AMASYA MUSEUM
Die
wenigen Werke die in einer Abteilung der Medresse Gebäude des
Sultan II. Beyazýt Komplexes (Külliye) gesammelt wurden, wurden
mit den Mumien der islamischen Zeit zusammengestellt und damit
im Jahre 1925 vorerst als ‘’Museumlager’’ eingerichtet.
Als später die Werke
sich vermehrten und man neue Räume für die Ausstellung benötigte,
wurde es im Jahre 1962 in die Moschee Gökmedrese aus dem Jahre
1266 transportiert, die einer der monumentalsten Werke der Seldschukenzeit
ist. Das Museum, dass bis zum Jahre 1958 durch stellvertretender
Amt geleitet wurde, wurde am Juni des gleichen Jahres als Direktorat
umgeleitet.
Im Jahre 22 März
1977 wurde es in das heutige moderne Gebäude transportiert;
später neu geordnet und wurde 1980 eröffnet in dem alle Werke
in chronologischer Reihe ausgestellt wurden.
Mit ihren ungefehr
rund vierundzwanzigtausend Werken, darunter archäologische,
ethnographische, Münzen, Siegel, Manuskripte und Mumien von
11 verschiedenen Zivilisationen, wurde es zur modernsten und
reichsten Museum der Region und dient der Kultur und Tourismus
in unserem Lande.
Im Museum, dass drei
Stockwerke hat ist im Kellergeschoss das Lager, das Laboratorium
und die anderen Diensteinheiten, im Erdgeschoss das Büfett und
das Wartesaal und ein kleines Ausstellungssaal, im ersten Stock
sind zwei grosse Säele, wo archäologische, Münzen und ethnographische
Werke ausgestellt werden vorhanden. Im Hof werden Steinwerke
und im Grabmal des Sultan I. Mesut sechs Mumien aus der Ýlhanlý
Zeit ausgestellt.
Die Ausstellung
im unteren Saal
Die Amphoras
Sie sind mit ihren, aus der Zeit der Römer und der Byzantiner
aus Tarrakotta gebackenen, Doppelhenkel und Spitzboden formen,
einer der interesantesten Werke des Museum. Sie wurden bei dem
Transport und der Aufbewahrung von Wein, Olivenöl und ähnlichen
Flüssigkeiten in der antiken Zeit verwendet. Die Werke wurden
im Jahre 1977 vom Museum erworben, die aus einem gesunkenen
Schiff in der nähe von Bafra stammen.
Die Sarkophage
In dieser Abteilung werden vier Sarkophage ausgestellt. Drei
davon aus Tarrakotta, die andere aus Bronze.
Der bronze Sarkophag
Es ist mit der Hämmerungstechnik in Form einer modernen Badewanne.
An den Randecken befinden sich vier simetrische Henkel. Es wurde
aus dem grossen Tumulus, das als Çakýrmýstýðýn Tepesi bekannt
ist in der Provinz Esençay der Gemeinde Taþova ausgegraben.
Es ist ein Werk der hellenistischen Zeit.
Die Sarkophage
aus Tarrakotta
Eines davon ist eckig, die andere zylindrisch und die dritte
ist Schüsselförmig. Sie wurden in der römischen Zeit als Grab
verwendet.
Die Statuen
In dieser Abteilung werden zwei Statuen aus der hellenistischen
und römischen Zeit ausgestellt. Die angekleidete Mönch Statue
ohne Haupt und der Fresk von Gott Dionysos und seines Sohnes
werden hier ausgestellt.
In der Abteilung
der Sarkophage werden die originalen Marmorinschrifte, von der
in der seldschukischen und osmanischen Zeit in Amasya gebaute
Moschee, Medresse und ähnlichen Gebäuden ausgestellt. In dieser
Abteilung werden Teppiche, Gebetsteppiche, Teppichdoppeltaschen
und Kelime die nach Amasya während des osmanischen –russischen
Krieges 1897-1898 von ein Teil aus Aserbaidjan hergesiedeltes
Volk gebracht wurde ausgestellt. Wieder in dieser Abteilung
befinden sich Teppiche und Kelime aus den Regionen Milas, Kýrþehir
und Avanos.
Holzwerke
In
dieser Abteilung befinden sich feine Beispiele der Holzbearbeitungen
der byzantinischen, seldschukischen und osmanischen Zeit.
