Generaldirektorat für Gemälden und Museen  
 

DIE TRÜMMERFELDER VOM MUSEUM AYDIN  

    Alabanda
    Es ist einer der Karia Städte, die sich auf dem Araphisar Dorf, 7 km. entfernt von der Gemeinde Çine vom Bezirk Aydýn befindet. Nach der Angabe von Stephanos aus Byzantion, gab König Kar den Namen der Stadt, als sein Sohn Alabandros ein Pferderennen gewann. Wir lernen von Strabon, dass die Alabandarer sehr reich waren, in grossem Luxus lebten und dass alle Mädchen der Stadt die Harfe spielten. Bei den Ausgrabungen von Herr Halil Ethem wurden Grundlagen von zwei Tempel gebergt. Das Bouleuterion ist einer der wichtigsten Gebäuden der Stadt. Ausser diesem zeigen die meisten im Osten liegende Sarkophage, dass sich die Nekropole hier befand. Ausserdem sind der Aquädukt und das Theater die Vorhandenen Gebäuden.

    Alinda
    Alinda, die sich auf dem Dorf Karpuzlu bei der Gemeinde Çine vom Bezirk Aydýn befindet ist einer der wichtigsten Karia Städte. Als Ada, die Tochter von Hekatomnos von ihrem Bruder Pixodaros aus Halikarnassos vertrieben wurde, rückte sie sich im Jahre 340 v.Chr. nach Alinda zurück und machte es zu ihrer Hauptstadt. Die noch heute erhaltene wichtigste Bau ist die Agora. Das Theater befindet sich am südwestlichen Rand der Akropole. In der Akropole befinden sich nur zwei Tempelgrundlagen, von denen man nur die Pläne feststellen kann. Die Sarkophage im Karia Stil zwischen den Häusern von Karpuzlu sind Beweisse, dass sich die Nekropole von Alinda am südlichen Rande der Stadt befand.

    Amyzon
    Die Amyzon innerhalb der Grenzen des Dorfes Gaffarlar, der Gemeinde Koçarlý vom Bezirk Aydýn ist einer der Karia Städten. Von der Geschichte der Stadt helfen uns nur die Inschrifte. Amyzon, die im III. Jahrhundert vorerst zu Ptolemaios, später zu Seleuekos anhing, verwirklichte gegen Ende des II. Jahrhunderts v.Chr. ein zweier Abkommen mit der Stadt Herakleia, die unterhalb Latmos lag. Der III. Antiokhos, teilte mit der Botschaft, die er 203 v.Chr nach Amyzon schickte mit, dass er die Priorität der Stadt zustimme; unter der Priorität befand sich auch das Recht die Zuflucht in den Tempel Apollon und Artemis suchende Menschen zu schützen. Die Stadtmauern sind heute noch erhalten und wurden um die 300 v.Chr mit der isodomischen Methode erbaut. Die Tempel Apollon und Artemis, die Stadtmauer, die unterirdischen Räume mit Gewölbe und das byzantinische Bauwerk sind heute noch erhaltene Bauwerke.

    Gerga
    Die Stadt, die sich im Ort Deliktaþ der Gemeinde Çine vom Bezirk Aydýn, befindet sich 13 km. nordwestlich von der antiken Stadt Alabanda. Es befinden sich Spuren, dass die Geschichte der Stadt sich bis zum archaischen Zeitalter erstreckt. Die heute noch erhaltenen Reste der Stadt stammen aus der archaischen und römischen Zeit. Gerga, ist ein wichtiges Zentrum, das die Karia Kultur wieder spiegelt. Weil sie eine zwischen den Bergen gegründete Stadt ist, wird sie als eine der Städte bezeichnet, die ihr Karia Charakter nicht verloren haben. Die Stadtmauer sind im typischen Karia Stil.

    Die Quellen weissen darauf hin das der Name Gerga eine Stadt ist, aber auch ein Name von einem Gott sein kann. Das wichtigste Bauwerk ist das heute noch erhaltene, Tempel eigenartige Bauwerk. Auf der dreieckigen Vorderseite des Bauwerkes, dass aus Quader errichtet wurde, befindet sich eine Schrift. Es wird vermutet, dass die zerfallene Riesenstatue, gleich unter dem Bauwerk eine  Kybelestatue ist. Es wurde von Quellen und vom Volk aus der Gegend herausgestellt, dass die Statue 20-30 Jahre zuvor noch im Stande war.

