DÝE MUSEEN VON
BURSA
Das erste Museum
in Bursa wurde im Jahre 1904 mit den Bemühungen, des damaligen
Direktors des Grundschulwesens Azmi Bey als eine Abteilung der
Müze-i Hümayun in einem Teil des Bursa Knabenschule eröffnet,
und die hier gesammelten und ausgestellten Werke wurden im Jahre
1930 in die Yeþil Medresse übertragen. Im Jahre 1972 wurde die
archäologische Sektion des Museum in das moderne Gebäude im
Kulturpark als "Archäologiemuseum" übertragen, und
die Yeþil Medresse wurde nach der Restauration im Jahre 1975
als "Museum für Türkisch- Ýslâmische Werke " eröffnet.
In Bursa befinden
sich sechs Museen, die unter der Leitung des Museumdirektorats
dienen.
DAS
ARCHÄOLOGÝEMUSEUM
Die
archäologischen Werke die vom Jahre 1904 bis 1972 in der Knabenschule
von Bursa und in der Yeþil Medresse gesammelt wurden, wurden
in das Archäologiemuseum übertragen, dass im Kulturpark erbaut
wurde und wurde nach modernen Einteilung im Jahre 1972 eröffnet.
Im Museum werden
von 3.tausend v.Chr. bis zur Byzanz Epoche datierte Werke ausgestellt,
die in den Regionen Bithynia und Mysia gefunden wurden.
Saal I: Grabfunde
aus Tarrakotta von der Yortan Kultur bis 3.tausend v.Chr. ,
Hiebsteine und bronzene Handäxte von 2.tausend v.Chr. , Gefässe
aus Tarrakotta aus der Region von Urartu, kleine Grabexemplare
der Phyriegierzeit aus 1. Tausend v.Chr., bronzene Gefässe und
Fibulas bilden ein Mosaik von den jeweiligen Zeitabschnitten.
Ausserdem bilden die Figürchen, die verschiedenförmige Gefässe
und Schmuckwaren, die aus der Ausgrabung der Nekropole von Antandros
erworben wurden eine bedeutende Stelle. Ein anderes wichtiges
Werk im Saal ist die griechisch-persische Grabstelle, die im
Dorf Þükraniye bei Karacabey gefunden wurde. Dieses Werk, dass
aus der Zeit der Perser strammt, die 546 v.Chr. Anatolien besetzten,
ist einer der drei Exemplare auf der Welt, von denen zwei im
Archäologiemuseum von Ýstanbul sind.
Saal II: In
diesem Saal, in der sich Werke aus der römischen Zeit befinden,
befinden sich neben den Poträthäupten aus dem 2. Jahrhundert
n.Chr., Darstellungen von Zeus der Gott aller Götter, die Darstellung
von Herakles der Vertreter der Kraft und Stärke, der in einer
ausruhenden Weisse nach der Besiegung, das Fell des Löwen von
Nemea in sein Arm gewickelt hält, Statuen von Kybele, die die
älteste Fruchtbarkeitsgöttin von Anatolien ist und Altare für
die Gesundheitsgöttin Asklepios. Unter den wichtigsten Werken
im Saal befinden sich die bronzene Büste der Athena, der ‘’Göttin
des Kampfes und Verstandes’’ und des "Sonnengott"
‘es Apollon.
Saal III:
Die Werke, vom 8.Jahrhundert v.Chr. bis Ende der byzantinischen
Zeit werden in diesem Saal ausgestellt. Verschiedenförmige keramische
Gefässe von der geometrischen Zeit bis in die römische Zeit
werden in einer chronologischen Weisse ausgestellt. Unter den
ausgestellten Werken befinden sich Figürchen aus Tarrakotta
aus der archaischen und römischen Zeit, wiederrum Gefässe aus
Bronze und Glas, Schmuckwaren und Lämpchen aus Tarrakotta aus
der römischen Zeit und silberne, bronzene und Tarrakotta Werke
aus der byzantinischen Zeit. Die Schmuckwaren aus der römischen
Zeit sind sehr bemerkenswert.
Im Zwischenstockwerk
dieses Saales werden goldene, silberne und bronzene Münzen aus
der archaischen, klassischen, hellenistischen, römischen und
byzantinischen Zeit ausgestellt.