Der Torflügel
der byzantinischen Zeit
Es gehört einer Kloster in der Provinz Gümüþ bei der Gemeinde
Gümüþhacýköy. Es wurde mit Reliefs geprägt, die mit Kreisen
aus herumwickelnden Traubenblättern und einer dicken Traubendolde,
die die Fruchtbarkeit symbolisieren geschmückt.Es ist ein Werk
aus der spätbyzantinischen Zeit.
Das Tor aus der
seldschukischen Zeit
Es ist das originale Tor von der im Jahre 1266-1267 gebaute
Gökmedrese aus der seldschukischen Zeit. Es ein Werk von e monumentalem
Ausmass mit zwei Flügeln, dass aus Ebenholz hergestellt wurde.
In der unübersichtlichen Inschrift, auf der mit Schnitzarbeit
bearbeiteten Teil Alýnlýk, dass durch Rumi und rundem Bogen
mit gekräuselten Zweigen, in einem eingefassten Bogen und mit
der Sülüs Schrift auf Arabisch geschrieben ist steht der Bericht,
"Ýnsan ölünce kendisinden ameli kesilir. Bundan üç þey
müstesna; Onlar ya sadaka-ý cariyedir, veya kendisinden istifade
edilen ilimdir. Veyahut da kendisine dua eden salih evlattýr"
Der Bauchteil des
Tores ist mit Motiven versehen, die aus Rumi und gekräuselten
Zweigen, die mit dreieckigen, fünfeckigen und achteckigen durch
gebrochene Linien ineinander entstehen.
Das Tor aus der
osmanischen Zeit
Es ist das originale Tor der Mehmet Paþa Moschee aus dem Jahre
1485. Es ist ein Tor mit Doppelflügel mit fünfeckigen und mit
Sternen geschmückten Motiven die mit ineinander greifenden Bruchstrichen
der Kündekârî Technik versehen sind. Es ist einer der seltenen
Beispiele der klassischen -osmanischen Holzbearbeitung. In dieser
Abteilung befinden sich Schrankentüre und Þerbetlik’s die aus
den Beispielen der Amasya Zivilarchitektur vom 19 Jhr. gesammelt
wurden.
Der obere Ausstellungssaal
Dieser Raum ist in
zwei Sektionen geteilt; die archäologische und ethnographische.
Ausserdem befinden sich im letzten Teil der archäologischen
Sektion Schaufenster, wo die Münzen und die Schätze ausgestellt
werden.
Werke der Bronzezeit
(3500-2100 v.Chr.)
Im Museum werden die Werke dieser Zeitalter in drei verschiedenen
Schaufenstern ausgestellt. In den ersten zwei Schaufenster befinden
sich irdenes Geschirr und Krüge aus schwarzen und roten Tarrakotta,
auas gut geglätteten und manche oben mit Rillen versehenen,
aus mit und ohne kugelförmigen Henkel, aus runden Öffnung und
aus glatten Boden.
Die Werke die aus
den Ausgrabungen der Amasya Merkez Mahmatlar und aus dem Dorf
Oymaaðaç in Merzifon erworben sind alle Handarbeiten.
In den anderen Schaufenstern
werden bronz Dolche, äxte, Stechbohrernagel aus Knochen, Spindel
ve Stempelsiegel ausgestellt.
Hethiten Zeit
(1750-1200 v.Chr.)
Es wird in zwei verschiedenen Schaufenster ausgestellt.
Im ersten Schaufenster
werden Krüge, Schalen, Schüssel aus Tarrakotta mit schnabenartigen
Öffnungen und Sieben, aus kamelfarbigen Erde und ein Kapitell
aus Tarrakotta ausgestellt.
Im zweiten Schaufenster
werden Siegel aus Bronze und Siegel, Stierhäupte aus Tarrakotta,
Menschenfiguren, Idole und verschiedenartige Ritone aus Tarrakotta,
und heilige Dreiergefässe die in religiösen Zeremonien verwendet
wurden, ausgestellt.
Hethetische Gottesstatuette
Das Werk das in der archäologischen Literatur unter dem Namen,
die Statuette aus Amasya oder als Sturmgott der Hethiter Teþup
bekannt ist, ist einer der einsund artigen Werke der Welt Archäologie.
