Generaldirektorat für Gemälden und Museen  
 
    BURDUR MUSEUM

    Im Jahre 1956 wurden die historischen Werke von der Umgebung gesammelt und in der Bibliotheke unter Schutz genommen, die das einzige bis heute erhaltene Gebäude, der Bulguroðlu (Pirgulzade) Medresse ist und somit wurden die Grundsteine des Museums gelegt. Die Eröffnung der Ausstellungssäle des Burdur Museums wurde im Jahre 1969 verwirklicht.

    Heute zählt sie mit ihren über 50 tausend Werken unter den ersten 10-15 Museen. Das Museum, dass aus der Sicht der Werke sehr Reich ist, hat leider nicht genug Platz. Aber sie wird mit den neuen Ausstellungsräumen, deren Bau im Jahre 1998 begonnen wurde eine neue Lage erreichen.

    Burdur vertretet aus regionaler Sicht gemeinsame Eigenschaften, der Zivilsationen des Mittelmeer, Ägäis und Mittelanatolien. Die Funde, die sich im Burdur Museum befinden sind Schätze einer 9000 jährigen Geschichte und Kultur, die sich von 7000 v.Chr. bis Heute erstreckt.

    Im Burdur Archäologie Museum befinden sich 3 Abteilungen:

    1- Der Hof (Freiluftausstellung): Im Hof des Museum werden Statuen, Stellen, verschiedene Architekturelemente, Sarkophage, Sarkophagdeckel, Inschriftstücke, hohe Prägungen u.ä. Werke aus der Zeit der Phyrigier, Hellenisten, Römer, des Byzans, der Seldschuken und der Osmanen.

    2- Der Saal für Statuen: Die Werke, die in diesem Saal ausgestellt werden, wurden überwiegend von der antiken Stadt Kremna in den 70’er Jahren gesammelt, die sich innerhalb der Grenzen der Gemeinde Bucak befindet. Unter diesen Werken befinden sich hoch kunstwertige Gross und Klein Athena, Hygieia, Leto, Apollon, Nemesis, Dionysos, Afrodit und auch gekleidete Frauenstatuen.

    3- Der Saal für kleine Werke: Hier sind die Werke in chronologischer Weisse eingeteilt. Unter den Werken aus den Ausgrabungen von den Grabhügeln Hacýlar-Kuruçay-Höyücek befinden sich Funde aus dem Spät Neolitikum, Früh und Spät Kalkolitik und der ersten Phase der Bronzezeit, aus der Eisenzeit, bemalte und unbemalte Tarrakotta Werke aus der Phyrigier, Perser, Hellenisten, Rom und  Byzanszeit, Figürchen der Muttergöttin, Äxte aus Stein und Bronze und andere Geräte, Schmuckwaren, Schminkmaterialien, Ritongefässe, Stempel und zylindrische Siegel, die den Begriff ‘’Eigentum’’ vetreten, Lämpchen und ihre Formen, Metalgötter und verschiedene Figürchen mit Schilderungen, bronze Leichtathletstatue, Münzen, unterdessen werden herrliche Statuenfunde und kleinere Funde, die in der antiken Stadt Sagalassos ins Tageslicht gebracht wurde, dass die grösste Ausgrabung in den letzten 10 Jahren der Türkei ist, ausgestellt.

    Das Burdur Museum blieb, während der Gründung im Jahre 1956 unter kleinen Räumen, aber errang im Hinblick auf die Anzahl der Werke einen guten Stand. Nach den archäologischen Ausgrabungen in der Umgebung(Hacýlar, Kuruçay, Höyücek, Ýncirhan, Bubon und Sagalassos Zentren), stieg die Anzahl der tragbaren Kulturwesen im Museum, mit den durch Konfiskation, Spende und Einkäufe zusammen, im Jahre 1997 auf insgesamt 52.941, von denen 18521 archäologische, 29765 Münzen und 4655 ethnographische Werke sind. Unter dieser Zahl, kann man die schönsten Werke von allen Zeiten und Epochen, von der Neolitikumzeit bis Heute finden.

    DAS STEÝNZÝMMER

    Das ‘’Steinzimmer’’, dass sich in der Veyis Strasse, Stadtviertel Pazar des Bezirkes Burdur befindet ist einer der Beispiele der zivilen osmanischen Architektur des 17. Jahrhunderts.