    Harpasa
    Es befindet sich innerhalb der Grenzen des Dorfes Esenköy bei der Gemeinde Nazilli. Es liegt auf dem Hügel Asar, an dessen Rande das Dorf liegt. Die im Norden liegenden Mauer, die aus der archaischen Zeit stammen sind im grossen Teil noch erhalten. Die Stadt wurde ununterbrochen besiedelt. Das Theater trägt Eigenschaften der hellenistischen Zeit. Die Stadt ist auf Terrassen errichtet worden. Es kann durch die Funde festgestellt werden, dass die Stadt in der römischen, byzantinischen, im Fürstentum und in der osmanischen Zeit besiedelt wurde. Die Stadt die sich in der byzantinischen Zeit verkleinerte und die Mauern auf die Hügel zurück zog; wurde später auch besiedelt und wurde in der osmanischen Zeit zum teritorialen und millitärischen Zentrum des Arpas Fürstentums. Die Tumuluse, auf den Hügel in Harpasa, die sich den Norden erstrecken, wurden im lydischen Stil gebaut.

    Magnesia
    Magnesia ad Meandrum befindet sich auf dem Landweg Ortaklar-Söke, innerhalb der Grenzen des Dorfes Tekin, bei der Provinz Ortaklar der Gemeinde Germencik im Bezirk Aydýn. Die Stadt wurde nach der Gründungslegende und nach den antiken Wissensquellen von einem Volk gegründet, die aus Thessalia kamen und sich Magneten nannten. Der erste Siedlungsgebiet der Magneten, die nach der Prophezeiung von Apollon und unter Führung von Leukippos am Ufer des Bafa See an Land gingen, dass damals eine Bucht war, ist heute noch ungeklärt, aber von den antiken Wissensquellen lernen wir das es am Ufer des  Maänder Flusses gewesen ist. Weil sie genötigt waren eine Stadt zu finden, die gegen ansteckende Krankheiten wegen der andauernden Flussbett Verschiebung und der Überströmung des Maänder und gegen die Perser sicherer war, gründeten die Magneten die Stadt in den Jahren 400 v.Chr in der heutigen Stelle, neben des Gümüþçay. Magnesia, die zuerst in der hellenistischen Zeit unter Herrschaft der Seleukos, danach des Königreiches Bergama ging, schützte in der römischen Zeit ihre Wichtigkeit und wurde in der byzantinischen Zeit zum Bischofszentrum. Magnesia, war eine Stadt mit Gitterplan und besass Strassen und Wege und war mit Stadtmauern umkreist und hatte ungefehr eine Fläche von 1.5 km. Durchmesser und errang im Dreieck Priene, Ephesos, Trallies aus der Sicht des Handels und der Strategie her eine wichtige Position. Die antike Stadt Magnesia erlitt keine grosse Zerstörungen. Die Überdeckung der Stadt durch Flussüberschwämmungen und des Lehm, dass mit dem Regenwasser vom Gümüþ Berg herunterlief, hatte auch einen grossen Anteil daran. Die ersten Ausgrabungen in Magnesia wurden nach einigen kleinen Untersuchungen im Jahre 1891 von Carl Humann im Auftrag des Museum Berlin verwirklicht. Bei diesen Ausgrabungen, die 21 Monate dauerten wurden teilweise oder ganze Teile vom Theater, Artemis Tempel und Altar, Agora, Zeus Tempel und Prytaneion ins Tageslicht gebracht.

