DENÝZLÝ
DÝE TRAVERTÝNE VON PAMUKKALE
Das
Wort Travertine kommt aus der italienischen Stadt Tivoli, die
in der Römerzeit "Tivertino" genannt wurde und wo
sich breite Bodensätze befinden. Die Travertine sind Felsen,
die aus sehr unterschiedlichen Gründe und wegen verschiedenen
Begebenheiten durch physikalische Reaktionen sich senken.
Die goelogischen
Begebenheiten, die die Thermalquelle von Pamukkale bilden, wirken
auf eine breite Region ein.
In dieser Region
befinden sich 17 Warmwasserflächen, deren Gräde um die 35-100
C veränderen. Die Thermalquelle von , ist eine Einheit, die
das Potanziell des Gebietes umfasst. Diese Quelle wird seit
den antiken Zeiten verwendet. Nach dem das Wasser aus der Quelle
springt, fliesst sie durch ein 320 m. langen Kanal an die Travertine
und hier fliesst sie auf die 60-70 m langen Travertine, wo sich
stellenweisse Bodensatz befindet und durchfliesst ungefehr eine
240-300 m. lange Strecke.
Das ansetzende Kalzium
Karbonat in geschichteten Beckchen und schichtweisen Sperren,
ist als erstes in Weise eines weichen Gel. Es verhärtet sich
mit der Zeit und wird zu "TRAVERTINE". Aber die Betretung
und der Spiel von Besuchern auf diesen Schichten, führt zur
Zerdrückung, Auflösung und zur Zerstörung der Absetzung von
weichen Kalzium Karbonat..
KARAHAYIT KIRMIZISU
Kýrmýzýsu
(Rotwasser), befindet sich innerhalb der Gemeinde Karahayýt
bei der Gemeinde Akköy. Es liegt ungefehr 5 km. nördlich von
Pamukkalenin entfernt.
Die Travertine von
Kýrmýzýsu enstanden im Umkreis des 60 Grad warmen Thermalwasser.
Wegen der Eisenoxyd im Thermalwasser, enstehen rot, grün und
weiss farbige Travertinschichten.
Die Thermalbäder
von Karahayýt, die bis zum kurzen überwiegend für den Innentourismus
dienten, gewannen mit den zunehmenden Unterkunftsstätten eine
wichtigere Bedeutung und nahmen nach Pamukkaleden im Tourismus
ihren Platz.
Die rotwasserigen
Travertine von Karahayýt befinden sich ungefehr auf einer 500
m² Fläche. Dieses Ort, ist wegen ihrer bewundertswerten Naturschönheiten
ist sie einer der wichtigsten Tourismusgemeinden des Bezirkes.
LAODÝKEÝA
Die antike Stadt
Laodikeia, die sich 6 km. nördlich von Denizli befindet, ist
aus geographischer Sicht in einer passenden Stelle und und südlich
des Flusses Lykos gegründet. Der Name dieser Stadt wird in antiken
Ýnformationsquellen als " Laodikeia am Ufer des Lykos "
erwähnt. Nach dem Historiker Plinius wurde Laodikeia zuerste
Diospolis "die Stadt von Zeus", und später auf die
Trümmer des Dorfes Rhoas erbaut. Der Name Diospolis ist ein
Zeichen, der grossen Bedeutung des Zeus Kultes. Rhoas dagegen
stamt wahrscheinlich von einem der anatolischen Sprachen.
Nach einer anderen
antiken Quelle dagegen wurde die Stadt in den Jahren 263-261
v.Chr von II. Antiokhos gegründet und wurde nach dem Namen seiner
Frau Laodike benannt.
Laodikeia,
ist einer der wichtigsten und berühmtesten Städte Anatoliens
im 1. Jahrhundert v.Chr. Die grossen Kunstwerke der Stadt stammen
aus dieser Zeit und wiederrum gewann sie wegen der Gladiatorenkämpfe,
die im gleichen Jahrhundert hier veranstalltet eine grosse Bedeutung.
Die Römer gaben Laodikeia einen besondere Bedeutung. Der berühmte
Staatsmann und Redner Cicero, kam im Jahre 50 v.Chr. in diese
Stadt und beschäftigte sich mit rechtswissenschaftlichen Problemen
der Stadt. In den gleichen Jahren machten die Römer Laodikeia
zum Zentrum der Kibyra (horzum) Conventus. Der römische Kaiser
Hadrianus, besuchte im Jahre 129 n.Chr. die Stadt und schrieb
von hier Briefe nach Rom.
