Generaldirektorat für Gemälden und Museen  
 
    AMASYA MUSEUM

    Die wenigen Werke die in einer Abteilung der Medresse Gebäude des Sultan II. Beyazýt Komplexes (Külliye) gesammelt wurden, wurden mit den Mumien der islamischen Zeit zusammengestellt und damit im Jahre 1925 vorerst als ‘’Museumlager’’ eingerichtet.

    Als später die Werke sich vermehrten und man neue Räume für die Ausstellung benötigte, wurde es im Jahre 1962 in die Moschee Gökmedrese aus dem Jahre 1266 transportiert, die einer der monumentalsten Werke der Seldschukenzeit ist. Das Museum, dass bis zum Jahre 1958 durch stellvertretender Amt geleitet wurde, wurde am Juni des gleichen Jahres als Direktorat umgeleitet.

    Im Jahre 22 März 1977 wurde es in das heutige moderne Gebäude transportiert; später neu geordnet und wurde 1980 eröffnet in dem alle Werke in chronologischer Reihe ausgestellt wurden.

    Mit ihren ungefehr rund vierundzwanzigtausend Werken, darunter archäologische, ethnographische, Münzen, Siegel, Manuskripte und Mumien von 11 verschiedenen Zivilisationen, wurde es zur modernsten und reichsten Museum der Region und dient der Kultur und Tourismus in unserem Lande.

    Im Museum, dass drei Stockwerke hat ist im Kellergeschoss das Lager, das Laboratorium und die anderen Diensteinheiten, im Erdgeschoss das Büfett und das Wartesaal und ein kleines Ausstellungssaal, im ersten Stock sind zwei grosse Säele, wo archäologische, Münzen und ethnographische Werke ausgestellt werden vorhanden. Im Hof werden Steinwerke und im Grabmal des Sultan I. Mesut sechs Mumien aus der Ýlhanlý Zeit ausgestellt.

    Die Ausstellung im unteren Saal

    Die Amphoras
    Sie sind mit ihren, aus der Zeit der Römer und der Byzantiner aus Tarrakotta gebackenen, Doppelhenkel und Spitzboden formen, einer der interesantesten Werke des Museum. Sie wurden bei dem Transport und der Aufbewahrung von Wein, Olivenöl und ähnlichen Flüssigkeiten in der antiken Zeit verwendet. Die Werke wurden im Jahre 1977 vom Museum erworben, die aus einem gesunkenen Schiff in der nähe von Bafra stammen.

    Die Sarkophage
    In dieser Abteilung werden vier Sarkophage ausgestellt. Drei davon aus Tarrakotta, die andere aus Bronze.

    Der bronze Sarkophag
    Es ist mit der Hämmerungstechnik in Form einer modernen Badewanne. An den Randecken befinden sich vier simetrische Henkel. Es wurde aus dem grossen Tumulus, das als Çakýrmýstýðýn Tepesi bekannt ist in der Provinz Esençay der Gemeinde Taþova ausgegraben. Es ist ein Werk der hellenistischen Zeit.

    Die Sarkophage aus Tarrakotta
    Eines davon ist eckig, die andere zylindrisch und die dritte ist Schüsselförmig. Sie wurden in der römischen Zeit als Grab verwendet.

    Die Statuen
    In dieser Abteilung werden zwei Statuen aus der hellenistischen und römischen Zeit ausgestellt. Die angekleidete Mönch Statue ohne Haupt und der Fresk von Gott Dionysos und seines Sohnes werden hier ausgestellt.

    In der Abteilung der Sarkophage werden die originalen Marmorinschrifte, von der in der seldschukischen und osmanischen Zeit in Amasya gebaute Moschee, Medresse und ähnlichen Gebäuden ausgestellt. In dieser Abteilung werden Teppiche, Gebetsteppiche, Teppichdoppeltaschen und Kelime die nach Amasya während des osmanischen –russischen Krieges 1897-1898 von ein Teil aus Aserbaidjan hergesiedeltes Volk gebracht wurde ausgestellt. Wieder in dieser Abteilung befinden sich Teppiche und Kelime aus den Regionen Milas, Kýrþehir und Avanos.

