DÝE TRÜMMERFELDER VON ÇORUM
Das
Trümmerfeld Alacahöyük
Alacahöyük, liegt 45 km.
südlich von Çorum, 17 km. nordwestlich zur Gemeinde Alaca,
innerhalb des Siedlungsgebietes des Dorfes Alacahöyük und
ist 34 km. von Boðazköy 34 km. und 210 km. von Ankara entfernt.
Der
Grabhügel wurde zum ersten mal von W.C. Hamilton im Jahre
1835 bekannt gemacht und wurde nach diesem Jahre ein Besuchsort
der Wissenschaftler, die in Zentralanatolien reisten. Im
Jahre 1861 kam G. Perrot während seiner Anatolien Reise
zu diesem Grabhügel und entdeckte den Plan, des viereckigen
Turmes an der rechten und linken Seite des Tores und ein
Stück von den Orthostaten. Perrot war auch der erste Wissenschaftler
nach dieser Untersuchung, der behauptete, dass diese Prägungen
aus Hethiterzeit stamme.

W. Ramsey, der bei
der Geschichtsgeographie von Anatolien sehr grosse Dienste
leistete, untersuchte mit Wilson im Jahre 1881 den Grabhügel
und fügte einige Prägungen zu. Als E. Chantre im Jahre 1893
nach Anatolien kam, ging er zum Grabhügel und endeckte dort
die viereckige Vorhalle zwischen Sphinxen und dahinter das
zweite Tor und die Rahmen des Tores. Chantre, der die Mulagearbeiten
der Prägungen übernahm, behauptete wie Perrot nach den Untersuchungen
auf den Prägungen, dass dieses Ort kein Palast, sondern
mehr ein Tempeleingang wäre. Chantre, der auch die Löwen
im Süden des Tores mit Sphinxen untersuchte, bekräftigte
seine Meinung nach dem Bericht von Ramsey , dass die Schrift,
dass sich auf einem dieser Tore befindet, in phyrigischer
Sprache geschrieben wurde.
Später nach
dem Vorschlag von H. Winckler, der seit dem Jahre 1906 in
Boðazköy Untersuchungen durchführte, von Makridi Bey und
vom Direktor des Ýstanbul Archäologiemuseum Halil Ethem
Bey beschlossen sie im Grabmal Untersuchungen durchzuführen.
Makridi Bey arbeitete im Jahre 1907 ungefehr 15 Tage am
Tor mit Sphinxen und fand vor dem Eingang einige Orthostate.
Nach Bohrarbeiten an einigen Stellen des Grabhügels, sah
er das Potern (Eingang) am Nordrand des Grabhügels und verglich
es mit dem Potern von Boðazköy.
Die ersten systematischen
Ausgrabungen im Grabhügel, wurden in der Republikzeit von
Atatürk begonnen. Die ersten Ausgrabungsarbeiten vom Jahre
1935, die im Auftrag der Türkischen Geschichtsgesellschaft
von Hamit Zübeyr Koþay, Remzi Oðuz Arýk und Mahmut Akok
verwirklicht wurden, wurden bis 1983 durchgeführt. Die Ausgrabungen,
die nach diesem Datum gestopt wurden, wurden im Jahre 1997
von Prof. Dr. Aykut Çýnaroðlu wieder begonnen.

Nach den Ergebnissen der
Untersuchungen und Ausgrabungen stellte man im Grabhügel
von Alacahöyük, dass von der Kalkolitikum Zeit bis heute
ununterbrochen besiedelt wurde, 4 Kulturschichten.
Diese Schichten, die die
Zeiten des Kalkolitikum, Altbronze, Hethiter und Phyrigier
umfassen, werden untereinander in 15 verschiedenen Architekturschichten
geteilt. Nach dem, befinden sich die;
Kalkolitikum : 4000-3000
v.Chr. auf der Hauptoberfläche der15-9 Schicht,
Altbronzezeit : 3000-2000 v.Chr. in der 8-5 Schicht,
Hethiterzeit : 1800-1200 v.Chr. in der 4-2 Schicht,
Phyrigierzeit : 750 v.Chr. in der 1 Schicht.

Die erste Siedlung im Grabhügel
aus der Kalkolitikum Zeit, wurde auf einer Fläche nach Süden
schauend verwirklicht, dessen nördliche Seiten mit Hügeln
beschützt wurde und vom Wasserspiegel hoch stand, aber diese
Siedlung konnte sich von einem Dorf nicht weiter entwickeln.
