Generaldirektorat für Gemälden und Museen  
 
    DÝE MUSEEN VON ÇORUM


    In unserem Land, dass zwischen Ost und West immer als eine Brücke diente, in verschiedenen Zeitalter immer im Vordergrund stand und mehreren Zivilisationen zur Mutter wurde, ist Çorum und seine Umgebung einer der führensten Regionen, die die einheimische Kultur und Kunsttradition von Anatolien fort führen. Der Bezirk Çorum, der seit der vorgeschichtlichen und geschichtlichen Zeitalter ein wichtiger Ort der Kulturen und Zivilisationen war, befindet sich im Norden von Zentralanatolien und dehnt sich bis in die innere Region des mittleren Schwarzmeer Gebietes aus. Nach der Entstehung des Bewusstseins für Untersuchungen und der Sammlung von historischen Werke in Çorum, fingen im Jahre 1937 die ersten Museum Aktivitäten. Auch die Funde von den Ausgrabungen von Alacahöyük , die im Jahre 1935 mit den Direktiven von Atatürk begonnen wurde, erwegten in der Region, für die Archäologie und für historische Werke an Ýnteresse.

    Die Museen von Çorum dienen innerhalb der Bezirksgrenzen als zwei regionale Museen und Trümmerfelder und in drei verschiedenen Orten als eine Einheit. Nach dem auftreten des Bedürfnises nach den Ausgrabungen in Alacahöyük ein Museum zu gründen, wurde im Jahre 1940 das Alacahöyük Museum eröffnet und somit begann gleichzeitig die Tradition der regionalen Museen und der Ausgrabungsort Museen. Danach wurde am 12 September 1966 in der Haupstadt der Hethiter in Hattusas das Boðazköy Museum, am 13 Oktober 1968 dagegen das Çorum Museum eröffnet.

    Çorum Museum

    Das Museum, dass sich im Bezirkszentrum, neben dem Þehitler Denkmal befindet, wurde am 13 Oktober 1968 yýlýnda eröffnet. In diesem Gebäude aus einem Stockwerk, befinden sich miteinander verbundene vier Ausstellungssäle, ein Lager für historische Werke und ein Photographiehaus.

    Das Kern des Çorum Museums bilden neben den Werke von Alacahöyük, Boðazköy, Ortaköy, Eskiyapar, Pazarlý, Kuþsaray und Aliþar Grabhügel auch durch Einkäufe erworbene Werke. Ausserdem befinden sich im Museum auch ethnographische Werke.

    Im ersten Saal und im Korridor werden Münzen, Keramike, Duftdosen und Tränenflaschen aus Glas, Figürchen und Statuetten, Opfergefässe, Stele, Sarkophage und Kapitell, Schmuckwaren aus der hellenistischen, römischen und byzantinischen Zeit in typologischer Weise ausgestellt.

    Im zweiten Saal werden Gefässe mit Schnabelmündung aus den hethitischen und phyrigischen Zeiten, Badgefässe, Wasserflaschen ähnliche Gefässe, Vasen, Obstgefässe, Rythonen, Forme, Schmelztiegel, Wirtel und Siegel aus der hethitischen Zeit und bemalte Gefässe und verschiedenfarbige Wandplatten mit Prägungen aus Tarrakotta, die in die Phyrigierzeit datiert werden, ausgestellt.

    Im Korridor dagegen, die die Verbindung sicherstellt befinden sich verschiedenförmige Keramike, Idolen, Handäxte aus Stein und Bronze, Lanzenspitzen aus der Kalkolitikum und Altbronzezeit und Gefässe aus Aliþar.

    In den dritten und vierten Säle werden Teppiche und Kelime, Frauenkleider, Schmuckstücke und Schmuckwaren, die die Eigenschaften der Region von Çorum wiederspiegeln und Wafen, Holz und Steinwerke und handgeschriebene religiöse Bücher aus den seldschukischen und osmanischen Zeiten ausgestellt.

    Im Hof werden Brunnen mit Stierdarstellungen aus der hethitischen Zeit, Statuen, Grabstelen und Wellsteine aus der römischen und byzantinischen Zeiten und Inschrifte und Grabsteine aus der seldschukischen und osmanischen Zeiten ausgestellt.