    Die in Magnesia ausgegrabene Werke werden in den Museen von Paris, Berlin und Ýstanbul ausgestellt. Ungefehr nach 100 Jahren nach der Einstellung der Ausgrabungen vom Jahre 1893, fingen die langsam verschwindenden Ausgrabungen im Auftrag des Kultur Ministeriums und der Universität Ankara im Jahre 1984 wieder an. Der Grund der heutigen Berühmtheit der Magnesia ist der Architekt der antike Hermogenes. Nach der Angabe des antiken Autors Architekt Vitruvius ist Hermogenes der erste Architekt der das Oktagonal Pseudodipteros Tempelplan verwirklichte. Vitruvius, weisst darauf hin, dass der Tempel Artemis Leukophryene in Magnesia Hermogenes Hauptwerk ist. Der Tempel von Hermogenes wurde in der hellenistischen Zeit (3/2 Jhr.v.Chr) auf die Überreste der Artemis Tempel von der archaischen Zeit (6 Jhr.v.Chr.) erbaut. Der Tempel hat in ionischen Stil 8 x 15 Säulen und ist mit seinem Ausmass von 67.50 x 40 metern der 4. Grösste Tempel. Vor dem Tempel befand sich ein Altar im ‘’U’’ Formplan, dass dem Zeusaltar von Bergama voraus trat. Der Altar war mit zwei Mann hohen Prägungen und Statuen versehen. Ein weiteres bedeutsames Bauwerk in Magnesia ist das heute unter der Erde liegende Theater. Das Magnesia Theater (Ende des 2 Jhr.v.Chr.), ist einer der seltensten Beispiele des generellen Theaterplanes von Vitruvius. Unter den anderen Werken, die nach den Ausgrabungen vor 100 Jahren jetzt wieder unter der Erde liegen, befinden sich die Agora und der Zeus Tempel, die vermutlich von Hermogenes errichtet wurde. Die Front des Zeus Tempel in der Agora, dass mit ihrem 26.000 m² Ausmass sich unter den grössten Märkten ihrer Zeit befindet, wird heute im Berliner Bergamamuseum ausgestellt. Die anderen besichtbaren Werke in Magnesia gehören der römischen und der späteren Zeiten. Die anderen Bauwerke in Magnesia sind das Gymnasion, dass ein sportlich gesinntes Erziehungszentrum war, das Bad, dass ein kleines Model des Faustina Bades in Milet ist, das Theater, das Odeion, dass sich zwischen der Artemision befindet, das 25.000 Mann Stadion, der Kanal, ein ungefertigtes Bauwerk, dass Theatron genannt wurde und ein Theaterplan hatte, die Marktbasillika, ein unbekannter byzantinischer Bau und die byzantinische Stadtmauer, die auch die Artemision umkreist. Die breitplanige Çerkez Musa Moschee vom 15. Jhr. ist das einzige islamische Bauwerk im Trümmerfeld. Reisen, sehen und lernen Sie kennen und machen Sie dieses Trümmerfeld bekannt, dass im Bezug auf Ruhm und Bedeutung die anderen antiken Städte wie Ephesos, Milletos, Aphrodisias und Hierapolis nicht unterschätzt, in denen ausländische Belegschaften mit grossen Möglichkeiten arbeiten.

    Mastaura
    Über die Mastaura, die in der Nähe der antiken Stadt Nysa am Ufer des Maänder Flusses liegt, verfügen wir nicht viele Daten. Die Stadt lag auf der Rute der Handelsstrasse und hatte die Priorität Münzen zu prägen. Strabon, erzählte mit der Orthosia auch über Mastaura. Während der christlichen Zeit wurde es zum Bischofszentrum und schliesste sie sich an die Konzile der Aphesos und Khalkedon. Im Ort, dass heute unter dem Volk als  "Burg Mastavra" bekannt ist wurden Inschrifte und Münzen von dieser Stadt gefunden.

    Myus
    Es befindet sich in der Nähe des Dorfes Avþar 15 km. von Miletos entfernt am Ufer des Bafa See. Strabon, teilt mit, dass Myus von Kydrelos gegründet wurde, der Sohn des Kodros vom König aus Athen. Wieder nach Erzählung von Strabon ist  diese Stadt ein Mitglied, der Panionion Vereinigung. Herodotos teilt mit, dass die Persische Flotte im Jahre  499 v.Chr. vor der Küste der Stadt Myus vor Anker ging. Wiederhin teilt Herodotos mit, dass  Myus dem Seekrieg von Lade im Jahre 494 v.Chr. nur mit drei Schiffen teilnahm. Bei den Ausgrabungen wurde das auch in antiken Quellen erwähnte Dionysos Tempel gefunden, dass aus weissen Marmor gefertigt wurde. Heute kann man in der Stadt, Stücke vom Dionysos Tempel, Stadtwände von der archaischen Zeit und Überreste vom byzantinischen Burg besichtigen.