Salon IV:
Hier wird das Model des im Dorf Üçpýnar des Bezirkes Balýkesir
gefundenen Tumulus im Massstab 1/1 und Funde des Pferdewagens
aus der Akhaemenidzeit mit einem Beispiel aus der antiken Zeitalter
davon ausgestellt.
Freiluftausstellung:
Im Hof des Archäologie Museum befinden sich auch bedeutenswerte
Werke. Eine reiche Stelensamlung, dass in den Museen der Türkei
einen bedeutenden Platz haben, werden hier ausgestellt. Ausser
die Sarkophagexemplare und architektische Werke aus Bursa und
Umgebung sind bewundernswert.
ATATÜRK
MUSEUM
Das
Gebäude, dass sich auf der Çekirge Strasse befindet wurde vermutlich
gegen Ende des des 19.Jahrunderts erbaut. Die Villa besteht
ausser dem Keller und Dachzimmer aus zwei Stockwerken. Während
des zweiten Besuches in Bursa von Atatürk (20-24 Januar 1923)
hat die Gemeinde von Bursa dieses Gebäude von Miralay Mehmet
Bey gekauft und Atatürk geschenkt. Später blieb Atatürk bei
den nächsten Besuchen in Bursa in diesem Haus und nach dem Jahre
1938 wurde es von der Gemeinde Bursa an die Pensionskasse der
Republik Türkei (T.C. Emekli Sandýðý) verkauft, am 6.2.1968
übergab die Pensionskasse die Verwendung dieser Villa dem Generaldirektorat
für Denkmäler und Museen. Am 29 Oktober 1973 des 50. Jahrestages
der Republik wurde es als Museum umgeleitet und eröffnet.
I. Stockwerk:
Es besteht aus einem Saal rechts am Eingang, links ein Speissesaal
und von einem Ausruhesaal, dass sich Giriþin saðýnda kabul
salonu, solda yemek salonu ile buraya açýlan dinlenme odasýndan
meydana gelmiþtir.
II. Stockwerk:
Zwischen dem Schlafzimmer rechts, das Arbeitszimmer links und
von der innenrechten Seite des Arbeitszimmers betretet man das
Wintergartenabteilung. Der Keller wurde als Küche und für Dienste
verwendet. Fast alle Gegenstände der Villa sind originale Gegenstände,
die Atatürk verwendet hat.
DAS
HAUSMUSEUM DES WAFFENSTÝLSTANDES VON MUDANÝA (MUDANYA
MÜTAREKE EVÝ MÜZESÝ)
Der
Wafenstilstand von Mudania, dass der erste politische Sieg der
Regierung des Grossen Nationalparlamentes der Türkei war, wurde
in diesem Haus unterschrieben.
Das Haus, dass sich
im Zentrum der Gemeinde Mudanya befindet, wird an das Ende des
19.Jahrhunderts datiert. Das Haus des rusisch abstämmingen Aleksandýr
Ganyanof, wurde später vom mudanyaer Geschäftsmann Hayri Ýpar
gekauft und renoviert und wurde im Jahre 1937 als Museum der
Gemeinde Mudanya umgewandelt. Im Jahre 1959 dagegen wurde es
dem Generaldirektorat für historische Werke und Museen übergeben.
Im ersten Stockwerk,
dieses zweistöckigen Hauses befindet sich der Saal, wo der Waffenstillstand
unterschrieben wurde und das Arbeitszimmer von Ýsmet Paþa, im
oberen Stockwerk die Schlafzimmer von Ýsmet Paþa und seiner
Helfer.
In diesem Haus, wo
die Gegenstände der Waffenstillstandzeit aufgehoben werden,
werden ausserdem Photographien und Dokumente der damaligen Zeit
ausgestellt.
MUDANYA
TAHÝR PAÞA KONAÐI (VILLA)
Hat
zwei Stockwerke. Der Plan wurde sehr verändert und hat deswegen
ihre alte Lage verloren.
Das Hauptzimmer,
dass im zweiten Stockwerk ist, ist mit Handarbeiten beschmückt.