In dieser Zeit stützte sich die Architektur an Steingründe
und an Luftziegelwände, der Dach wurde mit Schilf und Röhren
bedeckt und mit Erde befestigt.
Die Altbronzezeit, die
mit 4 Bauschichten vetretet wird, gewann mit den 13 Königsgraben
in Alacahöyük ein wichtige Bedeutung. Die Gräber, die in
den 5. und 7. Schichten vermutet werden, befinden sich in
einem besonderen Gelände der Stadt. Diese können aus ihrer
Formen her als einigartige Grabexemplare von Anatolien,
sogar von ganz Vorderasien bezeichnet werden. Die Graben
stammen von erwachsenen Männer und Frauen. In diese Grabe
wurden keine Kinder und Kleinkinder begraben. Ausserdem
traf man auch in diesen Graben auf keine vielzählige Begrabungen.
Genau entgegengesetzt der anderen Grabtypen von Zentralasien,
gibt es bei den Gräben und der Richtung der Toten in Alacahöyük
eine Einheit. Die Totengeschenke sind die reichsten und
verschiedensten, die in der Altbronzezeit und Vorderasien
gefunden wurden. Unter diesen befinden sich Sonnenscheiben,
Statuen von Elchen und Stieren, Schmuckwaren, Kampfwaffen
wie Dolche, Schwerte, Äxte und Werke aus Tarrakotta, Stein,
Gold, Silber, Bronze, Kupfer und aus Elektron, die man bis
heute in anderen Kulturregionen nicht begegnete. Das Architektursystem
der Altbronzezeit von Alacahöyük, bezieht sich auf die authentische
Bautechnik von Anatolien; nach dieser Technik sind die Bauwerke
aus Steingründen, Luftziegelwänden, Geradedecken, Mörtelboden
und Erdedächen gebaut.

Die Hethiterschichten, die
heute das besichtbare Teil von Alacahöyük bilden, bestehen
aus drei Bauschichten. In dieser Zeit wurde am Rande des
Grabhügels ein Schutzsystem von 250 m. Durchmesser gebildet
und auf diesem Schutzsystem zwei Haupteingänge in die Stadt
festegestellt. Einer von diesen ist das Tor mit Sphinx im
Südosten und das andere im Westen des Grabhügels.
Auf dem Tor, dass das religiöse
Tor der wahrscheinlichen Stadt im Grabhügel bildet, befinden
sich zwei Sphinxe. Auf den Sphinxprotomen, die auf mehr
als zwei meter hohe monolitische Steinlento bearbeitet wurden,
sind die Häupte sehr bemerkenswert. Die Sphinxe mit grossen
und prallen Körper, stehen auf getrennten und kurzen Beine.
In der inneren Seite des Sphinxes im Osten, befindet sich
ein doppelköpfiges Adler, dass in den Krallen einen Hasen
trägt.

Die Prägungen, die sich unter
den Turmen im Westen und Osten des Tores mit Sphinx befinden,
wurden mit Flachprägungstechnik bearbeitet und die Einzelheiten
plastisch dargestellt. Fast alle Orthostate des Westturmes
werden als Friesen verfolgt. In diesem Teil sieht man unten
die Kult-Libation Themen und oben dagegen Jagdszenen. Der
König und die Königin, die in Festzeremonien des Gewittergottes,
die man auch von hethitischen Religionstexten weiss, zum
Hauptpriester und Priesterin wurden, wurden hier im Gebetsszenen
gegenüber dem Stier dargestellt und in den folgenden Prägungen
die anderen Seiten der Zeremonie dargestellt. Auf den Prägungen
auf dem Ostturm befinden sich Leute, die vor der sitzenden
Göttin beten; dies zeigen, dass die Kulltzeremonien weiterführen.
Nach der Betretung des Tores
mit Sphinx, nach dem Eingangskomplex befindet sich rechts
die Grundlagen eines hethitischen Bauwerkes, dass als Tempel-
Palst bezeichnet wird. Dieses Bauwerk ensteht aus verschiedenen
Lagerräumen und aus anderen Komplexen.
