die in dieser Zeit gegründet wurden. Diese unabhängige Königreiche
regierten zirka bis zum Jahre 17 v.Chr. in Kastabala. Die bedeutensde
und berühmte unter diesen waren Tarkondimotos I und Philopater
II. Diese Könige liesen unter ihren Namen Münzen drücken. Wie
wir wissen ist die Unabhängigkeit eines Landes mit ihrem Geld
und deren Gültigkeit festzustellen und zu Beweissen.
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