DER AÐRI ÝSHAK PAÞA PALAST
Der Ýshak Paþa Palast ist mehr ein Komplex (Külliye) als
ein Palast. Es ist der nach dem Topkapý Palast in Istanbul
gebaute berühmste Palast der letzten Zeit.
Der Palast, der 5 km. östlich zur Gemeinde Doðubeyazýt,
auf dem Hügel am Rand eines Berges liegt ist der letzte
grosse Bauwerk der Tulpenperiode des osmanischen Reiches.
Es ist einer der bedeutensden und eliten Beispiele der Osmanenarchitektur
vom 18. Jhr. und ist aus kunstgeschichtlicher Betrachtung
sehr wertvoll. Nach der Takkapý Inschrift der Haremabteilung
des Palastes ist der Bau nach der Hedschra (hicri) 1199
und n. Chr. (miladi) 1784 datiert.
Weil der Grundboden des Palastes an einem Talrand ist,
ist es hart und felsig. Trotz der Stelle im Zentrum des
alten Beyazýt sind drei Seiten des Gebäudes (Nord, West,
Süd) steil und überhangen. Nur an der Ostseite befindet
sich eine entsprechende Ebene. Das Eingangstor des Palastes
liegt hier. Ebenfalls ist es die engste Front.
Weil der Palast in einer Zeit gebaut wurde, wo die Festungen
ihre Besonderheit verloren und die Feuerwaffen entfunden,
ist die Verteidigung gegen die östlichen Hügel sehr schwach.
Die Stelle des Haupttores ist der schwächste Schutzpunkt.
Die Abteilung des Haupttores hat mit den Palästen in Istanbul
und Anatolien keinen Unterschied und ist aus der Sicht der
Steinarbeit und der Steinhauerei gut unterhalten.
Palastbeispiele der türkischen Art sind heute in unserem
Land sehr selten zu sehen. Einer von ihnen ist der Ýshak
Paþa Palast und Komplex.
Der Ýshak Paþa Palast entsteht aus folgenden Abteilungen:
1- Aussenfront,
2- erste und zweite Vorhalle,
3- Herrenzimmerabteilung (Selamlýk),
4- Moscheegebäude,
5- Speissehaus (Darüzziyafe),
6- Hamam,
7- Haremabteilung und Zimmern,
8- Zeremonie und Festsaal,
9- Die Takkapý,
10- Zeughaus und Narungszimmer,
11- Grabmalgebäude,
12- Ofen,
13- Kerker,
14- Einige Abteilung der Innenarchitektur (Türe, Fenster,
Schränke, Scherbett-gefässe, Kamine u.s.w.)
Der Palast trägt die Architekturstil Eigenschaften der
osmanischen, persischen und seldschukischen Zivilisationen
an sich. Der von II. Ýshak Paþa der Cýldýroðullarý und Çolak
Abdi Paþa im Jahre 1685 gebaute Palast gab man die Letzte
Form im Jahre 1784. Das Gebäude wurde auf einem Feld von
etwa 115x50 m. Mass gebaut. Der Portal aus Quader an der
Ostfront des Baues trägt mit Reliefs und Ornamente die Eigenschaften
der Seldschukenkunst.
Der
Palast entsteht aus zwei Vorhallen und aus den Bausammlungen
in dieser Vorhalle. Manche Gebäuden der ersten Vorhalle
zerfielen. Die zweite Vorhalle mit Bauwerken gekreist ist
Quadratförmig. Dem Eingang nach ist auf der rechten Seite
das Herrenzimmer und gleich dahinter die Haremabteilung.
Am Ende dieser Räume befinden sich die Moschee und das Grabmal.
Das Grabmal wurde im architektischen Stil der seldschukischen
Kuppelgrab erbaut worden. Die Palastabteilung entsteht aus
zwei Stockwerken. Die 366 Zimmer befinden sich in diesen
zwei Stockwerken. Im jedem Raum befinden sich Steinofen.
Die Löcher zwischen den Steinwänden zeigen, dass das ganze
Gebäude einen zentralen Heizungssystem hatte. Der Divansaal
hat einen Mass von 20x3 m. Ihre Wände und der Boden ist
aus Stein. Diese Wände sind mit türkischen Schriftkunst
Beispielen, mit Sülüs geschriebenen heiligen Schriften geschmückt.
Durch den Doppelvers ‘’Ishak gütigte die Welt nach Bestreben-
Tauseneinhundertneunundneunzig ist es gewesen’’ ("Ýshak
meram üzere kerem kýldý cihaný-Binyüzdoksandokuz buna oldu
tarih") wird herausgefunden das der Palast im Jahre
1784 gefertigt wurde. Das Grabmal in der zweiten Vorhalle
des Palastes ist aus Quader gebaut. Dieser achteckiger Grabmal
ist in Form der seldschukischen Grabmalarchitekturtradition
und zweischichtig. Die Wände sind mit geometrischen Motiven
geschmückt. In diesem Grabmal ruhen Çolak Abdi Paþa, Ýshak
Paþa und deren Nachkommende.