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DAS I. MAHMUD BÝBLÝOTHEK DES HAGÝA SOPHÝA MUSEUMS


Es befindet sich zwischen zwei Stützen am Süden derHagia Sophia. Es ist ein interessantes Werk der türkischen Bau und Schmuckkunst. Es wurde im Jahre 1739 von I. Sultan Mahmud erbaut. Es besteht aus einer Bibliotheke, Lesesaal, Hazine-i Kütüb (das Zimmer in dem die Bücher aufbewahrt werden) aus einem Korridor das zwischen diesen Zimmer liegt. Das Lesezimmer, trennt sich vom Hauptgebäude der Hagia Sophia mit einem Glaskasten, dass von sechs Säulen getragen wird,deren Kapitell rautenförmig sind und mit einem bronzen Netz bedeckt ist. Die zwei Flügeltür, die den Eingang in die Bibliotheke verschafft ist mit einem bronzen Netz geprägt, dass mit Blumen und gekräuselten Zweigen beschmückt ist und hat zwei verzierte Henkel mit "Ya Fettah". Die Wände des Lesezimmers sind mit Kachel und Schriftfriesen versehen. An der Wand der Tür gegenüberstehend befindet sich der Namenszug des Sultan I. Mahmud aus Porphyr, dass mit grünen Kacheln eingefasst wurde.

Der Korridor, dass das Lesezimmer mit der Hazine-i Kütübü verbindet, ist mit Blumen, Rosen, Nelken, Tulpen, Zypressemotifen versehen. Diese Platten sind aus Sicht der Farben und Formen einmalig.

Der Hazine-i Kütüb besteht aus zwei Räumen, die sich mit 4 Säulen und mit einer Steinbank trennen. Die erste Abteilung ist mit einer Kuppel bedeckt, die andere ist mit bogenförmiger Spiegeldecke bedeckt. Der Kuppel sitzt auf einem achteckigen Reifen. In der Mitte dieser Abteilung ist ein Buchschrank aus Holz angebracht worden. In der innen Seite der Tür, des Korridors, von der man in diese Abteilung kommt, befindet sich der Namenszug des Sultan I. Mahmud und gleich darüber eine Bauinschrift aus 15 Doppelversen und am Ende des Gedichtes ist das Datum h. 1152 (1739) angebracht. Auf dem Kuppelreifen ist eine auf schwarzem Grund mit deutlicher gelber Schrift und die Wände sind auf rotem Grund mit Gold verzierten Talikschrift beschmückt. Den Buchschrank aus Holz umkreist eine arabische Kassida, die auf rotem Grund mit Gold verzierten Talikschrift geschrieben und im letzten Doppelvers das Baudatum hingewiesen ist. Auch in dieser Abteilung sind die Wände mit Kacheln versehen.

In der Bibliothek wurden die Ýznik, Kütahya, Tekfur Sarayý Kacheln vom  16-17-18. Jahrhundert gemeinsam verwendet. Die Ýznik Kacheln aus dem 16 Jhr. in der Hazine-i Kütüb, die Frühlingsblumenzweige Komposition vom gleichen Jahrhundert im Korridor sind die schönsten Beispiele der türkischen Kachelkunst. Nach der Fertigung der Bibliothek hat Sultan I. Mahmud die Bücher vom Galata Saray-ý Humayun hier her geschickt, ausserdem die wertvollen Bücher aus dem Hazine-i Humayun des Topkapý Palastes mit seinem eigenen Sigel besiegelt und her gestifftet. Es befinden sich auch gestifftete Bücher vom Scheich ül-Islam und von Staatsleuten. In der Bibliothek waren ungefehr 5000 handgeschriebene Bücher vorhanden. Diese Bücher wurden im Jahre 1969 in die Bibliothek der Süleymaniye übertragen.

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