Das
Trümmerfeld Boðazköy
Das Trümmerfeld Boðazköy
(Hattusas), befindet sich 82 km. südwestlich vom Bezirk
Çorum und liegt 208 km. von Ankara entfernt. Das Trümmerfeld
Boðazköy (Hattusas), dass sich im Zentrum der alten Kernregion
des hethitischen Staates befindet, ist von der Südspitze
des Budaközü Flusstales, mit zahlreichen von 300 m. hohen
Felsblöcken und Bergrände von Norden nach Süden mit tiefen
Ränden umgrenzt. Die Stadt ist nach Norden offen und ausser
der Nordseite sind alle Richtungen mit Stadtmauern umkreist.

Das Trümmerfeld Hattusas
wurde zum ersten mal im Jahre 1834 von Charles Texier bereist
und der ganzen Welt bekant gemacht. Die erste Verbindung
zwischen dieser Überreste und des Hethiter Staates hat Sayce
festgestellt. Bis dahin glaubte man, dass das Zentrum der
Hethiter in Syrien wäre. Im Jahre 1882 kam Carl Human mit
Otto Puchstein nach Boðazköy und bereitete zum ersten mal
einen Gesamtplan. Sie bearbeiteten auch die Form der Yazýlýkaya,
die sich heute noch im Pergamon Museum befindet. E. Chantre
verwirklichte seine erste Testausgrabung in den Jahren 1893-1894,
untersuchte Boðazköy bis 1905 mit Makridi und H. Winckler
zusammen und führten die Ausgrabungen bis zum Jahre 1917
weiter fort. Die systematischen Ausgrabungen, die im Jahre
1932 von Kurt Bittel im Auftrag des Deutschen Archäologie
Institutes begonnen wurden, wurden nach einer kurzen Pause
während des II. Weltkrieges wieder begonnen und bis zum
Jahre 1978 ununterbrochen fortgeführt. Die Ausgrabungsarbeiten,
die vom Jahre 1978 bis 1993 unter Führung von Dr. Peter
Neve durchgeführt wurden, übernahm seit 1994 Dr. Jurgen
Seeher.
Im Trümmerfeld von Boðazköy
(Hattusas) trifft man ab III. tausend v.Chr. auf Siedlungen.
Man stellte fest, dass die kleine und sichere Siedlung in
dieser Zeit in Büyükkale und Umgebung niedergelegt wurde.
Man trifft im 19. und 18. Jahrhunderten v.Chr. in der unteren
Stadt auf Siedlungen von der Zeit der assyrischen Handelskollonien
und begegnet den Namen dieser Stadt zum ersten Mal in schriftlichen
Dokumenten in dieser Epoche.

Die erste Entwicklungsphase
in Hattusas verendete durch einen grossen Brand und vermutlich
ist der Kuschara König Anitta verantwortlich für diesen
Brand. Nach den Dokumenten her wurde Hattusas gleich nach
dieser Vernichtung, in den Jahren 1700 v.Chr. wieder besiedelt
und wurde in den Jahren 1600 v.Chr. zur Hauptstadt des Hethitischen
Staates; der Gründer ist wie Anitta auch ein Kuschara abstammender;
I. Hattuþili.
Nach dem Hattusas zur Hauptstadt
wurde, treffen wir an der Spitze der Entwicklung auf eine
monumentale Bebauung; mit einem 2 km. breiten Stadtpalast,
Tempel und Stadtteilen errang sie den Punkt im 13. Jahrhundert
v.Chr. In der zweiten Entwicklungsphase von Hattusas, in
den letzten Jahren des Imperiums wirkten von innen und aussen
drei wichtige Hethiter Könige. Diese Könige sind III. Hattuþili,
oðlu IV. Tudhalia und sein Sohn II. Þuppiluliuma. In den
letzten Jahren der Zeit des II. Þuppiluliuma (1190 v.Chr.)
zerfiel wegen ökonomischen Gründen und innerliche Unruhen
der Hethiter Staat und somit wurde Boðazköy 4 Jahrhunderte
lang verlassen. Später besiedelten die Phyrigier (Mitte
des 8. Jhr. v.Chr.) diesen Ort. In der hellenistischen und
römischen Zeit (3. Jhr. v.Chr. - 3. Jhr. n. Chr.) wurde
Hattusas zu einem Fürstenzentrum mit kleinen Stadtmauern
umkreist und in der byzantinischen Zeit zu einem Dorf.