Es wurde im Jahre
1962 in einem Grabhügel in der Zentralgemeinde Doðantepe von
Amasya zufällig gefunden. Die Beine, Ärme und einige Teile des
Werkes, die aus Bronze gegossen wurde sind noch nicht gefunden.
Es zeigt mit den
Götter Darstellungen der Felsenreliefs der hethetischen Reichszeit
und besonders mit den Götter Reliefs im Yazýlýkaya Freilufttempel
in Boðazköy (Hattuþaþ) Ähnlichkeiten.
Die Höhe ist 21,5
cm., das Gewicht 1.340 gr. des Vorhandene Teiles des Werkes,
das mit spitzen Kopfbedeckung, mit kurzem Rock nach vorne einen
Schritt legend steht.
Es ist unter den
anderen Metalstatuen die grösste Menschenstatue, die der hethetischen
Reichszeit (1400-1200 v.Chr.) gehören. Es hat trotz der dicken
Augenbrauen, der tiefen Augen und der geraden Figur mit Rillen
eine Weiche Linie, aber besitzt einen starken und stolzen Ausdruck.
Die Urartu Zeit
900-600 v.Chr.)
Die Werke, der in Ostanatolien, im Gebiet Van existierte Zivilisation
sind der Museum durch Einkäufe gelangen. Im Schaufenster werden
stilisierte bronze Armreifen mit Löwenhäupten, bronze Behälter
und ein Kesselhenkel ausgestellt.
Die Phrygier Zeit(850-600
v.Chr.)
Die Phrygier die mit der Völkerwanderung 1200 v.Chr. nach Anatolien
kamen regierten am meisten in den Gebieten der Hethiter. Ihre
Hauptstadt ist Gordion in der nähe von Ankara. Im Museum vertreten
diese Zeit neben den Werken aus Kamelhaarenerde, auf der Scheibe
hergestellte, mit kleeblättrigen und breiten Öffnungen, mit
einem Henkel, mit glatten Boden, kremfarbige Grundanstriche,
rote, mit Motiven die auf dem Haupteil einen paralelen Band
bilden auch Ritonen von verschiedenen Tieren die in besonderen
Tagen als Kleidung getrugen wurden.
Die Skythen Zeit
(6.Jhr. v.Chr.)
Es sind Werke die aus einer Ausgrabung im Jahre 1970 im Dorf
Ýmirler in der Gemeinde Gümüþhacýköy erworben wurden.
In einem Grab eines
Skythenkavelleristen gefundene zerschallenes Eisenschwert, bronze
Kampfaxt mit Griffloch, eine Menge Pfeilspitzen mit bronze Spornen
in Form von Weidenblättern, ein Scherenstück eines Pferdegeschirres
und ein Relief mit einer bronzen mittelgrossen Glocke ausgestellt.
Die hellenistische
Zeit (330-29 v.Chr.)
Unter den Werken des Museum dieser Zeit befinden sich ausser
den Teller, der Krüge und Gefässe aus Tarrakotta mit breiter
Mündung, mit gerader Grundlage, aus hellroter Erde, auf der
Scheibe hergestellte, mit ein und doppelhenkel auch einen breiten
Behälter und ein Teller, die mit Reliefs mit Motiven von Traubendulden
und Weinblättern versehen sind.
In dieser Abteilung
befindet sich ein aus Tarrakotta gebackene, nach innen gewölbte
Mündung tragende, mit einem gewölbtem Korb, mit doppelhenkel,
mit kreisförmigen Grundlage, in Metopen geteilte, innen auf
beigenfarbigen Grund braune Ganzfigur gemaltes Werk. Es werden
eine mit geometrischen Zeichen versehene, aus der geometrischen
Zeit stammende Schüssel und ein Tarrakottakrug, dass eine runde
Mündung, kurz und mit Zylinderhals auf dem Haupteil mit roten
Figurentechnik bearbeitet ist und mit einer Schwanfigur gemalt
wurde.
Die römische Zeit(29
v.Chr.-476 n.Chr.)
Die Werke dieser Zeit bildet die reichste Sammlung unseres Museums.
Es wird in fünf verschiedenen Schaufenstern und in drei Gruppen
ausgestellt.
Glaswerke
Die Glaswerke der römischen Zeit bestehen meist aus Tränenflaschen,
Duftbehälter und Schüssel. In diesem Schaufenster wird auch
ein Werk (7 Jhr. v.Chr.) mit runder Mündung, kurz, Amphora ähnelnd,
mit Doppelhenkel, auf gelben Haupteil mit schwarzen, blauen
und braunen farben versehen, dass mit Sandform technik hergestellt
wurde ausgestellt.