In zwei Seiten des Zimmer befinden sich oben und unten Fenster,
die farbige Fenstergläser haben. Die Wände sind mit Malakari
Gibsbeschmückungen bedeckt. Die innenseiten der Platten sind
mit Blumenmotifen beschmückt. Der Kasten, auf der einen Seite
der Wand ist mit Handarbeiten beschmückt. An der Aussentür steht
das Datum 1138H./1725 M.
DAS
MUSEUM FÜR TÜRKÝSCH-ÝSLÂMÝSCHE WERKE (YEÞÝL MEDRESSE)
Die Yeþil Medresse,
die einer der ersten osmanischen Medressen ist, wird gleichzeitig
Sultaniye Medresse. Es wurde zwischen den Jahren 1414-1424 innerhalb
des Yeþil Komplexes (Külliye) mit Befehl des I. Mehmed (Çelebi)
vom Architekten Hacý Ývaz erbaut.
Der Plan ist eine
Erweiterung der Medressen mit offenen Hallen (Eyvan) der Anatolien
Seldschuken. Als Baumaterial wurden Schott, Quadersteine und
Ziegel verwendet. Von der sterngewölbigen Eingangshalle, betretet
man ein spitzbögiges Tor und einen Säulengang. Diese Säulen,
die die Halle von drei Seiten umkreisen sind spitzbögig und
die letzten gegenseitigen Säulen davon sind mit Beckengewölbe,
die an beiden Seiten sind mit Quergewölbe und die anderen sind
mit Kuppelgewölbe bedeckt. Ein Teil der äulen und Kapitell des
Säulenganges stammen aus der byzantinischen Zeit. Hinter dem
Säulengang befinden sich 13 Medresseräume, zwei Nebenhallen
Toilette und Treppenhäuser. Auch wenn behauptet wird, dass die
Medresse ein zweites Stockwerk haben sollte, ist das immer noch
nicht bewiessen. In den Medresseräumen,die mit Spiegelgewölben
bedeckt sind, befinden sich auch je ein Ofen. Die beiden Hallenseiten
an den Medresseräumen haben Teilbogen. Der Unterrichtsraum,
das sich gegenüber dem Eingang befindet und Quadratmässig ist,
betretet man mit gegenseitigen Treppen. Vom Quadratraum kommt
man zum Kuppelreifen durch mit hängegeschmückten Pantdantifen.
Die Kuppel, sitzt auf einen achteckigen Reifen, dass mit prismaförmigen
türkischen Dreiecken plattiert ist. An allen Seiten des Reifen
sind kleine Fenster vorhanden.
Die Vordächer sind
igelförmig. Der Holzvordach im Eingang der Halle ist nicht originell,
sondern stammt aus den Renovierzeiten.
Gegenüber
den anderen Bauwerken des Komplexes ist die Kachelbeschmückung
in der Medresse weniger. Die Kachelbeschmückungen wurden mit
Technik der Mosaikkacheln und farbigen Glasur gefertigt. Das
halbe Beckengewölbe, dass über der Holztür am Eingang der Halle
ist und die Decke der westlichen Seitenhalle sind mit Kacheln
bedeckt. In der Mitte der Decke befindet sich ein Deckenbauch,
dass mit einem von einem zwanzigeckigen Stern entfaltene geometrische
Motifen beschmückt ist. Die anderen Kachelbeschmückungen der
Medresse sind die kleinen türkisfarbigen Kacheln, in Dreiecken,
Quadraten und anderen Formen, die die Spiegel der Spitzbogen
auf den Fenstern der Aussenfront beschmücken.
Die Medresse wurde
in verschiedenen Zeiten renoviert und die am 19.8.1902 in der
Knabenschule gegründete Bursa Museum wurde am 8.4.1930 hier
her übertragen. Im Jahre 1955 wurde es wegen neuer Renovierung
für Besucher geschlossen und nach den neuen Austellung- Einteilungsarbeiten
am 1 Oktober 1956 wieder eröffnet.
Die Medresse, die
als letztes im März 1972 renoviert wurde, wurde am 22 November
1975 als Museum für Türkisch-Ýslâmische Werke eröffnet.
In der Medresse werden
verschiedene Werke der Türkisch-Ýslâmischen Kunst vom 12.Jahrhundert
bis zum 19.Jahrhundert ausgestellt.