    Holzwerke

    In dieser Abteilung befinden sich feine Beispiele der Holzbearbeitungen der byzantinischen, seldschukischen und osmanischen Zeit.

    Der Torflügel der byzantinischen Zeit
    Es gehört einer Kloster in der Provinz Gümüþ bei der Gemeinde Gümüþhacýköy. Es wurde mit Reliefs geprägt, die mit Kreisen aus herumwickelnden Traubenblättern und einer dicken Traubendolde, die die Fruchtbarkeit symbolisieren geschmückt.Es ist ein Werk aus der spätbyzantinischen Zeit.

    Das Tor aus der seldschukischen Zeit
    Es ist das originale Tor von der im Jahre 1266-1267 gebaute Gökmedrese aus der seldschukischen Zeit. Es ein Werk von e monumentalem Ausmass mit zwei Flügeln, dass aus Ebenholz hergestellt wurde. In der unübersichtlichen Inschrift, auf der mit Schnitzarbeit bearbeiteten Teil Alýnlýk, dass durch Rumi und rundem Bogen mit gekräuselten Zweigen, in einem eingefassten Bogen und mit der Sülüs Schrift auf Arabisch geschrieben ist steht der Bericht, "Ýnsan ölünce kendisinden ameli kesilir. Bundan üç þey müstesna; Onlar ya sadaka-ý cariyedir, veya kendisinden istifade edilen ilimdir. Veyahut da kendisine dua eden salih evlattýr"

    Der Bauchteil des Tores ist mit Motiven versehen, die aus Rumi und gekräuselten Zweigen, die mit dreieckigen, fünfeckigen und achteckigen durch gebrochene Linien ineinander entstehen.

    Das Tor aus der osmanischen Zeit
    Es ist das originale Tor der Mehmet Paþa Moschee aus dem Jahre 1485. Es ist ein Tor mit Doppelflügel mit fünfeckigen und mit Sternen geschmückten Motiven die mit ineinander greifenden Bruchstrichen der Kündekârî Technik versehen sind. Es ist einer der seltenen Beispiele der klassischen -osmanischen Holzbearbeitung. In dieser Abteilung befinden sich Schrankentüre und Þerbetlik’s die aus den Beispielen der Amasya Zivilarchitektur vom 19 Jhr. gesammelt wurden.

    Der obere Ausstellungssaal

    Dieser Raum ist in zwei Sektionen geteilt; die archäologische und ethnographische. Ausserdem befinden sich im letzten Teil der archäologischen Sektion Schaufenster, wo die Münzen und die Schätze ausgestellt werden.

    Werke der Bronzezeit (3500-2100 v.Chr.)
    Im Museum werden die Werke dieser Zeitalter in drei verschiedenen Schaufenstern ausgestellt. In den ersten zwei Schaufenster befinden sich irdenes Geschirr und Krüge aus schwarzen und roten Tarrakotta, auas gut geglätteten und manche oben mit Rillen versehenen, aus mit und ohne kugelförmigen Henkel, aus runden Öffnung und aus glatten Boden.

    Die Werke die aus den Ausgrabungen der Amasya Merkez Mahmatlar und aus dem Dorf Oymaaðaç in Merzifon erworben sind alle Handarbeiten.

    In den anderen Schaufenstern werden bronz Dolche, äxte, Stechbohrernagel aus Knochen, Spindel ve Stempelsiegel ausgestellt.

    Hethiten Zeit (1750-1200 v.Chr.)
    Es wird in zwei verschiedenen Schaufenster ausgestellt.

    Im ersten Schaufenster werden Krüge, Schalen, Schüssel aus Tarrakotta mit schnabenartigen Öffnungen und Sieben, aus kamelfarbigen Erde und ein Kapitell aus Tarrakotta ausgestellt.

    Im zweiten Schaufenster werden Siegel aus Bronze und Siegel, Stierhäupte aus Tarrakotta, Menschenfiguren, Idole und verschiedenartige Ritone aus Tarrakotta, und heilige Dreiergefässe die in religiösen Zeremonien verwendet wurden, ausgestellt.

    Hethetische Gottesstatuette
    Das Werk das in der archäologischen Literatur unter dem Namen, die Statuette aus Amasya oder als Sturmgott der Hethiter Teþup bekannt ist, ist einer der einsund artigen Werke der Welt Archäologie.