Der Teil von Hattusas, dass
als Obere Stadt bekannt hat eine gefällige Fläche von mehr
als 1 km². Dieses Gelände wurde im 13 Jahrhundert v.Chr.
Zeuge der Entwicklung der Stadt in der Spätkaiserzeit. Eine
breite Fläche der Oberen Stadt ensteht nur aus Tempeln und
heiligen Stätten. Die Obere Stadt ist von einer kurvenartigen
Stadtmauer von Süden umkreist und besitzt auf dieser Mauer
5 Tore. In der südlichsten Spitze der Stadtmauer und des
höchsten Punktes Stadt befindet sich die Bastion und das
Tor mit Sphinxen.Von den anderen Toren befinden sich die
zwei gegenseitige Königstore und Löwentore, die sich auf
der südlichen Stadtmauer an den Ost und West Spitzen befinden.
Die Bebauung in der Oberen
Stadt besteht aus drei Phasen. Die erste Phase ist mit dem
Bau der ersten Stadtmauer zeitgenössisch. Die zweite Phase
ist die Phase, die nach der neuen Bebauung der ersten Zerstörungen
der Stadtmauer und des Tempels verwirklicht wurde. In der
letzten Phase begann man ausser den religiösen Bebauungen
und der Renovierungen und Reparaturen der vorhandenen Bauwerke,
keine Bauwerke mehr. Das Gelände, dass in der Oberen Stadt
als Tempelteil bekannt ist erstreckt sich von dem Sphinxtor
bis zur Niþantepe und Sarýkale. Auf diesem Gelände endeckte
man viele Tempel aus verschiedenen Phasen. Der hauptsächtliche
Charakter der Tempelpläne besteht von einer mittleren Halle
und engen Vorräume und von Kultraumgruppen, die aus tiefen
Haupträumen das Bauwerk Formen.
Die Materialien, die aus
den Tempel erworben wurden sind in fünf Gruppen eingeteilt.
1- Keramike,
2- Geräte,
3- Waffen,
4- Kult Objekte,
5- Schriftliche Dokumente.
Am Eingang der Oberen Stadt,
auf der Niþantepe und Güneykale gleich vor der Büyükkale
sind die Post- hethitischen Bebauungen bemerkenswert, dass
sie Phyriegier Siedlungen aus dem 7-6 Jahrhundert v.Chr.
sind. In der Zeit der Hethiter wird dieses Gelände topographisch
in drei Teilen untersucht:

Der Durchgang (viaduct) im
Süden von Büyükkale, ist das Siedlungsgebiet Gðneykale und
das Plato, dass in beiden Seiten der Strasse zur Oberen
Stadt zuvor besiedelt wurde.
Ausser dem Nord und Südgebäude
ist auch das Westgebäude und der Palastarchiv sehr wichtig.
Man vermutet zwei Kellergeschosse am Rande vom Brand zerstörten
Gebäude zu haben. In diesen zwei Kellergeschossen fand man
ungefehr 3300 Bulla und 30 Kehlschrifttafel. Das 2/3 der
Bullas tragen grosse Königssiegel und vetreten in chronologischer
Reihenfolge die Könige vom I. Þuppiluliuma bis zum letzten
König von Hattusas und gleichseitig sein Enkel II. Þuppiluliuma.
Neben den Königssiegel, fand man auch Königinsiegel.
Die Bebauung von Güneykale
dagegen wurde von II. Þuppiluliuma verwirklicht. Auf diesem
Gelände ist ein Steinbecken und in drei verschiedenen Punkten,
drei verschiedene Bauwerke vorhanden. Von den als Raum 1
und 2 benannte Räume, befindet sich der Raum 2 im Westen
der nördlichen Ecke des Steinbecken. Dieser einheitliche
Raum hat einen parabolförmien Kuppel, dass nach innen enger
wird. In Raum 1 dagegen fand man als in situ wenige Überreste.
Alle drei Wände des Raumes 2 sind mit Prägungen versehen.
Auf der Hauptdarstellung an der gegenüberstehenden Wand,
befindet sich eine sich nach links gewendete Figur mit langer
Kleidung. Auf seiner runden Kopfbedeckung befindet sich
eine Sonnenscheibe und an der linken Hand hat es das Motiv
Litus, an der rechten dagegen das Ankh. Auf der östlichen
Wand befindet sich eine Prägung von Þuppiluliuma. Auf der
Westwand gegenüber dagegen befindet sich die Hieroglyphentafel.