    Man vermutet, dass der Name aus Quader erbauten Hauptzimmer kommt. Obwohl es gesagt wird, dass dieses Bauwerk in der Hälfte des 17. Jahrhunderts von Mahmut Paþa, einer der angesehenen Bürger von Burdur erbaut wurde, besteht über dieses Thema keine Registration.

    Von diesem zweistöckigen Gebäude, dass sich in einem Hof befindet, ist der erste Stock aus Quader, der obere aus Luftziegel und in diesem Bauwerk wurde reichlich Holz verwendet.

    Im unteren Stockwerk, dass aus Quader gebaut wurde, befinden sich zwei spitzgewölbige Zimmer mit zwei Fenster und diese Fenster, sind an beiden Offen und haben Schartenlöcher.

    Im zweiten Stockwerk öffnen sich alle Zimmer zur Diele. Am Ausgang der Diele befindet sich rechts das Hauptzimmer. Das Hauptzimmer, dass das älteste Zimmer und den anderen Zimmern gegenüber am besten erhalten ist, hat am Eingang Kasten und Schränke, Ofen mit Abzugshaube und einen Gestellteil aus Bursabogen. Die Fenster im Zimmer, die zur Diele und nach Aussen schauen, sind in zwei Reihen gestellt, deren obere aus geometrischen Motifen und gefärbten Dunkeldachgläsern besteht. Die unteren Fenster haben Fensterladen und die Fensterumrandung ist mit Blumenmotifen durch Handmalerei beschmückt. Über dem Schrank und der Fenster wurden mit goldener Verzierung, Lobgedichte für den Grundbesitzer geschrieben. Auf dem Kasten, in der Abteilung bis an die Decke wurden Vasen und Schmückpflanzen, die sich in der Nische befinden, mit Handarbeit beschmückt.

    Auf der Holzdecke, die mit Bursabogen in zwei Teile geteilt wurde befinden sich Beschmückungen aus kreisförmigen und sternichen Formen. Die Sterne wurden mit handgearbeiteter Prägungstechnik gemacht; und bestehen aus Gold und Silberblättern. Die sechseckige Deckeneinfassung ist mit stilisierten Blumenmotifen beschmückt.

    Im oberen Stockwerk befinden sich ausser dem Hauptzimmer noch vier Zimmer. Im Kastenzimmer, dass sich im Süden der Diele befindet, befindet sich eine Holzdecke mit Bauch. Neben den Kasten kann man zwei Scherbetgefässe aus Gips gegenseitig stehend besichtigen.

    Damit die, die in der Diele sitzen von Aussen nicht gesehen werden können hat man es mit Holzgittern umkreist.

    BAKÝBEY KONAÐI (KOCAODA)

    Es ist in der Nähe der Paþabrücke im zentralen Stadtviertel Deðirmenler. Das Bauwerk, dass vom Kultur Ministerium restauriert und eröffnet wurde, ist ein schönes Beispiel, der osmanischen Zivilarchitektur des 18. Jahrhunderts.

    Dieses Gebäude ist am Anfang der 1800'er Jahren unter Reþit Bey registriert. Das Bauwerk ist vermutlich vom Grossvater von Reþit Bey, oder Urgrossvater Ahmet Paþa erbaut wurden.

    Das untere Stockwerk, dieses zweistöckigen Gebäudes ist aus Quader, das obere Stockwerk dagegen aus Luftziegel erbaýt worden. Das Haus, dass im unteren Stockwerk Abteilungen wie Stall und Lager hat, betretet man durch eine steinerne Treppe im Hof. Die Vernichtung der symetrischen Seite der Treppe zeigt uns, dass auch andere Teile des Gebäudes nicht mehr bestehen.

    Im oberen Stock befindet sich eine breite Diele. Die Decke, der Diele ist von Sicht der Beschmückung und Holzarbeit sehr wichtig. Das Vordach, bildet mit ihrer Holzbearbeitung ein schönes Beispiel. Der Kasten, dass sich im Zimmer an der linken Seite der Diele befindet, der Schrank, die Bearbeitung an den Fenster und die Gold-Silber Blattverzierungen auf der Decke und die Verzierungen mit Blumenmotifen sind wunderschön. Alle Fensterumrandungen haben handgearbeitete Beschmückungen. In der Mitte der Decke befinden sich sechseckige Sterne.

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