Generaldirektorat für Gemälden und Museen  
 


    DAS GORDION-MUSEUM

    Sie wurde im Jahre 1963 in der Nähe des bis heute als “Yassýhöyük” bezeichneten kleinen Dorfes mit 500 Einwohnern gebaut. Im Gordion-Museum läßt sich eine chronologische Austellungsform wiederfinden, die die  charakteristischen eigenschaften jeder Epoche mit ausgewählten Beispielen ausstellt. In drei Ausstellungsvitrinen befinden sich neben den Werken aus der Bronzezeit, der Zeit des Königs Midas und zuletzt der frühen Frigiden-Epoche. Diese Werke setzen sich aus handgefertigten Tassen und Schüsseln zusammen, die in die Zeit der frühen Eisenzeit verweisen, Eisen- und Textilproduktionswerkzeuge, die wiederum in die frühen Frigiden-Epoche verweisen. Im neuen Austellungssalon werden an einem Panorama- Schauplatz die auf die 700 v.Chr. verweisenden und zerstörten Konstruktionen und Bauformen ausgestellt. Im restlichen Raum dieses neuen Salons werden die zwischen dem 4. bis 6. Jhd.v.Chr. importierte grichische Keramik und Utensilien aus der hellenistischen und römischen Epoche ausgestellt. Im letzten Teil des Salons finden die Besucher die Gelegenheit, die im Gordion gewonnen Beispiele von Stempel und Münzen zu besichtigen.

    DIE ENTWICKLUNG DES MUSEUMS

    Die anzahlmäßige Zunahme von Besuchern des Gordion-museums in den letzten Jahren, wies auf den neuen Regulierungen und Arrangements hin. Diese Arbeiten erfassen unter anderem den neuen 180 m2 großen Lagerraum, den 150 m2 großen Zusatsausstellungsraum, den 30m2 großen Labor, den 35 m2 großen Visionsraum und den 5000 m2 großen Freiluftausstettungsraum.

    Der neu ausgegrabene Raum wurde mit den in der Frigiden-Epoche für den Möbelbau verwendeten Sofa-Form mit Wacholder-Tannen-Wallnuß und Dachsholz möbiliert. Die in diesen Bereich transpotierten römischen Mosaikstücke sowie des Galatien-Grabmahl sind ein Bestandteil dieser Arbeit.

    FRIGIDISCHE HÜGELSGRÄBER

    Der Umkreis des Gordion-Museums ist auf einer weiten Fläche mit Hügelgräben zwischen den 6.bis 8.Jhd.v.Chr. besetzt. Diese Hügelgräber gehören größtenteils frigidischen Adeligen an. Das mit 300 m Durchmesser und mit 55 m Größe ausgezeichnete Midas-Hügelgrab besitzt einen Phänomenalen Anschein. Diese Midas-Hügelgrab wurde in den Ausgrabungen von 1957 gewonnen und wurde mit der erfolgsreichen Konstruierung von Betonstützen der türkischen Ingenieure 196 den Besuchern zugänglich gemacht.

    DAS “KAYABAÞI”-MOSAIK

    Das 1989 in der Kreisstadt polatlý in Zusammenhang von allgemeinen Ausgrabungen aufgefundene Mosaikblock, welches der Zeit des 3.Jhds.n.Chr. der römischen Epoche angehört, wurde von dem Gutsbesitzer dem “Museum der Anatolischen Zivilisation” mitgeteilt, die wiederum die diesbezüglichen Ausgrabungen innerhalb disselben Jahres verwirklichten. Das aufgrund technischer Probleme nur sehr schwer transportierbare Mosaikstück wurde 1999 mit einer erfolgreichen Arbeit ins Garten des Gordion-Museums transportiert und in einem abgeschlossenen Raum montiert. Das Mosaikstück mit den Größen 6,60x7,70 m zeigt vorallem neben Tiermotiven, geometrisch ausgerichtete Motive. Die Konservierungs- und Restaurationsarbeiten halten noch an.

    DAS GALATIEN- HÜGELSGRAB “O”

    Sie wurde aufgrund von unerlaubten Ausgrabungen im Jahre 1954 gewonnen und wurde später von dem Ausgrabungsteam des Gordion-Museums als das Hügelgrab “O” bezeichnet. Mit dem Eingriff des Kulturministeriums wurde dieses Denkmal vor dem Verlust gerettet. Nach bestimmten Aufzeichnungn und Signifierungen der Steinblöcke durch die Museumsspezialisten wurde sie in den neuen Garten des Gordion-Museums transportiert. Das in schnellstem Zeitraumzur Restauration gegebene Grabmahl wird somit der Ausstellung für die Menschen freigegeben.

    DAS ANTIKE GORDION BESIEDLUNG

    Die Hauptstadt des frigidischen Königtums, bzw. die Reste der berühmten Gordion-Stadt, befindet sich in der Nähe der Ankara – Eskiþehir – Autobahn, an einem Ort, wo die Flüsse Sakarya (Sangarios) und Porsuk sich angleich, in etwa 18 km nordwestlicher Entfernung von Polatlý (von Ankara 90 km entfernt).

    Die aufgrund deutscher und amerikanischer Ausgrabunge gewonnen und in verschieden Magazienen dargestellten Befunde, führen die Einsiedlungsmerkmale bis in die frühe Bronzezeit (3000 v.Chr.) zurück.

    Die Stadt Gordion, welches zwar im  7.Jhd.v.Chr. seitens “der Kimmeren” versucht wurde zu zerstören, erlebte ihre Höchstphase zwischen den Jahren 750 bis 700 v.Chr. Die Vielzahl der Befunde und die Anordung der Hügelgräber geben Zeugnis für die Zerstörung am Ende des 6.Jhd. Trotzdem wurde Gordion, bis Alexander der Große diese Stadt restaurierte und sie ihre Unabhängigkeit erlangte (bis Mitte des 6.Jhd.v.Chr.) seitens der Perser regiert.

    Der berühmte Knotenpunkt der seitens des gordionischen Königs gebunden wurde, wurde erst im Jahre 333 v.Chr. mit Alexander dem Großen, der zu dieser Zeit den Winter dort verbrachte, erschlossen.

    Die hellenistische Phase in Gordion begann nach Sieg Alexanders des Großen (300-100 v.Chr.) Es folgten ihr die römische (1.bis 4.Jhd.n.Chr) und seldschukische Epoche (11.bis 13.Jhd.n.Chr.). Diese ganzen Ereignisse spielten sich in einem kurzen Zeitraum von 4000 Jahren ab.

    DAS GORDION MUSEUM

    1. Austellungssalon
    2. Neues Austellungssalon
    3. Frigidisches Mosaikstück
    4. Verwaltung
    5. Toiletten
    6. Lager
    7. Labor
    8. Römisches Mosaikstück
    9. Galatien –Hügelgrab
    10.Wohnsitz (Aufenthaltsort)
    11.Wohnsitz (Aufenthaltsort)

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