    Es wurde im Jahre 1962 in einem Grabhügel in der Zentralgemeinde Doðantepe von Amasya zufällig gefunden. Die Beine, Ärme und einige Teile des Werkes, die aus Bronze gegossen wurde sind noch nicht gefunden.

    Es zeigt mit den Götter Darstellungen der Felsenreliefs der hethetischen Reichszeit und besonders mit den Götter Reliefs im Yazýlýkaya Freilufttempel in Boðazköy (Hattuþaþ) Ähnlichkeiten.

    Die Höhe ist 21,5 cm., das Gewicht 1.340 gr. des Vorhandene Teiles des Werkes, das mit spitzen Kopfbedeckung, mit kurzem Rock nach vorne einen Schritt legend steht.

    Es ist unter den anderen Metalstatuen die grösste Menschenstatue, die der hethetischen Reichszeit (1400-1200 v.Chr.) gehören. Es hat trotz der dicken Augenbrauen, der tiefen Augen und der geraden Figur mit Rillen eine Weiche Linie, aber besitzt einen starken und stolzen Ausdruck.

    Die Urartu Zeit 900-600 v.Chr.)
    Die Werke, der in Ostanatolien, im Gebiet Van existierte Zivilisation sind der Museum durch Einkäufe gelangen. Im Schaufenster werden stilisierte bronze Armreifen mit Löwenhäupten, bronze Behälter und ein Kesselhenkel ausgestellt.

    Die Phrygier Zeit(850-600 v.Chr.)
    Die Phrygier die mit der Völkerwanderung 1200 v.Chr. nach Anatolien kamen regierten am meisten in den Gebieten der Hethiter. Ihre Hauptstadt ist Gordion in der nähe von Ankara. Im Museum vertreten diese Zeit neben den Werken aus Kamelhaarenerde, auf der Scheibe hergestellte, mit kleeblättrigen und breiten Öffnungen, mit einem Henkel, mit glatten Boden, kremfarbige Grundanstriche, rote, mit Motiven die auf dem Haupteil einen paralelen Band bilden auch Ritonen von verschiedenen Tieren die in besonderen Tagen als Kleidung getrugen wurden.

    Die Skythen Zeit (6.Jhr. v.Chr.)
    Es sind Werke die aus einer Ausgrabung im Jahre 1970 im Dorf Ýmirler in der Gemeinde Gümüþhacýköy erworben wurden.

    In einem Grab eines Skythenkavelleristen gefundene zerschallenes Eisenschwert, bronze Kampfaxt mit Griffloch, eine Menge Pfeilspitzen mit bronze Spornen in Form von Weidenblättern, ein Scherenstück eines Pferdegeschirres und ein Relief mit einer bronzen mittelgrossen Glocke ausgestellt.

    Die hellenistische Zeit (330-29 v.Chr.)
    Unter den Werken des Museum dieser Zeit befinden sich ausser den Teller, der Krüge und Gefässe aus Tarrakotta mit breiter Mündung, mit gerader Grundlage, aus hellroter Erde, auf der Scheibe hergestellte, mit ein und doppelhenkel auch einen breiten Behälter und ein Teller, die mit Reliefs mit Motiven von Traubendulden und Weinblättern versehen sind.

    In dieser Abteilung befindet sich ein aus Tarrakotta gebackene, nach innen gewölbte Mündung tragende, mit einem gewölbtem Korb, mit doppelhenkel, mit kreisförmigen Grundlage, in Metopen geteilte, innen auf beigenfarbigen Grund braune Ganzfigur gemaltes Werk. Es werden eine mit geometrischen Zeichen versehene, aus der geometrischen Zeit stammende Schüssel und ein Tarrakottakrug, dass eine runde Mündung, kurz und mit Zylinderhals auf dem Haupteil mit roten Figurentechnik bearbeitet ist und mit einer Schwanfigur gemalt wurde.

    Die römische Zeit(29 v.Chr.-476 n.Chr.)
    Die Werke dieser Zeit bildet die reichste Sammlung unseres Museums. Es wird in fünf verschiedenen Schaufenstern und in drei Gruppen ausgestellt.