Die westliche
Seitenhalle
Die Keramike, die
in beiden Seitenhallen ausgestellt werden, sind in chronologischer
Weisse in Schaufenster gestellt. Seldschukische Keramike ohne
Glasur aus dem 12-13. Jahrhundert und Rakka Keramike mit Glasur
von Seldschuken und eine sehr seltene Vase mit Griff aus dem
12.Jahrhundert, die mit Minentechnik hergestellt wurde, sind
bemerkenswerte Exemplare dieser Gruppe.
In dieser Sektion,
wo sich die ganzen Keramikgruppen der Osmanen befinden, werden;
rötliche Keramike aus dem 14. Jahrhundert, aus Ýznik, die Miletische
Art genannt werden, die feinsten Exemplare blau-weissen Keramike
aus dem 15.Jahrhundert, wiederrum mit kleinen Blumen und spiralen
Krümmungen beschmückte Keramike aus dem 15.Jahrhundert die Haliç
Art genannt werden, ein Glas und ein Teller mit dunstigen Farben
aus dem 16.Jahrhundert, die als Ammangruppe benannt wird, korallenrote
Tellerkännchen und Krüge von den Keramiken der Rhodosgruppe
aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
I. Zimmer
In diesem Zimmer werden Figuren des Karagöz Schattenspieles,
hergestellt von den Meistern des Schattenspieles Hayali Küçük
Ali und Hayali Osman Sözen, ausgestellt. In der Kunst des Karagöz
wurde die Humorkraft des türkischen Volkes vorgeführt, die Themen
waren immer von gesellschaftlichen Geschehnissen.
Im gleichen Zimmer
werden aus Häkelnadel, Stricknadel und Nadel hergestellte Beutel
ausgestellt, die je nach dem Ýnhalt "Geld, Siegel, Uhr,
Tabak"- Beutel genannt werden. Ausserdem befinden sich
auch Beutel die aus Stoffen wie Atlasseide und Samt hergestellt
und mit Silber, Perlen, Zacken und Kugelchen bearbeitet wurden.
In einem der Schaufenster,
wo sich die Beutel befinden, werden z.B. Spitze, Wasserpfeife,
Tabakdose u.ä. Genussgegenstände und im anderen Schaufenster
werden silberne Uhrketten und Uhrexemplare ausgestellt.
II. Zimmer
Die Kunst der Einsetzung von Elfenbein, Perlen und Schildplatten
auf motifbearbeitetes Holz wurde seit dem Mittelalter verwendet,
hat sich besonders bei den Osmanen entwickelt, aber nach dem
18. Jahrhundert verlor es ihre Wichtigkeit. In diesem Zimmer
werden Kisten und Ständer von dieser Kunst ausgestellt.
Die Türklopfer, die
im gleichen Zimmer ausgestellt werden, wurden auf Holztüren
verwendet. Türklopfer aus Eisen und Messing formen sich je nach
der verwendeten Tür. Wie zum Beispiel Ringe, Hänger, Henkel,
Schlangen und Vogel. Die Türklopfer in Form von Ringen wurden
meistens in Häusern, die Schlangen auf Festungen und die, auf
denen sich die Schrift "Yâ Hafýz, Yâ Fettâh" befindet
in Moscheen verwendet.
Die Banner, die in
einem anderen Schaufenster ausgestellt werden, wurden aus Kupfer,
Tombak und Messing hergestellt. Sie sind meist in stilisierter
Form von Palmen, Tropfen und Kreisen und manche haben Mondmotife
darauf.
Ausserdem werden
in diesem Zimmer auch verschiedene Schlüssel und Schlosse ausgestellt.
Unterrichtszimmer
Im Unterrichtszimmer, dass der einzige grosse Saal des Gebäudes
ist, werden verschiedene Werke ausgestellt. Unter diesen Werken
befinden sich Beispiele von der Druckkattunkunst (Yemeni, Mundtücher
auf Bursa Art, deren Rände mit silber bearbeitet sind, Einschlagtücher)
und Druckkattunformen. ‘’Druckkattun’’ (Yazma) nennt man Tücher,
deren Motife mit Hand bemalt sind oder mit Holzformen gedruckt
werden. Die Druckkattun entstand in unserem Land als eine Volkskunst
und entwickelte sich und hat die schönsten Beispiele in den
16-17-18. Jahrhunderten mit den Ýstanbuler Druckkattunen gezeigt.