Die Ausgrabungen in Büyükkale
im Trümmerfeld Hattusas, haben die Palaste der Hethiterkönige
aus dem 13.-14. Jahrhundert v.Chr. und die Stadtmauern an
das Tageslicht gebracht. Die Stadtmauer, deren Eingangstor
im Südwesten ist, wurde mit Kastenwandtechnik erbaut.
In Büyükkale kann man kein
kompletes Palastwerk sehen, die unterschiedlich grossen
und artigen Bauwerke, die in den Ausgrabungen gefunden wurden,
bilden durch grosse Innenräume, Hallen und durch Säulengallerien
ein Ganzes in der Burg. In der Burg befinden sich Archivräume,
Lagerzimmer, ein grosser Empfangssaal, Gebäuden und heilige
Räume des Wasserkultes. Nach der Zeit der Hethiter fand
man Bauüberreste von Phyrigier.
Einer der grössten Architekturgeländen
in Boðazköy ist der grosse Tempel (Tempel Nr.1). Der Grosse
Tempel, der den Zentrum der Nordstadt in Hattusas bildet,
wurde als Haus des Gewittergottes der Hati und des Sonnengottes
der Stadt Arinna erbaut. Der Tempel besteht aus zwei Aditone
und um die Umgebung des Tempels befinden sich Steinstrassen,
Plätze und Lagerzimmer in vier Richtungen. Der Grosse Tempel
trennt sich von den Stadtteilen des Grossen Tempels mit
einer Temonoswand. Das der Grosse Tempel, dass sich auf
einer steinernen Terasse befindet, ausser einer religiösen
Zentrum, auch als ein ökonomisches Zentrum diente, wurde
durch die grossen Tongefässe in den Magasinen herausgestellt.
Wiederrum der Fund von Tafeln in den Ostmagasinen stellte
heraus, dass sich hier auch ein Archiv befand.
Der Umkreis des Grossen Tempels
ist mit Bauwerken umgeben, die zweitgradige Bedeutung trugen.
Das wichtigste von ihnen
ist das Randhaus. Sie ist durch ihre Grösse, durch ihren
Plan und durch ihren Mehrstöcken bemerkenswert.
Yazýlýkaya
Tempel
Der Yazýlýkaya Tempel befindet
sich 2 km. nordöstlich des Hattusas Trümmerfeldes und besteht
aus zwei Felsräumen, die die architektischen Eigenschaften
der Hethiter wiederspiegeln.
Diese Räume des Yazýlýkaya
Tempels, die in Felsen erbaut wurden, werden als Grosse
Gallerie (A Raum) und Kleine Gallerie (B Raum) genannt.
Die Westwand der Grossen
Gallerie (A Raum) ist mit Götterprägungen, der Ostwand dagegen
mit Göttinprägungen versehen und die Figürchen an beiden
Wänden wenden sich an die Stelle der Hauptszene, wo sich
die Ost und Westwände mit der Nordwand vebinden. Die Götter
haben meist eine spitzen Hut und ein kurzes Kleid, Schuhe
mit gehobenen Spitzen und Ohrringe an. Am meisten tragen
sie ein gekrümmten Schwert oder eine Keule. Alle Göttinen
tragen ein langes Kleid und haben einen zylinderförmigen
Hut an. Auf der Nordwand befinden sich die Hauptgötter,
die die Hauptszene bilden. Hier befindet sich der Himmelsgott
Teschup, der über den Berggöttern steht, und seine Frau
Göttin Hepatu und dahinter ihr Sohn Scharruma und der doppelköpfige
Adler. Die Prägung des König IV. Tuthalia dagegen befindet
sich an der Ostwand und ist die grösste Prägung der Gallerie.
Die Kleine Gallerie(B Raum),
die einen anderen Eingang hat werden mit geflügelten Geistern
beschützt, die Löwenköpfe und Menschenkörper haben. An der
Westwand des B Raumes befinden sich nach rechts gereihte
zwölf Götter, an der Ostwand dagegen der König IV. Tuthalia,
der vom Schwergott und Gott Scharruma beschützt wird. In
diesem Teil befinden sich ausser den gut erhalten gebliebenen
Prägungen, drei Nische, die in Felsen bearbeitet wurden
und in denen vermutlich manche Geschenke oder die Gefässe
der Totesaschen der hethitischen Königsfamillie gestellt
wurden.