    Glaswerke
    Die Glaswerke der römischen Zeit bestehen meist aus Tränenflaschen, Duftbehälter und Schüssel. In diesem Schaufenster wird auch ein Werk (7 Jhr. v.Chr.) mit runder Mündung, kurz, Amphora ähnelnd, mit Doppelhenkel, auf gelben Haupteil mit schwarzen, blauen und braunen farben versehen, dass mit Sandform technik hergestellt wurde ausgestellt.

    Römische Keramiken
    Die Ein und Doppelhenkelkrüge sind in verschiedenen Formen. Sie sind vorwiegend aus hellen Ziegelfarbenerde und aus roter Farbe. Manche Hauptbestandteile und Henkel haben Beschmückungen. Es befinden sich auch zueinander ähnliche Schüssel mit breiten Formen.

    Die Masken
    Es sind aus Tarrakotta hergestellte Schauspielermasken, deren nur die Gesichtslinien bearbeitet wurden und in singender Position stehen.

    Schmuckwaren der Frauen
    Die meist aus Gold, Silber und Glas hergestelten Schmuckwaren, bestehen aus Finger und Ohrringen. Auf die Steine der Achatringe, wurden Figuren von Menschen und Tieren versehen. Die Ohrringe sind aus verschieden förmig. Einige wurden auf die Pendel wertvolle Steine gesetzt.

    Neben diesen werden auch Armringe aus gefärbtem Glas und Diademe aus Gold ausgestellt. In dieser Abteilung befinden sich ein Halsband aus einer Reihe doppelköpfigen Vogelfiguren, ein Ohrring Paar und ein Fingerring aus der römischen Zeit, die im Jahre 1988 vom Museum erworben wurden.

    Bronze Schüssel
    Diese haben nur ein Henkel oder sind ohne Henkel und nur mit Kesselhenkel. Es sind Werke römischer Zeit, die mit Hämmerungstechnik für das Alltagsleben hertgestellt wurden. Ausserdem in einem Schaufenster werden bronze Todesgeschenksachen, die meist in Kindergräben gelassen wurden. Besonders die Stier und Adlerstatuetten und die Schlangenfigur sind unter den interessanten Werken.

    Die Öllampen
    Sie wurden in der hellenistischen und römischen Zeit für Beleuchtung gebraucht. Diese Werke aus Tarrakotta, sind in verschiedenen Längen und Arten und sind vorwiegend aus ziegelfarbigen Erde.

    Die Münzen
    Die meisten Münzen, die am Ende der archäologischen Abteilung ausgestellt werden bestehen vorwiegend aus hellenistischen und römischen bronze Münzen und Kupfermünzen der byzantinischen, Silbermünzen der seldschukischen und Goldmünzen der osmanischen Zeit, die in chronologischer Reihenfolge stehen.

    In den letzten zwei Schaufenstern werden Schätze ausgestellt.

    In einer der Schaufenster werden ein Schatz aus bronze, aus der hellenistischen Zeit und ein Schatz aus bronze Münzen das aus neun verschiedenartigen 1134 Stücken in Antakya und Istanbul gedruckten aus der Zeit des römischen Kaisers Der grosse Costantinus (306-337 n.Chr.) und ein byzantinisches Bronzmünzen Schatz, seldschukische Kupferschätze ausgestellt.

    Im anderen Schaufenster werden Münzen von Österreichs Herzogswürden vom Mittelalter und Silbermünzen der Ilhanlý und osmanischen Zeit ausgestellt.

    Die byzantinische Zeit (476-1453 n.Chr.)
    Die Werke dieser Zeit werden im letzten Schaufenster des archäologischen Sektion ausgestellt. Hier werden kremfarbige Krüge mit Einhenkel, Lampen aus bronze, Spindel, Schmuckwaren, heilige Brotstempel aus Stein, Siegel aus Blei und drei Tarrakottaschüssel, die im Jahre 1992 vom Museum erworben wurden ausgestellt. Diese Werke sind aus ziegelfärbigen Erde, breit, nach innen gewölbt und mit kreisförmiger Grundlage. Die innen und aussen Seiten sind hellgelb, auf der Deckschicht sind stilisierte Tierfiguren versehen. An den Innenseiten befinden sich goemetrische Sterne und kaligrphische Beschmückung (12-13 Jh.n.Chr.)

