Die
Hagia Sophia, die aus der Sicht der Architektur, der Pracht,
der Grösse und der Funktionalität her als erste und letzte
ein und einzige Anwendung bezeichnet wird; ist ein Erzeugnis
der Ost-West Synthese, dass den osmanischen Moscheen in
der Ideebasis Vorbild wurde. Dieses Werk ist einer der wichtigsten
Monumente der Architekturgeschichte der Welt, die immer
noch Erhalten geblieben ist. Deswegen hat die Hagia Sophia
neben ihrer historischen Vergangenheit, auch mit ihrer Architektur,
ihre Mosaiken und der Werke der türkischen Zeit Jahrhunderte
lang die Menschheit begeistert.
Die Hagia Sophia
war 916 Jahrelang eine Kirche, 481 Jahrelang eine Moschee,
seit 1935 führt sie in ihrer historischen Funktion, als
Museum weiter.
Die byzantinischen
Historiker (Theophanes, Nikephoros, Gramerci Leon) haben
behaubtet, dass die erste Hagia Sophia in der Zeit des Kaisers
I. Konstantinos (324-337) gebaut wurde. Dieses Gebäude mit
Basilikaplan und mit Holzdach ist nach einem Aufstand niedergebrannt.
Aus diesem Werk ist bis heute kein einziges Überrest hinterblieben.
Kaiser
II. Theodosius hat die Hagia Sophia zum zweiten mal erichten
lassen und im Jahre 415 für das Gebet eröffnet. Dieses
wieder mit Basilikaplan gebautes Werk wurde während des
Nika Aufstandes im Jahre 532 verbrannt. In den Ausgrabungen
vom Jahre 1936 wurden einige Überreste davon gefunden. Dies
sind die Treppen, die den Eingang in das Tempel zeigen,
Kapitell und verschiedene architektische Stücke.
Kaiser Iustinianus
(527-565) wollte eine grössere Kirche als die ersten zwei
erichten und hat den berühmten Architekten seiner Zeit,
Ýsidoros aus Miletos und Anthemios aus Tralles die bis heute
Erhalten gebliebene Hagia Sophia erbauen. Säulen, Kapitell,
Marmorstücke und farbige Steine wurden aus den Überresten
der antiken Städte Anatoliens nach Istanbul gebracht, um
sie bei der Hagia Sophia zu verwenden.
Der Bau der Hagia
Sophia wurde am 23 Dezember 532 angefangen und wurde am
27 Dezember 537 vollendet. Wenn es aus architektischer Hinsicht
untersucht wird, besteht es aus einem grossen Mittelraum,
zwei Nebenräume (Nef), einer Absid (Gebetsnische), innen
und aussen Nartexe. Der innen Raum hat eine Grösse 100 x
70 m. und wird mit einer Kuppel von 30.31 m. Durchmesser
überdeckt, die von vier 55 m hohen Beinen getragen werden.
Ausser der Architektur
der Hagia Sophia tragen auch die Mosaike eine grosse Bedeutung.
Die ältesten Mosaike sind die vergoldeten geometrischen
und Planzenmotife, die an den innen Nartexen und Nebennefen
sind. Die Mosaiken mit Figuren sind aus den IX.-XII. Jahrhunderten.
Diese kann man über dem Kaisertor, auf der Abside, auf dem
Ausgangstor und in der Galerie im oberen Stockwerk sehen.
Die
Hagia Sophia hat in der türkischen Zeit, die mit der Eroberung
von Istanbul anfängt verschiedene Renovierungen erhalten.
Der Rand der Gebetsnische enthält die schönsten Beispiele
der türkischen Kachel und Schreibkunst. Von denen sind,
der Gebetsvers vom Koran an der Kuppel, das der berühmte
türkische Schreibkünstler Kazasker Mustafa Ýzzet Efendi
geschrieben hat und die runden Platten mit einem Durchmesser
von 7.50 m. die am meistens Bewunderten. Auf diesen Platten
sind die Namen von, Allah, Muhammed, Ömer, Osman, Ali, Hasan,
Ebu Bekir, Hüseyin geschrieben. An den Seitenwänden der
Gebetsnische befinden sich Platten, die von osmanischen
Sultanen geschrieben und geschenkt wurden.
Die Grabmäle
von Sultan II. Selim, Sultan III. Mehmet, Sultan III. Murat
und von Prinzen (Þehzade), Brunnenanlage des Sultan I. Mahmut,
Knabenschule, Armenküche (Ýmaret), die Bibliothek, die Hünkar
Galerie (Mahfel) von Sultan Abdülmecid, das Nebenraum sind
die Beispiele der türkischen Zeit in der Hagia Sophia und
besonders die Grabmäle bilden mit ihrer innen Einrichtungen,
ihrer Kacheln und Architektur die schönsten Beispiele der
klassischen osmanischen Grabmaltradition.
Das Museum kann
ausser Montag jeden Tag zwischen 09.30-16.30 Uhr besucht
werden.
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