    Nysa
    Es ist einer der Karia Städte, die innerhalb der Grenzen der Gemeinde Sultanhisar im Bezirk Aydýn liegt. Die bedeutensden Daten über diese Stadt erfahren wir von Strabon, der das grösste Teil seines Lebens in Nysa verbrachte. Strabon erzählt, dass die Stadt aus zwei Teilen bestehe. Im Westen des Flutbettes, dass die Stadt in zwei teilt, befindet sich das Gymnasion. Im Norden befindet sich ein byzantinischer Bauüberrest und die Bibliothek. Im Norden der Bibliothek befindet sich das Theater, dass mit ihren Prägungen auf dem Bühnengebäude sehr bedeutend ist. Im Osten des Flutbettes befinden sich das Odeon und Bouleuterion. Die Nekropole der Stadt befindet sich im Westen auf der Strasse einer kleinen Siedlung Names Akharaka.

    Orthosia
    Es befindet sich innerhalb der Grenzen des Dorfes Donduran bei der Gemeinde Yenipazar im Bezirk Aydýn. Strabon, einer der antiken Schriftsteller, erzählt über Orthosia, als eine Karia Siedlung. Die Stadt, die im 7 Jhr. v.Chr. von den Kimmern überfallen wurde, wechselte nach der Besiegung der Kimmer vom Lydia König Alyattes in die Hand der Lydier und wurde im 6 Jhr. v.Chr. Mitglied der Ýonia Vereinigung und geriet wie viele anatolische Städte unter Herrschaft der Perser. Die unter den wichtigen Bauwerken befindende Theater und das byzantinische Bauwerk sind heute noch im Stande. Die gut erhaltene Sarkophage und Grabzimmer auf der Nekropole zeigen hochwertige Handarbeit.

    Piginda
    Diese Stadt, die ungefehr 7 km. entfernt vom Dorf Çamlýdere bei der Gemeinde Bozdoðan im Bezirk Aydýn liegt, ist nach der Mitteilung von Stephanos aus Byzantion eine in Karia befindende kleine Siedlung. Die Daten über die Stadt ist sehr gering, weil über diese Siedlung keine Untersuchungen durchgeführt wurden. Die Stadtmauer der hellenistischen Zeit über der Stadt der aus drei Apkropolen besteht kann man deutlich sehen. Das Theater und das vermutlich als Heraion genannte heilige Bauwerk sind von Bedeutung. Nach der Angabe auf der Inschrift, die im quadratplanigem Bauwerk gefunden wurde, befand sich über der Stadt der Kult Zeus Pigindenos (Zeus aus Piginda) und ein Zeus Tempel dieses Kultes.  Dennoch ist die Stelle dieses Tempel unbekannt, aber dass es sich in Piginda befindet ist unwiderruflich.

    Pygela
    Die Pygela, die im Norden der Gemeinde Kuþadasý im Bezirk Aydýn liegt, wurde nach der Legende von den Soldaten des Agamemnon gegründet. Ein Teil der  Soldaten des Agamemnon, die wegen einer Art Krankheit zurückgelassen wurden, bildeten die erste Bevölkerung dieser Stadt. Nach Mitteilung von Strabon befindet sich in Pygela der Artemis Munykhia Tempel. J. M. Cook, stellte bei den Untersuchungen in Pygele fest, dass diese Siedlung sich bis in die protogeometrische Zeit erstreckt. Pygela wird gleichzeitig unter den Zentren gezählt, in denen sich Miken Keramike befinden. Ausser den Stadtmauern aus der hellenistischen Zeit, die durch Ausgrabungen ins Tageslicht kamen, sind nicht viele Bauwerke für Besichtung der Besucher vorhanden.

