DAS BOLU MUSEUM
Im Bezirk Bolu befinden
sich zwei Museen; die eine im Stadtzentrum, die ander in der
Provinzstadt Konuralp bei der Gemeinde Düzce.
Ausserdem
befindet sich in der Gemeinde Göynük das Grabmal von Akþemseddin,
dass zum Bolu Museum gehört.
Um die Werke in Bolu
und Umgebung zu beschützen und auszustellen, wurde in Bolu im
Jahre 1975 eine Museumbehörde gegründet. Die Museumbehörde,
die zuerst eine Zeit lang im Gebäude der Gallerie für bildende
Künste (Güzel Sanatlar Galerisi) diente; wurde im Jahre 1976
in das Kulturzentrum von Bolu (Bolu Kültür Sitesine) übertragen.
Das Bolu Museum wurde im Jahre 1977 wurde als Museumdirektorat
ernannt und wurde nach der Befertigung der Austellung-Einteilungs
Arbeiten am 14.11.1981 eröffnet.
Das Museum, dass
sich im Eingangsstockwerk des Kultur Zentrums befindet, ensteht
aus 2 Abteilungen; die Archäologie und Ethnographiesäle. Im
Museum befinden sich, ab dem 01.01.1998, 2631 archäologische,
1590 ethnographische Werke und 10345 Stück Münzen, insgesamt
14566 Stück Werke.
Der Saal für Ethnographie:
In diesem Saal werden verschiedene ethnographische Gegenstände
aus dem 19. Jahrhundert und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
in Schaufenstern ausgestellt, die eine thematische Einheit bilden,
in der die regionalen Eigenschaften beachtet wurden.
Unter
diesen Ausgestellten Werken befinden sich; verschiedene Schmuckstücke
und Zubehöre von Schmuckwaren, Materialien, die bei der Vorbereitung
und dem Gebrauch von Genussmitteln wie Tee, Kaffee, Tabak verwendet
wurden, Hieb und Stichwaffen, glatte, zugebundene und bearbeitete
Stoffverzierungen, Beispiele von Zierspitzen aus der Region
Mudurnu, eine Sammlung von verschiedenen Schlüsseln, Kleidungsgegenstände
aus der Region Kýbrýsçýk-Seben-Mudurnu, traditionele Landwirtschaftsgeräte
und in der Abteilung für religiöse Werke handgeschrieben Bücher,
Lesepult (Rahle), Kerzenständer, Spritzfläschchen für Rosenwasser
(Gülabdan) und Platten aus verschiedenen Schriftarten.
Ausserdem sind die,
Schaufenster mit Gegenständen eines traditionelen Hauses aus
Bolu und Kompositionen der Brautnacht (Kýna Gecesi) der Region
von Bolu; Szenen des Ördek Volkstanzes mit Instrumentbegleitung
aus dem Dorf Merkeþler, die auf Puppen in regionalen Kleidungen
ausgestellt sind, sind die am meisten Aufmerksamkeit bildenden
Abteilungen des Saales für Ethnographie.
Der Saal für Archäologie:
In diesem Saal werden Werke, wie aus Stein, Metal, Tarrakotta
und Glas aus der Neolitikum (jüngere Steinzeit), in der der
Mensch zu ersten Mal siedelte, bis zum Ende des byzantinischen
Epoche in chronologischer Weisse ausgestellt.
In diesem Saal, wo
vorwiegend Werke aus der römischen Zeit ausgestellt werden,
befinden sich aus der Region von Bolu nur die Funde des I.tausend
und Werke aus der römischen und byzantinischen Zeit.
Die wenigen Werke
aus der Zeiten der Neolitikum, Früh Bronze, Urartu, Phyrigier,
Lydia, Klassik und Hellenistik wurden von anderen Museen übertragen
oder durch Einkäufe erworben.
Die ausgestellten
Werke nach ihrer Epochen sind folgendermassen:
Die Zeit des Neolitikum
(8000-5500 v.Chr.): Im Museum werden aus dieser Zeit, Handäxte,
Quetsch und Schneidsteine und Pfeilspitzen aus Materialien wie
Serpentin und Feuerstein.
Die Bronzezeit
(3000-1200 v.Chr.): Aus dieser Zeit, die aus drei Phasen
besteht, befinden sich Krüge mit Schnabelmündung, Wirtel, Idolen,
Halsketten, Haarnadel, Rython und Obstgefässe aus der Früh und
Mittel Bronzezeit (3000-2000 v.Chr.) und bronzene Schüssel und
Äxte aus der Spät Bronzezeit (2000-1200 v.Chr.).
Werke aus I. tausend
v.Chr.: Irdene Töpfe mit Deckel und eiserne Schwert, aus
den Funden vom Dorf Deðirmenözü in Bolu;
Urartu (900-600
v.Chr.) Werke: Bronze Armreifen und irdene Töpfe aus Tarrakotta;
Phyrigien (750-547
v.Chr.) Werke: Bemalte Gefässe aus Tarrakotta, Fibula, Stechbohrer,
bronzene Werke für Nähen und Kratzen;
Lydia (700-547
v.Chr.) Werke: Lekythos, Lydion u.ä. Tarrakotta Werke,
Klasikzeit (475-330
v.Chr.) Werke: Schüssel, Amphoriskos u.ä. Tarrakotta Werke,
Helenistikzeit
(330-30 n.Chr.) Werke: geprägte Schüssel, Figürchen aus
Tarrakotta und Grabstellen;
Romzeit (30 v.Chr.-
395 n.Chr.): Die Werke dieser Zeit werden in 4 Gruppen ausgestellt;
Bildhauerei, Tarrakotta, Glas und Metalwerke.