Römische Keramiken
Die Ein und Doppelhenkelkrüge sind in verschiedenen Formen.
Sie sind vorwiegend aus hellen Ziegelfarbenerde und aus roter
Farbe. Manche Hauptbestandteile und Henkel haben Beschmückungen.
Es befinden sich auch zueinander ähnliche Schüssel mit breiten
Formen.
Die Masken
Es sind aus Tarrakotta hergestellte Schauspielermasken, deren
nur die Gesichtslinien bearbeitet wurden und in singender Position
stehen.
Schmuckwaren
der Frauen
Die meist aus Gold, Silber und Glas hergestelten Schmuckwaren,
bestehen aus Finger und Ohrringen. Auf die Steine der Achatringe,
wurden Figuren von Menschen und Tieren versehen. Die Ohrringe
sind aus verschieden förmig. Einige wurden auf die Pendel wertvolle
Steine gesetzt.
Neben diesen werden
auch Armringe aus gefärbtem Glas und Diademe aus Gold ausgestellt.
In dieser Abteilung befinden sich ein Halsband aus einer Reihe
doppelköpfigen Vogelfiguren, ein Ohrring Paar und ein Fingerring
aus der römischen Zeit, die im Jahre 1988 vom Museum erworben
wurden.
Bronze Schüssel
Diese haben nur ein Henkel oder sind ohne Henkel und nur mit
Kesselhenkel. Es sind Werke römischer Zeit, die mit Hämmerungstechnik
für das Alltagsleben hertgestellt wurden. Ausserdem in einem
Schaufenster werden bronze Todesgeschenksachen, die meist in
Kindergräben gelassen wurden. Besonders die Stier und Adlerstatuetten
und die Schlangenfigur sind unter den interessanten Werken.
Die Öllampen
Sie wurden in der hellenistischen und römischen Zeit für Beleuchtung
gebraucht. Diese Werke aus Tarrakotta, sind in verschiedenen
Längen und Arten und sind vorwiegend aus ziegelfarbigen Erde.
Die Münzen
Die meisten Münzen, die am Ende der archäologischen Abteilung
ausgestellt werden bestehen vorwiegend aus hellenistischen und
römischen bronze Münzen und Kupfermünzen der byzantinischen,
Silbermünzen der seldschukischen und Goldmünzen der osmanischen
Zeit, die in chronologischer Reihenfolge stehen.
In
den letzten zwei Schaufenstern werden Schätze ausgestellt.
In einer der Schaufenster
werden ein Schatz aus bronze, aus der hellenistischen Zeit und
ein Schatz aus bronze Münzen das aus neun verschiedenartigen
1134 Stücken in Antakya und Istanbul gedruckten aus der Zeit
des römischen Kaisers Der grosse Costantinus (306-337 n.Chr.)
und ein byzantinisches Bronzmünzen Schatz, seldschukische Kupferschätze
ausgestellt.
Im anderen Schaufenster
werden Münzen von Österreichs Herzogswürden vom Mittelalter
und Silbermünzen der Ilhanlý und osmanischen Zeit ausgestellt.
Die byzantinische
Zeit (476-1453 n.Chr.)
Die Werke dieser Zeit werden im letzten Schaufenster des archäologischen
Sektion ausgestellt. Hier werden kremfarbige Krüge mit Einhenkel,
Lampen aus bronze, Spindel, Schmuckwaren, heilige Brotstempel
aus Stein, Siegel aus Blei und drei Tarrakottaschüssel, die
im Jahre 1992 vom Museum erworben wurden ausgestellt. Diese
Werke sind aus ziegelfärbigen Erde, breit, nach innen gewölbt
und mit kreisförmiger Grundlage. Die innen und aussen Seiten
sind hellgelb, auf der Deckschicht sind stilisierte Tierfiguren
versehen. An den Innenseiten befinden sich goemetrische Sterne
und kaligrphische Beschmückung (12-13 Jh.n.Chr.)
Die Sektion ethnographischer
Werke
In
dieser Abteilung werden die Werke nach ihren Arten in
einzelnen Schaufenstern ausgestellt. Im Süden des Saales werden
Landanbaumittel, Fadenspinnen und Webgeräte ausgestellt.