    Tralleis
    Es befindet sich innerhalb der heutigen Grenzen des Bezirk Aydýn. Nach der Legende wurde es von den Argosen und von den barbarischen Tralleiser aus Trazien gegründet. Dennoch müsste es eine zuvor von Kariaer besiedelte Stadt sein. Nach der Eroberung von Alexander im Jahre  334 v.Chr., wechselte es häufig zwischen der Hand von hellenistischen Königreichen. In der Zeit des Bergama Königreiches erreichte es in der Bildhauerei die Spitze und bildete zwei grosse Bildhauer Künstler, Namens Apollonios und Tauriskos aus, die am Zeusaltar von Bergama arbeiteten. Das einzig erhaltene Bauwerk in der Stadt, dessen Reichtum des Volkes von Strabon erzählt wird, ist das von den Aydýnarer als Üçgözler benanntes Überrest vom Gymnasion, dass im II. Jhr.n.Chr gebaut wurde. Die Nekropole befindet sich im Süden der Stadt, über der modernen Aydýn. Von den Inschriften aus den Ausgrabungen und von den Erzählumgen der antiken Schriftsteller kann man die Existenz des Zeus Larasios Tempel aus der hellenistischen Zeit und den dazu gehörenden Kult von Zeus Larasios feststellen. Dennoch ist die Stelle noch nicht festgestellt worden. Ausserdem sind die anderen Bauwerke der Stadt die Agora,das Theater und das Stadion.

    Akharaka
    Es befindet sich im Westen der Gemeinde Sultanhisar im Bezirk Aydýn und gleichzeitig der antiken Stadt Nysa. Weil es eine kleine Siedlung ist wissen wir nichts vieles über diese Stadt und begegnen ihr Namen in antiken Wissensquellen. Heute sind keine Überreste von Bauwerken mehr vorhanden.

    Panionion
    Es befindet sich in der Nähe der Provinz Güzelçamlý bei der Gemeinde Kuþadasý im Bezirk Aydýn. Das Versammlungsort der Vereinigung von den zwölf ionischen Städten ist bekannt. Heute kann man die Stadtmauer und das Parlamentgebäude besichtigen.

    Neapolis
    Die Stadt Neapolis, die im Ort Yýlancýburnu bei der Gemeinde Kuþadasý im Bezirk Aydýn liegt, wurde nach Strabon’s Erzählung wegen ihrer geographischen Nähe, von den Samosaner gegenüber der Stadt Marathesion von den Ephesosaner genommen. Es gab in der antiken Zeit mehrere Städte, die diesen Namen trugen. Herodotos erwähnt in Ägypten und in Nordgriechenland zwei Städte, die diesen Namen haben. Heute ist kein erhaltenes Bauwerk vorhanden.

    Euhippe
    Es ist eine antike Siedlung, die sich in der Provinz Dalaman im Zentrum von Aydýn befindet. Es liegt am südlichen Ufer des Grossen Maänders. Hier wurde nur eine Inschrift gefunden und in dieser Inschrift wird der Name dieser Stadt erwähnt. In hellenintischen und römischen Zeiten wurde in Euhippe Münzen geprägt.

    Antiocheia
    Es liegt 500 m. östlich des Dorfes Çiftlik bei der Gemeinde Kuyucak im Bezirk Aydýn. Es ist eine in Asartepe gegründete antike Stadt, die am Rande des Berges Çul und am Ufer des Dandalos Flusses liegt. Die Stadt trägt diesen Namen, weil es durch die Städtevereinigung von Symmaitos und Kranos in der Zeit des Seleokiden Königs Antiokhos Soter (281-261 v.Chr.) gegründet wurde. Daten über die Stadt erfahren wir von Strabon. Strabon erzählt von einem Men Tempel im Land der Antiokheias. Strabon teilt mit, dass in der antiken Zeit in dieser Stadt hochwertige Feigen angebaut wurden und dass sich der berühmte Philosophe Diotrephes wiederrum in dieser Stadt erzog.

    DIE DRUCKKATTUNFABRÝK VON NAZÝLLÝ

    Die Druckkattunfabrik von Nazilli wurde auf der Nazilli -Bozdoðan Strasse auf einer Fläche von 65000 m² gegründet. Es ist ‘’die erste türkische Druckkattunfabrik’’, deren Grundstein am 25 August 1935 gelegt und von Atatürk mit grosser Feier am 09 Oktober 1937 eröffnet wurde.

    Atatürk schaute sich mit den anderen Persöhnlichkeiten die Eröffnungszeremonie und die Parade der Druckkattunfabrik von Nazilli, dass einer der grössten Werke der Republik ist, aus dem Balkon des Verrwaltungsgebäude der Fabrik an. Nach der Eröffnung verwirklichte Atatürk mit den anderen Persöhnlichkeiten und mit den Zuständigen der Fabrik im heutigen als ‘’Atatürk Museum’’ festgelegtem Zimer eine Versammlung. Als Errinnerung an diese Versammlung werden das Versammlungstisch, die Sessel, das Telefon und die Glasnegatife von der Eröffnung hier aufbewahrt.