Das Bettzeug, die
Einschlagtücher, Hosenschnur, Leibgürtel, Mundtücher und Handtücher
die sich im Schaufenster des Museum der feinen Handarbeitssammlung
befinden, beinhalten die ganzen Techniken der türkischen Handarbeitskunst.
Die Stickerei entstand
in Zentralasien und kam mit den Türken in den Westen. Die schönsten
Beispiele der türkischen Handarbeitskunst zeigten sich im 16.Jahrhundert,
die Stickerei überliess im 19. Jahrhundert ihren Platz, die
sich bis Ende des 18. Jahrhundert weiter führte, der Gold-Silberstickerei,
die auch "Dival Arbeit" (mit Pappe unterlegene Strickerei)
genannt wird.
Unter den Schmuckgegenständen,
die eine Abteilung der Metalkunst ist, befinden sich Gold und
Silbergürtel, Gurtelschnallen, Armreifen, Fingerringe, Uhrringe
und Kopfbedeckungen und auch Spiegel mit Gold und Holzlehnen.
Im Schaufenster,
dass sich im gleichen Saal befindet, werden Menschenfiguren
mit goldenen Ýntarsien und Bronze seldschukische Kerzenständer,
aus dem 12-13. Jahrhundert, die die Kreiszeichen symbolisieren
und es werden noch ein mamelukischer Kerzenständer mit Inschrift,
Scherbettkessel und Leuchter ausgestellt.
Die Waffen, die einer
der entwickelsten türkischen Metalkünste sind, wurden mit goldenen,
silbernen und Elfenbeinintarsien beschmückt, besonders in der
osmanischen Zeit errang die Kunst der Waffenverzierung ihren
Höhenpunkt. Unter den Waffen, die in diesem Saal ausgestellt
werden, befinden sich; von Hiebwaffen,
zwei krummgriffige
Schwerte aus dem 18. Jahrhundert, die aus moirierten Metal hergestellt
wurden, jatagane aus den 17., 19. Jahrhunderten, die von Janitscharen
verwendet wurden, kaukasische und osmanische Dolche; von Schlagwaffen
Keulen, Scheschpere; von Feuerwaffen, Gewehre mit Elfenbeinintarsien
aus dem 17. Jahrhundert und Steinschlossrevolver mit silbernen
Plattierung und goldenen Ýntarsierung aus den 18-19. Jahrhunderten;
und Pulvergefässe aus Metal und Holz.
In einem anderen
Schaufenster werden iranische Waffen aus dem 17. Jahrhundert
ausgestellt. Diese Waffen sind reichlich Beschmückt und sind
mit geprägten Mensch und Tierfiguren und Pflanzenmotifen versehen.
Wenige davon wurden auch mit Goldverzierungen versehen. Auch
bei Schilden, Helmen, Schwerten und Dolchen kann man solche
Beschmückungen sehen.
Und in einem anderen
Schaufenster werden Rosenwasserbehälter (Gülabdan) und Räuchergefässe
aus verschiedenen Metalen ausgestellt.
III. Zimmer
In diesem Zimmer befinden sich Tassenuntersätze aus Silber und
Filigranbearbeitungen, Tassen aus Porzelan und Korkenzierlocken,
Kaffeekessel und Kaffeemühlen und Kaffeekälter aus Holz.
Im gleichen Zimmer
werden Salep und Scherbettkessel, die Exemplare der türkischen
Metalkunst sind und im Schaufenster werden verschiedene bronzene
Mörser und perlintiasierte Stamfer ausgestellt.
IV. Zimmer
Die türkischen Küchengeschirre, die aus der Vereinigung der
feinen türkischen Metalkunst und der türkischen Küche entstanden
ist, ist aus Sicht der Verschiedenheit und Beschmückung sehr
Reich. In diesem Zimmer, in der Küchengeschirr ausgestellt wird,
befinden sich verschiedene osmanische Speissebehälter, Platten,
Kännchen und Löffel, die aus Holz, Knochen, Perlmutt und Schildpatt
hergestell wurden und ein gerillter Gefäss aus der Timurenzeit
mit drachengriff.
