DAS “KAYABAÞI”-MOSAIK
Das 1989 in der Kreisstadt polatlý in
Zusammenhang von allgemeinen Ausgrabungen aufgefundene Mosaikblock,
welches der Zeit des 3.Jhds.n.Chr. der römischen Epoche
angehört, wurde von dem Gutsbesitzer dem “Museum der Anatolischen
Zivilisation” mitgeteilt, die wiederum die diesbezüglichen
Ausgrabungen innerhalb disselben Jahres verwirklichten.
Das aufgrund technischer Probleme nur sehr schwer transportierbare
Mosaikstück wurde 1999 mit einer erfolgreichen Arbeit ins
Garten des Gordion-Museums transportiert und in einem abgeschlossenen
Raum montiert. Das Mosaikstück mit den Größen 6,60x7,70
m zeigt vorallem neben Tiermotiven, geometrisch ausgerichtete
Motive. Die Konservierungs- und Restaurationsarbeiten halten
noch an.
DAS GALATIEN- HÜGELSGRAB “O”
Sie
wurde aufgrund von unerlaubten Ausgrabungen im Jahre 1954
gewonnen und wurde später von dem Ausgrabungsteam des Gordion-Museums
als das Hügelgrab “O” bezeichnet. Mit dem Eingriff des Kulturministeriums
wurde dieses Denkmal vor dem Verlust gerettet. Nach bestimmten
Aufzeichnungn und Signifierungen der Steinblöcke durch die
Museumsspezialisten wurde sie in den neuen Garten des Gordion-Museums
transportiert. Das in schnellstem Zeitraumzur Restauration
gegebene Grabmahl wird somit der Ausstellung für die Menschen
freigegeben.
DAS ANTIKE GORDION BESIEDLUNG
Die
Hauptstadt des frigidischen Königtums, bzw. die Reste der
berühmten Gordion-Stadt, befindet sich in der Nähe der Ankara
– Eskiþehir – Autobahn, an einem Ort, wo die Flüsse Sakarya
(Sangarios) und Porsuk sich angleich, in etwa 18 km nordwestlicher
Entfernung von Polatlý (von Ankara 90 km entfernt).
Die
aufgrund deutscher und amerikanischer Ausgrabunge gewonnen
und in verschieden Magazienen dargestellten Befunde, führen
die Einsiedlungsmerkmale bis in die frühe Bronzezeit (3000
v.Chr.) zurück.
Die Stadt Gordion, welches zwar im 7.Jhd.v.Chr.
seitens “der Kimmeren” versucht wurde zu zerstören, erlebte
ihre Höchstphase zwischen den Jahren 750 bis 700 v.Chr.
Die Vielzahl der Befunde und die Anordung der Hügelgräber
geben Zeugnis für die Zerstörung am Ende des 6.Jhd. Trotzdem
wurde Gordion, bis Alexander der Große diese Stadt restaurierte
und sie ihre Unabhängigkeit erlangte (bis Mitte des 6.Jhd.v.Chr.)
seitens der Perser regiert.
Der
berühmte Knotenpunkt der seitens des gordionischen Königs
gebunden wurde, wurde erst im Jahre 333 v.Chr. mit Alexander
dem Großen, der zu dieser Zeit den Winter dort verbrachte,
erschlossen.
Die hellenistische Phase in Gordion begann
nach Sieg Alexanders des Großen (300-100 v.Chr.) Es folgten
ihr die römische (1.bis 4.Jhd.n.Chr) und seldschukische
Epoche (11.bis 13.Jhd.n.Chr.). Diese ganzen Ereignisse spielten
sich in einem kurzen Zeitraum von 4000 Jahren ab.
DAS GORDION MUSEUM
1. Austellungssalon
2. Neues Austellungssalon
3. Frigidisches Mosaikstück
4. Verwaltung
5. Toiletten
6. Lager
7. Labor
8. Römisches Mosaikstück
9. Galatien –Hügelgrab
10.Wohnsitz (Aufenthaltsort)
11.Wohnsitz (Aufenthaltsort)
Zurück zum Generaldirektorat
für Denkmäler und Museen
Zurück
zu der Stadt Ankar