    Alacahöyük Museum

    Das Alacahöyük Museum, dass an das Çorum Museum verbunden ist, befindet sich im Dorf Alacahöyük der Gemeinde Alaca und liegt 45 km. von Çorum entfernt. Das erste regionale Museum in Alacahöyük wurde im Jahre 1940 eröffnet und wurde im Jahre 1982 in das neue Gebäude übertragen. Im oberen Stockwerk, dieses zweistöckigen Museums, befinden sich die Säle von Hamit Zübeyr KOÞAY und Remzi Oðuz ARIK. In diesen Sälen, die mit den Namen der Ausgrabungsdierektoren benannt wurden, werden Werke ausgestellt, die in den Ausgrabungen von Alacahöyük und Pazarlý erworben wurden.

    Im Eingangssaal werden die ersten Ausgrabungsgeräte, handgemachte Keramike aus dem Kalkolitikum und Photographien der Funde des 13 Königgrabens aus der Altbronzezeit und Werke aus Tarrakotta ausgestellt.

    In den grossen Wandschaufenster im zweiten Saal werden Gefässe mit Schnabelmündung, Teller, Schüssel, Backbecken und Herde und Wasserflaschen ähnliche Gefässe aus der Hethiterzeit, in den mittleren Schaufenster dagegen bronze Nädel, Schmuckwaren aus Knochen, Forme, Tierfigürchen und zwei Tafel mit Kehlschrift aus der Altbronze und Hethiterzeiten ausgestellt. Ausserdem befinden sich im gleichen Saal, im einzigen Schaufenster für die Phyrigierzeit von  den Werken aus Pazarlý; Wandplatten mit Prägungen aus Tarrakotta, bemalte Gefässe und rebhuhnförmige Rythone.

    Im unteren Stockwerk, dass als Mahmut AKOK Saal benannt wird und in dem ethnographische Werke ausgestellt werden, werden Teppiche und Kelime aus der Region, landwirtschaftliche Geräte aus Holz, Webtheke und Hieb, Stich und Feuerwaffen aus der osmanischen Zeit ausgestellt.

    Boðazköy Museum

    Das Boðazköy Museum, dass dem Çorum Museum verbunden dient, befindet sich im Gemeindezentrum Boðazkale, das 82 km. südwestlich von Çorum entfernt ist. Das Museum, dass am 12 September 1966 eröffnet wurde, ist ein regionales Museum in der die Werke aus den Ausgrabungen von Boðazköy (Hattusas) und Umgebung gelagert und ausgestellt werden.

    Im Museum, in der sich überwiegend Werke der Hethiterzeit befinden, werden Werke aus dem Kalkolitikum, der Altbronze, Hethiter, Phyrigier, Römer und Byzanszeit ausgestellt.


    In der Eingangshalle des Museums befindet sich eine Landkarte, die das Trümmerfeld Hattusas zeigt und eine chronologische Platte und im gleichen Platz sind die mulage Götterprägung des Königstores, die Prägung des Hethiter König IV. Tuthalia und gegenüber die Steinstele mit hieroglyphischer Schrift vorhanden.

    Im ersten Saal, das durch die Eingangshalle betreten wird, befinden sich die Schaufenster in dem Werke aus Tarrakotta aus dem Kalkolitikum, der Altbronze und der Zeit der assyrischen Handelskollonien ausgestellt werden und in der Abteilung zwischen diesem Saal und des grossen Saales befindet sich die Prägung der Göttin Ýþtar, die aus Yazýlýkaya gebracht wurde.

    Im zweiten Saal befinden sich in der chronologischen Austellung, grosse Gefässe mit Schnabelmündung aus der Zeit der assyrischen Handelskollonien und der Althethiterzeit und Photographien, der Funde. In den Schaufenster nebem dieser Schaufenster werden Werke aus Tarrakotta und Stein aus der Althethiter und Kaiserzeit, keramische Gefässe und Fibulas aus der Phyrigierzeit, Werke aus Tarrakotta und Glas aus der Römerzeit und bronze Materialien von einer Kirche aus der byzantinischen Zeit ausgestellt. Ausserdem werden in den mittleren Schaufenster, die sich im Museum befinden, Tafel mit Kehlschrift, versiegelte Bullas aus Tarrakotta, Zylinder und Drucksiegel, bronze Äxte, Nädel, Geräte für Steinbearbeitungen und Forme und eine tänzende Göttin aus Elfenbein, dreier Göttingruppe, Pandantive und geprägte Keramikstücke ausgestellt. Zwischen den Schaufenster befinden sich grosse Gefässe und geprägte Orthostate.

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