Die östliche Seitenhalle
In diesere Halle
werden ausser die Keramiken aus dem 18-19. Jahrhundert, verschiedene
Glasgegenstände und Stoffe ausgestellt.
Unter den Glasgegenständen
befinden sich ausser der Rosenwassergefässe, Tulpengefässe,
Zuckerdosen, Gläser, Teller und Kännchen, auch eine syrische
Wasserkanne mit Inschrift. In einem anderen Schaufenster befindet
sich ein Kerzenständer aus Opal in Art von Beykoz aus dem 19.
Jahrhundert, ein Kännchen und drei Stöcke der çeþm-i bülbül.
In der gleichen Stelle
werden Samtstoffe in Bursa Bearbeitung und der Torvorhang des
Yeþil Grabmales (Türbe) ausgestellt. Die Samtstoffe aus Bursa,
die unter den türkischen Stoffen einen besonderen Platz haben,
gaben ihre schönsten Beispiele im 16. Jahrhundert, im 17. Jahrhundert
gab es eine Stille Zeit und im 18.Jahrhundert löste sie sich
wie die anderen Künste langsam auf.
V. Zimmer
In diesem Zimmer werden Gegenstände von Dergah ausgestellt.
Die Dergâhen wurden ausserhalb der Moscheen erbaut und beinhalten
verschiedene Abteilungen. Dergah und Tekke sind Häuser der Derwischorden.
Diese mystischen Derwischorden hatten authentische Zeremonien,
Gebete, Glauben, Philosophien, Gegenstände und Grade.
In diesem Zimmer,
wo einige Exemplare von Gegenständen der Derwischorden ausgestellt
werden befinden sich Kerzenständer, Gebetsketten, Musikinstrumente,
Krücken, Heilsteine und Turbane von verschiedenen Derwischorden.
VI. Zimmer
Weil
im Islam anstatt Figurenbilder Schrifte verwendet wurden, entwickelte
sich die Schriftkunst. Es werden mehr als zwanzig Schriftstile
angegeben. Die meist verwendeten Schriftstile sind Kufi und
Sülüs und Nesih.
In der Türkisch-Ýslâmischen
Kunst hat sich auch neben der Schriftkunst auch die Kunst der
Buchbeschmückung entwickelt. Man nennt die Kunst mit goldenen
und farbigen Motifenbeschmückungen der Buchblätter als Tezhip.
Dieses Museum ist
von Manuskripten und Platten her sehr Reich. Der Koran (Kuran-ý
Kerim), der in diesem Zimmer ausgestellt wird, wurde vom mamelekischen
Sultan an I. Beyazýd'a (Yýldýrým) verschenkt und ist einer der
feinsten Werke des Museum. Es hat 356 Seiten und wurde mit der
Sülüsschrift geschrieben und hat eine reiche Tezhip.
Die äussere Beschmückung
ist mindesten so wichtig wie das Innere des Buches. Die Kunst
der Buchbinderei entwickelte sich bei den Osmanen und gab ihre
schönsten Beispiele im 16. Jahrhundert. Im Schaufenster befinden
sich neben den Buchbändern auch Buchständer (Rahle) und silberne
Bändchen.
Ausserdem befindet
sich in einem Schaufenster Schreibzeuge, Federmesser und Scheren
und in einem anderen Schaufenster werden verschiedene Kerzenständer
und Leuchter aus Messing ausgestellt.
VII. Zimmer
Der Platz des Hamam (Bad) ist im Leben der Türken sehr wichtig.
Es gibt verschiedene Badtraditionen und Unterhaltungen. In Bursa,
die eine Stadt der Heilbäder ist, hat der Bad und Badgegenstände
einen besonderen Platz und ausser dem die Tuchweberei ist in
dieser Stadt seit den füheren Zeiten eine wichtige Kunst geblieben.
In diesem Zimmer
wird neben einem alten Webstuhl auch verschiedene Tücher und
Tuchgruppen mit Silber und Seidenverzierungen, Holzpantoffel
mit Silber und Perlmuttbearbeitung, Badeschüssel, Materialienschachtel
und Kämme aus Elfenbein ausgestellt.