    Die Sektion ethnographischer Werke

    In dieser Abteilung werden die Werke nach ihren Arten in einzelnen Schaufenstern ausgestellt. Im Süden des Saales werden Landanbaumittel, Fadenspinnen und Webgeräte ausgestellt.

    Die in den Schaufenster ausgestellten Werke sind diese.

    Küchengegenstände
    Hier werden Kännchen, Becken, Eimer, Schüssel und Töpfe für das Alltagsleben aus dem 19 Jhr. der osmanischen Epoche mit Schnitztechnik versehen aus Bronze, die das heutige Sinn spiegeln ausgestellt.

    Schmuckwaren für Frauen
    Hier werden Schmuchzubehör, Schmuckstücke, Armringe, Kopfbedeckungen, Achaketten, Fingerringe, Silberwebtasche und Gürtel aus Silber, Bafum und Edelsteinen ausgestellt.

    Perltruhen
    In diesem Schaufenster befinden sich neben Truhen denen auf Holz mit weisser Farbe Perlen versehen und mit verschiedenen Bearbeitungen beschmückt sind, Schmuckkisten, Stelzenschuhen und Löffel, der feinen Perlenbearbeitung der osmanischen Zeit auch eine "Hatýra-i Zafer" Erinnerungsplatte von Atatürk und seinen Kameraden.

    Waffen
    Die Waffen der osmanischen Zeit werden in typologischer Reihenfolge, von Alten zu Neuen in drei unterschiedlichen Schaufenstern ausgestellt. Pfeile, Bogen, Keulen, Dolche, Schwerte, Handschare, Äxte, Streitäxte, Stechschwerte und Stechdegen, Gewehre, Revolver mit goldener Verziehrung, Pulvergefässe aus Horne und aus Metal, Ölkannen und Bleiformen sind die Werke der Kollektionen.

    Die Keramike
    Eine Schüssel mit Engelfiguren versehen aus der seldschukischen Zeit, die mit der Sigraffitotechnik hergestellt wurde und Teller und Krüge von Kütahya, Ýznik, Çanakkale aus dem 17-19 Jhr. der osmanischen Zeit mit Glasur und blau –weisser Farbe werden hier ausgestellt.

    Astronomie Gegenstände
    Diese Werke von Astrolabien aus Holz, Kiblenuma (ein Kompass auf dem die Richtung nach Mekka eingezeichnet ist), Kompasse, Weltkugel und astronomische Gegenstände, aus dem II. Beyazýt Komplexes (Külliye) der osmanischen Zeit werden hier ausgestellt, die in der Medresse im Astronomieunterricht und in der Muvakkithane bei der Einstellung der Gebetsstunden verwendet.

    Hamam Geschirre
    Umschlagtücher mit Silberbearbeitung auf Samt, Badetücher und Peþkire, Stelzenschuhe mit Perl und Silberbearbeitung, Kildanlýk, Waschsäckchen und Hamamtassen der osmanischen Zeit sind hier ausgestellt.

    Uhren
    In dieser Abteilung werden neben den Zifferblättern aus goldener und silbener Bewahrung und glasierten Taschenuhren auch Wanduhren mit Holzbewahrung.

    Die Lampen
    Es sind Gaslampen für die Beleuchtung, der osmanischen Zeit aus blau, gelb und rotfarbigen Gläsern und aus Porzelan.

    Tee, Kaffee und Zigarren Geschirr
    Es werden von Tee und Kaffeegeschirr der osmanischen Zeit neben einer Kaffeeröstpfanne, Kaffeemühle, Kaffeegefäss (Cezve) und Kaffeekasten aus Holz, Tassenbehälter und Samoware auch Tabakgeschirre, Wasserpfeifen, Tabakbehälter, Feuerzeug, Zigarrenspitzen und Tabakpfeifen ausgestellt.

    In verschiedenen Schaufenster in der Mitte des Ethnographiesaales werden Silberbearbeitete Bindallý, Abendkleider, Cepken und Westen, die authentisch in Amasya in der osmanischen Zeit verwendet wurden und mit lokalen Motiven gewobene Wollsocken, Teppiche und Doppelsäcke und Geldbeutel, silberverseheme Umschlagtücher, Peschkire, Druckkattune und Leibschnüre ausgestattet.