Exemplare
der Bildhauerei: In dieser Gruppe befinden sich Werke, wie
z.B. Statuen, Statuetten, Opfersteine mit Figuren, Altare, .Torso
und Ostotheken. Unter diesen Werken wecken besonders die Statue
von Herakles, das Frauenhaupt, die Büste von Hermes und die
Figürchen des Gesundheitsgottes Asklepios, seiner Tochte Hygeia
und seinem Helfer Telesphoros für Aufmerksamkeit.
Werke aus Tarrakotta:
In dieser Gruppe werden meist Werke von Grabgeschenken, wie
Amphoras, Figürchen, Lämpchen, Teller, Glas, Schüssel, Masken,
Duftgefässe, Zierstücke, Krüge und Krügchen ausgestellt. Unter
dieses Werken sind besonders die Funde aus dem Dorf Yýðýlca
Hacýlar und vom Dorf Çaygökpýnar von Bolu auffallend.
Werke aus Metal:
Hier befinden sich neben Diademe aus Gold und Bronze, Kränze,
Fingerringe, Ohrringe, Statuetten, Lämpchen, Fibulas, Spiegel,
Strigilis; auch Halsketten aus Almandin. Unter diesen Werken
sind besonders die Statuetten von Zeus, Apollon und Hermes und
die Fingerringsteine mit Figürchen aufsehenerregend.
Glaswerke:
Es befinden sich überwiegend mit der Blastechnik hergestellte
Werke von Tränenflaschen, Gefässe mit Ausguss, Gläser, Flaschen,
Armreifen, Becher und Schüssel.
Ausserdem befindet
sich im Ausstellungssaal eine Abteilung für Elfenbeine und für
Medizin und Kosmetikgegenstände aus Knochen und Metal.
Byzanszeit (395-1453
n.Chr.): Aus dieser Zeit befinden sich sehr wenige Werke,
wie z.B. Taufbecken, Lämpchen, Ikonen und Kreuze.
Abteilung
für Münzen: Im Saal für Archäologie befindet sich eine reiche
Sammlung aus goldenen, silbernen und bronzene Münzen.
In der erste Gruppe,
dieser Werke, die in drei verschiedenen Teilen ausgestellt wird,
werden altgriechische Stadtmünzen und Königsmünzen ausgestellt.
In der zweiten Gruppe werden Münzen vom römischen und byzantinischen
Reich in chronologischer Weisse ausgestellt.
In der Abteilung
für islamische Münzen werden Münzen und Schätze aus der Zeit
der Omaijade, Artuken, Seldschuken, Ilhanen und Osmanen unter
verschiedenen Gruppen ausgestellt. Die bemerkenswertensten Werke
der Münzenabteilung sind die altgriechischen Stadtmünzen und
die Schätze der osmanischen Zeit.
Hofausstellung:
Im Hof des Kulturzentrumes werden architektische Stücke und
grosse Werke aus Säulen, Kapitell, Friesen und Architravblöcken
gruppenweisse ausgestellt.
Konuralp Museum
Die
Provinzstadt Konuralp, der Gemeinde Düzce im Bezirk Bolu, wurde
auf die antike römische Stadt "Prusias Ad Hypium"
gegründet. Das Museumgebäude, dessen Bau im Jahre 1977, für
die Beschützung und Ausstellung der Werke, der antiken Stadt
begonnen wurde, wurde im Jahre 1992 befertigt.
Das Konuralp Museum,
dessen Ausstellung -Einteilung im Jahre 1993 gemacht wurde,
wurde am 18.11.1994 eröffnet.
Im Konuralp Museum
befinden sich insgesamt 6118 Stück Werke, davon 1825 archäologische,
456 ethnographische und 3837 Münzen,.
Diese
Werke werden im Museumhof, in den Sälen für Archäologie, Ethnographie
und Steinwerke und in der Abteilung für Münzen ausgestellt.
Im Hof des Museums
befinden sich archäologische Stücke, Grabstellen, Sarkophage,
Säulen und Kapitell aus der römischen Zeit, die in Konuralp
gefunden wurden.
Die Werke im Saal
für Archäologie sind aus der Zeit des Neolitikum, Altbronze,
Hellenistik und des Rom; und beinhalten Exemplare aus Tarrakotta,
Bronze und Glas in verschiedenen Funktionen und Arten. Im gleichen
Saal werden auch die Grabfunde ausgestellt, die in der Nähe
vom Dorf Çavuþlar gefunden wurden.
Im Saal für Ethnographie
werden Werke aus unserer kurzen Geschichte, wie z.B. osmanische
Kulturkleidungen, Hausgegenstände und Waffen aus dem 19-20 Jahrhundert
ausgestellt.
Im
Saal für Steinwerke werden verschiedene Statuen aus Marmor und
architektische Stücke aus der Stadt Prusias ausgestellt, die
in Konuralp gefunden wurden.
In der Münzenabteilung
dagegen werden Münzen aus Gold und Bronze von altgriechischen
Städten, römischen Kaisern und osmanischen Sultanen in chronologischer
Weisse ausgestelt.
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