Ortaköy Trümmerfeld
Ortaköy, befindet
sich 53 km. südöstlich vom Bezirk Çorum, im Nordosten des
Tales von Alaca auf der Mündung, wo sich die Tale von Göynücek,
Zile und Amasya treffen. Das Ortaköy Trümmerfeld befindet
2.5 km. südwestlich vom Ort Tepelerarasý und Aðýlönü.
Die Ausgrabungsarbeiten
im Ortaköy Trümmerfeld begann im Jahre 1990 unter Führung
des Direktorates des Çorum Museums und führte die Untersuchungen
im Jahre 1991 weiterfort. Die Ausgrabungsarbeiten, die nach
dem Jahre 1992 von Prof. Dr. Aygül Süel übernommen wurde,
führen mit der gleichen Mannschaft weiterfort.
Diese Region
wurde wegen ihrer geographischen Besonderheit und landwirtschaftlichen
Fruchtbarkeit, seit den ersten Epochen bis heute dauernt
besiedelt. Bei den Ausgrabungsarbeiten bis heute, wurden
das Tempel- Palast Komplex aus der hethitischen Reichszeit,
die mit grossen Steinen erbaut wurde und das zweite Raum,
dass als Lagerzimmer bezeichnet wird und 150 m. südöstlich
des Tempel- Palast Komplexes liegt, ausgegraben. In den
Gebäuden der hethitischen Reichszeit fand man auch Steinkistengräbe
aus der römischen Zeit und verschiedene Gegenstände in diesen
Gräben.
Bei den Ausgrabungen
fand man im monumentalen Tempel- Palast Komplex über 3000
Kehlschrifttafeln, die die Geschichte und Kultur der Hethiter
zu Erleuchten scheinte. Ausser den Tafeln, die im Çorum
Museum aufbewahrt werden und religiöse und politische Themen
beinhalten und überwiegend aus Briefen bestehen, wurden
auch verschiedenförmige Keramike, Metalgeräte, dreieckige
Objekte, Schmuckwaren aus Obsidien und Siegel ausgegraben.
Nach den Kehlschriftdokumenten
aus dem Ortaköy Trümmerfeld, wurde der Name von Ortaköy
in der Hethiterzeit als Schapinuva vermutet.
Pazarlý Trümmerfeld
Das Pazarlý Trümmerfeld,
dass sich im Dorf Çikhasan 30 km. nördlich von Alaca befindet,
wurde in den Jahren 1937-38 im Auftrag der Türkischen Geschichtsgesellschaft
(Türk Tarih Kurumu) von Dr. Hamit Zübeyr Koþay und Mahmut
Akok untersucht und nach den Ausgrabungen stellte man fest,
dass dieses Ort in den Zeiten des Kalkolitikum, der Altbronzezeit,
Hethiter, Phyrigier und der Klassik besiedelt wurde. Die
wichtigste Schicht von Pazarlý vertretet die phyrigische
Schicht. Bei den Ausgrabungen wurde ein Burgüberrest aus
der Phyrigierzeit herausgestellt, und dass die Burg mit
Steingrunlage, Luftziegelwänden und auf zweistöckigen Gebäuden
als Frontbeschmückung Plattenprägungen verwendet wurden.
Auf diesen Platten wurden vorrückende Krieger, Kampf zwischen
Löwen- Stier, Kentauren und Bergziegel, die auf das mit
Griphon versehenes Lebensbaum steigen dargestellt. Diese
Tarrakottas (Tonplatten) sind einer der schönsten Exemplare
der anatolischen Archäologie aus dem 7.-6. Jahrhubdert v.Chr..
Das Siedlungsgelände
der phyrigischen Zeit in Pazarlý und ein Model der Burg,
dass dieses Gelände umkreist und wiederrum Keramike und
die anderen Funde werden in den Museen von Çorum und Alacahöyük
ausgestellt, die mehrfarbigen Platten aus Tarrakotta dagegen
werden im Çorum Museum und in den Phyrigiersektionen des
Museums für Anatolische Zivilisationen in Ankara ausgestellt.