    Heilsteine, Dampfkanne, und Amulette

    In diesem Schaufenster werden Heil und Talismansteine, auf denen innen und aussen Gebetsschrifte geschrieben sind, Dampfkannen, Perlmutter mit Gebetsanschriften, verschiedengrosse aus Silber und mit Savattechnik versehene Talismane und Amulette, verschiedengrosse Kerzenhälter aus bronze ausgestellt.

    Koranmanuskripte
    In diesem Schaufenster werden Koranmanuskripte, Fermane mit Sultansiegel, Schriftzeuge, Divite (Schreibgerät), Napfen, Papierscheren und Divitbehälter, Koranbehälter und Holzständer ausgestellt.

    Fahnen
    Im letzten Teil des Ethnographiesaales werden zwei Fahnen (Sandschak) aus der Sultan II. Beyazýt Moschee ausgestellt.

    Die kleine Fahne
    Auf der einen Seite dieser Bezirksfahne befindet sich der Sultan Reþat Siegel (Tuðra) und ein Osmanenwappen, auf der anderen Seite eine Kelime-i Tevhit Schrift.

    Die grosse Fahne
    Es befinden sich die Besmele, die ganze Ayet-el Kürs, vom Anfang der Fetih Sure bis an das Ende des 17. Gebetsverses auf Atlas bearbeitet und am Mittelteil im Halbmond, die Besmele Mümin Sure und das Datum 1326 nach Hedschra (1708 n.Chr.) geschrieben. Es ist unter dem Namen Ýþkodra Fahne (Sancaðý) bekannt.

    Die Freiluft Austellung
    Im Hof des Museum, dass sich im Westen des Gebäudes befindet, werden grossemassige Steinwerke aus der hethetischen, hellenistischen, byzantinischen, ilhanischen, seldschukischen und osmanischen Zeiten ausgestellt. Hier werden, die hethetischen Torlöwen aus Doðantepe und der Gemeinde Esençay, die Grabformen mit Inschriften und Büsten aus der hellenistischen und römischen Zeit, die Kapitell im ionischen und korinthischen Stil, monumentale Baustücke, Marmor und Kalksteinsarkophage mit Traubenzweigen versehen aus der römischen Zeit, Grabformen aus der byzantinischen Zeit, Sarkophage mit Reliefs, architektische Stücke, Bauinschriften aus der Ýlhanlý, Seldschuken und Osmanenzeit, Kastengrabsteine mit und ohne Kapitell, Nahrungskrüge aus Tarrakotta und die originalen Kapitell des letzten Versammlungsortes von der Sultan II. Beyazýt Moschee, dass im Erdbeben vom Jahre 1939 zerfiel ausgestellt.

    Die Inschrift von Rom
    Es befindet sich im Westen des Grabmales (Türbe). Es wurde im Grundbau eines Bauwerkes im Zentralstadtviertel Yüzevler Mahallesi von Amasya gefunden.Es ist eine Widmungsinschrift aus Kalkstein von einem grossen Gebäude. Diese Inschrift auf griechisch geschrieben wurde vom Führer der Provinz Pontus erschrieben und dem römischen Kaiser Alexander Severus und seiner Mutter Julia Mammia gewidmet.

    Wellsteine
    Es werden Wellsteine aus Marmor, die auf der ‘’antiken Rom Strasse’’, dass sich von Erbaa bis Esençay, Çakýrsu, Yukarý Baraklý, Yassýçal, (Ebemi) und Zile erstreckt und in verschiedenen Gegenden von Amasya gefunden und als Kilometersteine benutzt wurden ausgestellt. Auf den Wellsteinen in der Gemeinde Uygur befinden sich auf runden säulenförmigen Steinen mit in situ Schrift 21 Zahlen, mit den Namen von den römischen Kaisern II. Contantinus und Diocletianus und von Provinzführern (Gouverneur). Die Werke stammen aus der Zeit 237-305 n.Chr.

    Die Mumien
    Am Museumhof im Grabmal von Sultan I. Mesud werden sechs Mumien aus der Ýlhanlý Zeit ausgestellt. Diese Abteilung ist die am häufigsten Besuchte Abteilung.