Ein anderer Beweiss,
wie gut die Verhältnisse zwischen der Stadt und Rom war, ist
die Stellung, Reichtum und die Priorität der berühmten Famillie
Zenon, die in den Jahren 90-146 n.Chr. hier lebten. Wie denn
auch wurde ein Mitglied dieser Famillie Namens Polemon von Antonius
als Regierer von Lykaonia, Zilizia und Pontus ernannt.
Die Inschrifte und
Münzen geben uns auch Ýnformationen über das religiöse Leben
in Laodikeia. Die Figur von Zeus Laodiokos, die sich auf vielen
Münzen der Reichszeits befinden, sind Zeichen der Bedeutung
des Zeus Kultes in dieser Stadt. Über Daten von der früheren
Zeit von Laodikeia haben wir wenig vorhanden.
Einige Texte geben
uns manche Anhaltspunkte über die Lage von Laodikeia in den
Anfangsphasen des Christentums. Wie auch in anderen Orten hat
auch hier das Christentum zuerst die jüdische Gesellschaft beeinflusst.
Wie auch denn zeigt
uns dass einer der 7 berühmten Kirchen von Kleinasien sich hier
befindet, wie wichtig das Christentum für diese Stadt war. Man
weisst nicht, warum die Stadt Laodikeia, die in der antiken
Zeit in die Nähe der Dörfer Goncalý und Eskihisar gegründet
wurde, völlig verlassen wurde. Aber es wird vermutet, dass die
grossen Erdbeben dabei eine wichtige Rolle gespielt haben. Ein
katastrophales Erdbeben im Jahre 194 n.Chr. hat die Stadt völlig
vernichtet.
Die Bauwerke von
Laodikeia:
Das Grosse Theater
Es wurde an die nord-
östliche Seite der antiken Stadt, in altgriechischen Charakter,
der Gelände anpassend im römischen Stil erbaut. Die Skene ist
völlig vernichtet, aber die Cavea und Orkestra sind gut erhalten.
Es kann ungefehr 20.000 Zuschauer beinhalten.
Das Kleine Theater
Es liegt ungefehr
300 m. nord- westlich dem grossen Theater entfernt. Es wurde
im altgriechischen Charakter, der Gelände anpassend im römischen
Stil erbaut. Die Skene ist völlig zerfallenn und die Cavea und
Orkestra haben grosse Schaden. Es hat eine Kapazität von ungefehr
15.000 Zuschauern.
Das Stadion und
Gymnasium
Es erstreckt sich
im südwesten der Stadt in Richtung Ost- West. Die Extragebäuden
des Stadion wurden mit dem Gymnasium in einer einheitlichen
Weisse erbaut. Die Länge des Stadion, dass im Jahre 79 n.Chr.
erbaut wurde, beträgt 350 m., die Breite 60 m. Dieses Bauwerk,
dass in Form eines Amphitheaters erbaut wurde, hat eine 24 stufige
Sitzreihe. Ein grosser Teil davon wurde vernichtet. Man fand
eine Inschrift, in der das Gymnasium, dass im 2. Jahrhundert
n.Chr. erbaut wurde, vom Proconsul Gargilius Antioius errichtet
sei und dem Kaiser Hadrianus und seiner Gemählin Sabina gewidmet
wurde.
Der Monumentale
Brunnen
Es befindet sich
an der Ecke der Hauptstrasse und Nebenstrasse der Stadt. Es
hat zwei Fronten. Hat auch Nischen. Es wurde in der Byzanszeit
renoviert.
Das Parlamentgebäude
Es befindet sich
südwestlich der Stadt. Das monumentale Werk, dass einen rechteckigen
Plan hat, erstreckt sich in die Richtung von Osten nach Westen.
Der Haupteingang
ist an der Ostfront. Das Bauwerk wurde nach dem Eingang in vier
Abteilungen mit Bogen und Gewölbensystem erbaut. Die oberen
Teile des Bauwerkes sind ganz, die tragenden Bestandteile dagegen
teilweisse Zerfallen und und Zerstört.
Zeus Tempel
Es befindet sich
im östlichen Teil, der antiken Stadt Laodikeia, zwischen dem
kleinen Theater und dem Nymphaeum.
Aber es können nur
die Teile der Beschmückungen gesehen werden.
Die Kirche
Es wurde im Süden
der Säulenstrasse angrenzenden erbaut.
Nur ein Teil der
tragenden Bestandteile sind erhalten geblieben. Der Haupteingang
befindet sich im Westen. In der mittleren Abteilung wurden vier
mit Bogen, vier gerade, insgesamt acht Stützbände verwendet.