Die in den Schaufenster
ausgestellten Werke sind diese.
Küchengegenstände
Hier werden Kännchen, Becken, Eimer, Schüssel und Töpfe für
das Alltagsleben aus dem 19 Jhr. der osmanischen Epoche mit
Schnitztechnik versehen aus Bronze, die das heutige Sinn spiegeln
ausgestellt.
Schmuckwaren für
Frauen
Hier werden Schmuchzubehör, Schmuckstücke, Armringe, Kopfbedeckungen,
Achaketten, Fingerringe, Silberwebtasche und Gürtel aus Silber,
Bafum und Edelsteinen ausgestellt.
Perltruhen
In diesem Schaufenster befinden sich neben Truhen denen auf
Holz mit weisser Farbe Perlen versehen und mit verschiedenen
Bearbeitungen beschmückt sind, Schmuckkisten, Stelzenschuhen
und Löffel, der feinen Perlenbearbeitung der osmanischen Zeit
auch eine "Hatýra-i Zafer" Erinnerungsplatte von Atatürk
und seinen Kameraden.
Waffen
Die Waffen der osmanischen Zeit werden in typologischer Reihenfolge,
von Alten zu Neuen in drei unterschiedlichen Schaufenstern ausgestellt.
Pfeile, Bogen, Keulen, Dolche, Schwerte, Handschare, Äxte, Streitäxte,
Stechschwerte und Stechdegen, Gewehre, Revolver mit goldener
Verziehrung, Pulvergefässe aus Horne und aus Metal, Ölkannen
und Bleiformen sind die Werke der Kollektionen.
Die Keramike
Eine Schüssel mit Engelfiguren versehen aus der seldschukischen
Zeit, die mit der Sigraffitotechnik hergestellt wurde und Teller
und Krüge von Kütahya, Ýznik, Çanakkale aus dem 17-19 Jhr. der
osmanischen Zeit mit Glasur und blau –weisser Farbe werden hier
ausgestellt.
Astronomie Gegenstände
Diese Werke von Astrolabien aus Holz, Kiblenuma (ein Kompass
auf dem die Richtung nach Mekka eingezeichnet ist), Kompasse,
Weltkugel und astronomische Gegenstände, aus dem II. Beyazýt
Komplexes (Külliye) der osmanischen Zeit werden hier ausgestellt,
die in der Medresse im Astronomieunterricht und in der Muvakkithane
bei der Einstellung der Gebetsstunden verwendet.
Hamam Geschirre
Umschlagtücher mit Silberbearbeitung auf Samt, Badetücher und
Peþkire, Stelzenschuhe mit Perl und Silberbearbeitung, Kildanlýk,
Waschsäckchen und Hamamtassen der osmanischen Zeit sind hier
ausgestellt.
Uhren
In dieser Abteilung werden neben den Zifferblättern aus goldener
und silbener Bewahrung und glasierten Taschenuhren auch Wanduhren
mit Holzbewahrung.
Die Lampen
Es sind Gaslampen für die Beleuchtung, der osmanischen Zeit
aus blau, gelb und rotfarbigen Gläsern und aus Porzelan.
Tee, Kaffee und
Zigarren Geschirr
Es werden von Tee und Kaffeegeschirr der osmanischen Zeit neben
einer Kaffeeröstpfanne, Kaffeemühle, Kaffeegefäss (Cezve) und
Kaffeekasten aus Holz, Tassenbehälter und Samoware auch Tabakgeschirre,
Wasserpfeifen, Tabakbehälter, Feuerzeug, Zigarrenspitzen und
Tabakpfeifen ausgestellt.
In verschiedenen
Schaufenster in der Mitte des Ethnographiesaales werden Silberbearbeitete
Bindallý, Abendkleider, Cepken und Westen, die authentisch in
Amasya in der osmanischen Zeit verwendet wurden und mit lokalen
Motiven gewobene Wollsocken, Teppiche und Doppelsäcke und Geldbeutel,
silberverseheme Umschlagtücher, Peschkire, Druckkattune und
Leibschnüre ausgestattet.
Heilsteine, Dampfkanne,
und Amulette
In diesem Schaufenster
werden Heil und Talismansteine, auf denen innen und aussen Gebetsschrifte
geschrieben sind, Dampfkannen, Perlmutter mit Gebetsanschriften,
verschiedengrosse aus Silber und mit Savattechnik versehene
Talismane und Amulette, verschiedengrosse Kerzenhälter aus bronze
ausgestellt.