    Die Mumien gehören dem Anatolien Minister Þehzade Cumudar, dem Amasya Emir Ýþbuða Nuyin, Ýzzettin Mehmet Pervane Bey, seiner Konkubine, Jungen und Mädchenkinder. Diese wurden von Grabmälen der Amasya Burmalý Minarette und der Fethiye Moschee gebracht.

DÝE KÖNÝGSGRÄBE

Die unterschiedlich grossen Felsengräbe, die in vielen Stellen im Bezirk Amasya erbaut wurden, sind nach dem Historiker Strabon aus Amasya, die Grabmäle von Pontus Königen. Es sind die Kýzlar Sarayý genannten fünf monumentalen Grabmäle von denen Strabon erzählt hat. Diese Königsgräbe wurden auf eine mit Ausblick auf die Stadt dominierende Stelle erbaut und haben ihre Existenz bis heute durchgelegt.

    In der römischen Zeit, der die Herrschaft von Pontus abgeschaffen hat und in der byzantinischen Zeit wurden manche Felsgräber als Kappele verwendet. Die Felsengräbe, die in der seldschukischen und osmanischen Zeit mit verschiedenen Absichten verwendet wurden, sind heute den Besuchern zugestellt.

    Die Königsgräbe in der Kýzlar Sarayý Gegend und die in Aynalý Maðara, 1 km. ausserhalb der Stadt, auf der Besucherstrasse, unterscheiden sich von den anderen Königsgräben massgesehen und nach den Formen her.

    Diese Werke unterscheiden sich von den anderen Felsgräben in dem sie sich vom Felsen auf den sie stehen durch eine U förmige Gallerie trennen. Bei den anderen kann man diese Besonderheit nich sehen, von hier aus können wir sagen, dass die monumentalen Felsgraben den pontischen Königen gehören und die kleineren manchen reichen Leuten und Hellsehern (Geistliche) gehören.

DER KONAK HAZERANLAR (ETHNOGRAPHÝE MUSEUM)

Dieses Gebäude, dass einer der traditionelen Architekturbeispiele des 19.Jhr. ist, wurde von Hasan Talat Efendi, der auch einmals Finanzdirektor war erbaut. Im Jahre 1977 wurde es vom Kultur Ministerium sozialisiert und der Restauration angefangen und diese Arbeit endete im Jahre 1979. Im Jahre 1984 wurde die Ausstellung und Einteilung gefertigt und als ‘’Museum-Haus’’ eröffnet.

Der Konak wurde im Stil der traditionellen türkischen Zivilarchitektur- Beispiele der Safranbolu und Kastamonu Häuser gebaut. Das Konak, dass als Harem und Männerzimmer (Selamlýk) eingeteilt wurde, besteht aus zwei Stockwerken über dem Keller, aus einer Mittendiele und aus Zimmern mit schrägen Ränden. Es ist ein mit der Hýmýþ Technik gebautes, mit Kreuzdach gedecktes Gebäude. Im Konak befinden sich insgesamt 11 Zimmer, die im Stil der traditionelen Althäusern von Amasya ausgestellt und eingeteilt wurden.

    Der Kellerstock des Konak dient als Direktorat der Staatsgallerie fur die bildenden Künste.

ALPASLAN MUSEUM

    Der erste Kern der Gemeindemuseum in der Provinz Alpaslan bei der Gemeinde Taþova im Bezirk Amasya wurde im Jahre 1964 durch die Ansammlung von archäologischen und ethnographischen Werken der Gegend entstanden. Ein Hamam aus der osmanischen Zeit wurde im Jahre 1991 als Museum umgewandelt und dient seit 1994 als das Gemeindemuseum der Provinz Alpaslan.

    Im Museum werden Keramik, Bronze und Goldwerke aus der Altbronzezeit, aus der hethetischen, hellenistischen, römischen, byzantinischen, seldschukischen und osmanischen Zeit ausgestellt, die die regionale Kultur und Zivilisation erhellen.

    Ausserdem werden verschiedenen Fosillien aus der Region ausgestellt. In der regionalen Dorfhaus Ausstellung befinden sich seldschukische und osmanische Holzbearbeitungsexemplare.

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