    Die Schrifttafel, die sich rechts am Eingangstür des Verwaltungsgebäude der Fabrik befindet ist folgendermassen.

    "Atatürk, hat dem ersten Industrialisierungsplan gemäss, die erste türkische Druckkattunfabrik der Sümerbank eröffnet. 9 birinci Teþrin 1937"

    Das Eingangs und Verwaltungsgebäude und der vielzweckige Speissesaal, der Druckkattunfabrik von Nazilli, das heute im Umfang der Privatisierung genommen wurde, setzt sich die Übergabeprozedur an das Kultur Ministerium weiter fort.

    DAS AFRODÝSÝAS MUSEUM

    Das Afrodisias Museum ist vielmehr ein lokales Museum, in dem überwiegend  Werke von den Ausgrabungen der antiken Stadt Afrodisias ausgestellt werden. Im Saal für kleine Werke werden prähistorische Werke, der kalkolitischen Zeit, der früh, mittel und spät Bronzezeit aus dem Akropolenhügel vom Trümmerfeld und aus dem Grabhügel Pekmeztepe; Lydia Keramike aus diesen Grabhügel und aus der Umgebung des Afrodite Tempels, und Werke  der archaischen, klassischen, hellenistischen Zeit, und die römischen, byzantinischen und frühislamischen Werke, die aus den Ausgrabungen im Trümmerfeld gefunden wurden ausgestellt.

    Die wichtigste Abteilung für Werke des Museums bilden, die mehreren Statuen und Prägungen, und die verschiedenen Sarkophage der Afrodisias Bildhauereischule, die in der späthellenistischen Zeit im 1 Jhr. v.Chr. anfing und sich bis zur frühbyzantinischen Zeit im 4 Jhr. n.Chr. erstreckte. Als Beispiel für diese plastischen Werke können wir die Zoilos Friese, die Melpomene Statue, verschiedene Kaiserstatuen, die Kopie des als Doriforos benannten Statue von Polykleitos vom 1 Jhr. n.Chr., die Akhilleus-Penthesileia Gruppe, die Dionysos Kleinkind und Satyr  Statuen, verschiedene Nike Statuen, die Kultstatue der Afrodite von Afrodisias, 3 Stück Priester und eine Priesterstatue und die Demos Statue zählen.

    Es wurde an den Arbeiten begonnen die hohen Prägungsgruppen der Kämpfe von Amazonamaki, Gigantomaki und Kentaur-Lapit vom Tor der Agora und die hohen Prägungsplatten der Sebasteion Baugruppe zur Ausstellung zu stellen.

    Am Ende des Jahres 1997 sind in unserem Museum; 6000 Stück Münzen, 6377 Stück archäologische Werke, 44 Stück Siegel und Siegeldrucke, 276 Stück ethnografische Werke, insgesamt 12697 Stück im Inventar eingetragen.

    DAS MÝLET MUSEUM

    1- Die Löwengallerie: Es ist eine neu ordnende und noch nicht eröffnete Sektion. Es befinden sich insgesamt 30 Werke.
    2- Der Saal für Steinwerke: Es befinden sich mit den Werken aus den Ausgrabungen von Didyma, Milet, Priene, auch von Museumaufträgen und von Bürger hergebrachte Werke. Es befinden sich Marmorwerke, die die Zeit vom 6 Jhr. v.Chr. bis zum13 Jhr. n.Chr umfassen.
    3- Der Grosse/Blaue Saal: Hier werden in chronologischer Weisse Objekte und Keramik Werke von der geologischen bis zur osmanischen Zeit und verschiedene Münzen ausgestellt.
    4- Der kleine Saal: In diesem Saal befinden sich Werke aus Keramik, Metal, und Glas. In diesem Saal werden auch Schmuckstücke aus wertvollen Metal ausgestellt.
    5- Der Museumhof: Im Museumhof werden Inschrifte, Altare, Kapitell, verschiedene Prägungen, Statuen und Sarkophage ausgestellt.
    6- Der Philosophen Park: In diesem neu errichteten Park, gleich gegenüber des Museums werden Philosophe, Architekte und Künstler in Datenplatten vorgestellt, die in Milet aufwuchsen.

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