Das Orientzimmer
(Þark Odasý)
Im Museum wurde ein Orientzimmer ausgestattet. In diesem Zimmer,
dass keine besondere Zeit symbolisiert, hat man die Absicht
ein altes türkisches Zimmer mit ihren traditionelen Gegenständen
Vorzustellen.
Ausserdem wurde die
Decke mit Holz bedeckt und in Holzleisten eingeteilt und in
ihre Mitte ein historischer Deckenbauch gestellt.
In der Halle des
Museum werden in zwei Schaufenster, mit zwei Keramiken aus Çanakkale
aus dem 19-20. Jahrhundert, zwei grosse Kerzenständer und ausserdem
einen Kisten mit farbigen Handarbeitverzierungen auf der das
Porträt des III. Selim, der vom französischen Sammler Joseph
Soustiel geschenkt wurdet und das Edirnekâri auf der sich der
Namenszug des II. Mahmud befindet und eine Wiege aus Holz mit
gefärbten Prägungen ausgestellt.
Münzensektion
Münze bedeutet metales Geld. Das Museum für Türkisch-Ýslâmische
Werke hat eine reiche islamische Münzensammlung. In dieser Sammlung,
die aus goldenen, silbernen und kupferen Münzen bestehen, befinden
sich alle Münzen der osmanischen Sultane und die Münzen der
Beylik (Fürstentum), Seldschuken, Ýlhanen, Mameluken, Abbasiden,
Omaijaden, Sassaniden und der anderen islamischen Staaten.
Die Münze, die sich
nur in der Darphane und in unserem Museum befindet ist die Münze
des II. Beyazýd die mit der Schrift "Sultan el-Berreyn
ve Hâkan el-Bahreyn el-Sultan bin sultan" versehen ist,
ist einer der seltensten Münzen der Osmanen.
YENÝÞEHÝR
ÞEMAKÝ HAUSMUSEUM
Es
befindet sich im Zentrum der Gemeinde Yeniþehir 55 km. von Bursa
entfernt.
Es wurde vermutlich
im 18. Jahrhundert von der Famillie Þemaki erbaut, die von der
iranischen Provinzstadt Þemah nach Anatolien, in die Stadt Yeniþehir
kamen. Das Haus ist aus zwei Stockwerken; im Erdgeschoss befindet
sich die Steinflur, rechts die Küche und der Keller, links zwei
Winterzimmer.
Mit einer an die
Küche gefestigte Holztreppe besteigt man das erste Stockwerk.
Die Vorderfront zum Hof eröffnet sich durch eine hallenförmige
Abteilung nach Aussen. Links befindet sich ein Hauptzimmer,
dass sich in die Hallendiele öffnet, rechts befinden sich eine
grosse und eine kleine, zwei Zimmer. Die Handbearbeitungen
mit Pflanzenmotifen und Ausblickdekorationen, die das Haus beschmücken
sind aus dem 19. Jahrhundert.
Der Bad, der sich
angeblich im Hof befindete, ist Heute nicht vorhanden.
HAUSMUSEUM
DER OSMANEN AUS DEM 17.JAHRHUNDERT
Es
wird vermutet, dass an der Stelle des Hauses, dass sich im Stadtviertel
Muradiye, der II. Murad Komplex gegenüber befindet, einstmal
die Villa des Sultan II. Murad befand. Das heutige Haus trägt
Eigenschaften aus der Sicht der Plan und Beschmückungen des
17. Jahrhunderts und ist Heute noch einer der ältesten und schönsten
Häuser von Bursa. Die zwei Stöckwerke des Hauses, dass in einem
Hof steht, haben den gleichen Plan. Der Plan, der eine Hallendiele
hat, die in den Hof öffnet und zwei Zimmer, die sich zur Halle
öffnen, sind die unteren Zimmer Winterzimmer mit flachen Decken.
Im oberen als Hauptzimmer, benanntes Zimmer befinden sich ein
Holzschrank mit handgearbeiteten Pflanzen und Blumenmotifen,
eine Holzdecke mit geometrischen Beschmückungen und ein sechseckiger
feiner Deckenbauch mit Schmuckeigenschaften des 17. Jahrhunderts.
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