Eskiyapar
Trümmerfeld
Es befindet sich
5 km. westlich zur Gemeinde 5 km., auf der Landstrasse Alaca-Sungurlu,
25 km. nordöstlich zu Boðazköy und 20 km. südöstlich von
Alacahöyük entfernt.
Die ersten Ausgrabungsarbeiten
in Eskiyapar wurden im Auftrag des Museums für Anatolische
Werke unter Führung von Raci Temizer im Jahre 1968 begonnen
und führetn bis zum Jahre 1983 weiter. Nach diesem Jahr
wurden die Ausgrabungsarbeiten eine kurze Zeit gestopt.
In den Jahren 1989-1991 begonnen die Ausgrabungen unter
der Leitung des Direktorates des Çorum Museums wieder an.
Nach diesen Ausgrabungen stellte man in diesem Grabhügeleine
ununterbrochene Siedlung fest. Man stoss im Grabhügel auf
Spuren der Altbronze, Hethiter, Phyrigier, Römer und in
zwei Phasen auf hellenistische Zeiten.
Im Nordosten
und Westen des Grabhügels fand man die Grunsteine der Stadtmauern
der hethitischen Reichszeit. Diese Gebäuden mit rechteckigen
Planen und steinplattierte Hallen wurden von den aus Boðazköy
und Alacahöyük unterschiedslos im Stil der Hitit üslubuna
uygun olarak inþa edilmiþtir. Höyüðün güneydoðu kesiminde
Eski Hethiter erbaut. Aus den verbranten Häusern in den
Stadtteilen der Hethiterzeit fand man mehrere Werke aus
Tarrakotta. Wiederrum die gefundenen geprägten Kultvasen,
aus diesen Geländen, bekräftigten die Meinung, dass hier
ein religiöses Zentrum war.
Unter den Hethiterschichten
im Grabhügel, fand man während der Untersuchungen der Altbronzezeitschichten
unter der Grundlage eines Hauses einen Schatz, dass aus
vielen goldenen und silbernen Objekten besteht. Dieser Schatz
aus goldenen Vasen, Syrienflaschen, silberne Zeremonieaxt,
verschiedenartige Nädel, Perlen, Ohrringe und Armreifen
zeigt von der einen Seite mit den Funden aus Alacahöyük,
Kültepe, von der anderen Seite mit den aus Troya, Poliochni
und Nordsyrien- Mesopotamien eine Ähnlichkeit. Diese Funde
werden im Museum für Anatolische Zivilisationen in Ankara
ausgestellt.
Yörüklü (Hüseyindede
Hügel)
Nach dem das
Gelände von den Unterrichtsmitgliedern Hab. Dr. Tunç Sipahi
und Hab. Dr. Tayfun Yýldýrým der Abteilung von Protohistoria
und Vorderasien Archäologie der Fakultät für Sprache, Geschichte
und Geographie der Ankara Universität gesehen wurde, dass
im Ort Hüseyindede Hügel bei der Kleinstadt Yörüklü der
Gemeinde Sungurlu im Bezirk Çorum, wegen illegale Ausgrabungen
zerstört wurden, wurde unter Leitung des Direktorates von
Çorum im Jahre 1997 eine kurzfrisstige Rettungsausgrabung
verwirklicht.
Nach diesen Untersuchungen
fand man in einem Zimmer aus der Althethiterzeit geprägte
Vasestücke aus derselben Epoche. Nach der Restauration dieser
Stücke, stellte man fest, dass einer der Vasen die Typologie
der Ýnandýk Vasen hat. Die andere dagegen war ein Darstellungsband
der hethitischen Religionszeremonien. Die bedeutenste Szene
auf dem Darstellungsband bildet ein Akrobat, der auf einem
Stier Purzelbaum schlägt. An der Mündungsende der grossen
Vase in Ýnandýk Typologie, die vier Darstellungsbände hat,
befindet sich ein kleines Boot und vier nach innen schaunde
Stierköpfe. Auf den Darstellungsbänden werden wieder die
hethitischen Religionszeremonien dargestellt. Bei den Ausgrabungen
wurden neben diesen geprägten Vasen auch wasserflaschenförmige,
rundmündige und langhalsige Krüge, gefunden, deren Formungen
schon bekannt waren und aus der althethitischen Zeit stammen.
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für Denkmäler und Museen
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