Koranmanuskripte
In diesem Schaufenster werden Koranmanuskripte, Fermane mit
Sultansiegel, Schriftzeuge, Divite (Schreibgerät), Napfen, Papierscheren
und Divitbehälter, Koranbehälter und Holzständer ausgestellt.
Fahnen
Im letzten
Teil des Ethnographiesaales werden zwei Fahnen (Sandschak) aus
der Sultan II. Beyazýt Moschee ausgestellt.
Die kleine Fahne
Auf der einen Seite dieser Bezirksfahne befindet sich der Sultan
Reþat Siegel (Tuðra) und ein Osmanenwappen, auf der anderen
Seite eine Kelime-i Tevhit Schrift.
Die grosse Fahne
Es befinden sich die Besmele, die ganze Ayet-el Kürs, vom Anfang
der Fetih Sure bis an das Ende des 17. Gebetsverses auf Atlas
bearbeitet und am Mittelteil im Halbmond, die Besmele Mümin
Sure und das Datum 1326 nach Hedschra (1708 n.Chr.) geschrieben.
Es ist unter dem Namen Ýþkodra Fahne (Sancaðý) bekannt.
Die Freiluft Austellung
Im
Hof des Museum, dass sich im Westen des Gebäudes befindet, werden
grossemassige Steinwerke aus der hethetischen, hellenistischen,
byzantinischen, ilhanischen, seldschukischen und osmanischen
Zeiten ausgestellt. Hier werden, die hethetischen Torlöwen aus
Doðantepe und der Gemeinde Esençay, die Grabformen mit Inschriften
und Büsten aus der hellenistischen und römischen Zeit, die Kapitell
im ionischen und korinthischen Stil, monumentale Baustücke,
Marmor und Kalksteinsarkophage mit Traubenzweigen versehen aus
der römischen Zeit, Grabformen aus der byzantinischen Zeit,
Sarkophage mit Reliefs, architektische Stücke, Bauinschriften
aus der Ýlhanlý, Seldschuken und Osmanenzeit, Kastengrabsteine
mit und ohne Kapitell, Nahrungskrüge aus Tarrakotta und die
originalen Kapitell des letzten Versammlungsortes von der Sultan
II. Beyazýt Moschee, dass im Erdbeben vom Jahre 1939 zerfiel
ausgestellt.
Die Inschrift
von Rom
Es befindet sich im Westen des Grabmales (Türbe). Es wurde im
Grundbau eines Bauwerkes im Zentralstadtviertel Yüzevler Mahallesi
von Amasya gefunden.Es ist eine Widmungsinschrift aus Kalkstein
von einem grossen Gebäude. Diese Inschrift auf griechisch geschrieben
wurde vom Führer der Provinz Pontus erschrieben und dem römischen
Kaiser Alexander Severus und seiner Mutter Julia Mammia gewidmet.
Wellsteine
Es werden Wellsteine aus Marmor, die auf der ‘’antiken Rom Strasse’’,
dass sich von Erbaa bis Esençay, Çakýrsu, Yukarý Baraklý, Yassýçal,
(Ebemi) und Zile erstreckt und in verschiedenen Gegenden von
Amasya gefunden und als Kilometersteine benutzt wurden ausgestellt.
Auf den Wellsteinen in der Gemeinde Uygur befinden sich auf
runden säulenförmigen Steinen mit in situ Schrift 21 Zahlen,
mit den Namen von den römischen Kaisern II. Contantinus und
Diocletianus und von Provinzführern (Gouverneur). Die Werke
stammen aus der Zeit 237-305 n.Chr.
Die Mumien
Am Museumhof im Grabmal von Sultan I. Mesud werden sechs Mumien
aus der Ýlhanlý Zeit ausgestellt. Diese Abteilung ist die am
häufigsten Besuchte Abteilung.
Die Mumien gehören
dem Anatolien Minister Þehzade Cumudar, dem Amasya Emir Ýþbuða
Nuyin, Ýzzettin Mehmet Pervane Bey, seiner Konkubine, Jungen
und Mädchenkinder. Diese wurden von Grabmälen der Amasya Burmalý
Minarette und der Fethiye Moschee gebracht.