TRÝPOLÝS
Es befindet sich
40 km. nördlich vom Stadtzentrum Denizli entfernt. Es wurde
östlich der Kleinstadt Yenicekent bei der Gemeinde Buldan, an
die Bergwände zwischen dem grossen Maänder (Büyük Menderes)
Flusses und der Kleinstadt gegründet. Es verbindet sich durch
das Tal des Grossen Maänders, dass sich nach Westen öffnet,
an die ägäische Küste und gleichzeitig nach Zentralanatolien
und an das Mittelmeer.
Die Stadt liegt ihrer
zeitgenössischen Laodikeia 30 km. entfernt, dass sich im Çürüksu
Tal befindet und 20 km. zu Hierapolis.
Tripolis, ist einer
der Grenz, Handels und Landwirtschaftszentren in der Region
Lydia, dass das Verkehr in die Regionen Karia und Phyrigien
sicherstellte. Nach Sicht der Gründungsform und Stadtauffassung
ist sie einer der reichsten Städte der Region. Es wird vermutet,
dass Tripolis in der Zeit der Lydier gegründet wurde. Über historische
Daten aus den Zeiten der Lydia, Pers und Hellenistik verfügen
wir noch nicht. Man stösst auch nicht auf Überreste von diesen
Zeiten. Die Überreste der Stadt, tragen nach dem Stil her römischen
und byzantinischen Charakter. Die besten Exemplare der monumentalen
Werke wurden in den Jahren 1., 2. und 3. n.Chr. erbaut. Nach
Plinius ist der andere Name der Stadt Apollonia.
Auf den Münzen befinden
sich die Namen der Göttin Leto, der Wettbewerbe von Letoia Phthia
und des Grossen Maänders. Tripolis und ihre Umgebung erlebte
in der Geschichte mehrere Erdbeben und Kriege. Die Erwähnung
des Namens von Tripolis in der Liste der Bischhöfe von Lydia,
dass im Jahre 325 n.Chr. in der Nikea Versammlung bereit gestellt
wurde, zeigt uns, dass Tripolis eine bischhflich wichtige Stadt
war.
Die Bauwerke von
Tripolis:
Das
Theater
Es liegt im Zentrum
der Stadt. Es wurde wie das altgriechische Theater der Gelände
anpasend im Stil der Römer erbaut. Alle Abteilungen sind in
eþiner Zerfallenen Lage. Es hat eine Kapazität von etwa 10.000
Zuschauern.
Das Bad
Es liegt ungefehr
200 m westlich vom Theater entfernt. Es befindet sich ausserhalb
der Stadtmauern. Die Aussenwände sind teilweisse erhalten geblieben.
Die gewölbigen und bogigen Ýnnenteile sind Zerfallen.Aber ihre
Abteilungen können festgestellt werden. An den dicken Wänden
befinden sich grosse Nischen.
Das Stadtgebäude
Es liegt ungefehr
150 m. südlich vom Bad entfernt. Nur die Grundsteine sind noch
erhalten.
Die Burg und die
Stadtmauern
Tripolis wurde in
der spätrömischen und byzantinischen Zeit mit einer Stadtmauer
und Burg umkreist. Die Mauern dieser Stadt, die auf einem schrägen
Gelände gegründet wurde, wurden an manchen Stellen mit Festungstürmer,
Beobachtungstürmer und mit dicken Wänden gestützt. Die Mauer,
die sich an das Theater verbunden erstreckt, vereinigt sich
mit dem Turm an der höchsten Stelle, im Norden der Stadt.
Der Turm, dient für
die Wehrung und gleichzeitig für die Beobachtung feindlicher
Angriffe.
Die Nekropole
Es liegt am Ost und
Südrand der Stadtmauer. Hier kann man Felsgraben, Gräbe mit
Podium und Sarkophage besichtigen.
COLOSSAE
Es liegt 25 km. östlich
von Denizli entfernt und befindet sich 2 km. nördlich von der
Gemeinde Honaz.
Die Landstarsse,
die sich vom Organisierten Industrie Gebiet, dass sich auf dem
16 km. der Landstrasse Denizli-Ankara befindet, nach Honaz erstreckt,
überquert die Stadt Colossae.
Diese antike Stadt
wurde am Ufer des Aksu Flusses gegründet, dass sich nördlich
des Berges Honaz (Kadmos) befindet.
Es befindet sich
auf der südlichen Strecke der Orientstrasse, die seit der antiken
Zeit verwendet wird. Es ist einer der wichtigsten Zentren im
Grossen Phyrigien. Nach Xenophon ist sie einer der 6 grossen
Städte von Phyrigien.
Sie erlebte auch
unter der Perser Herrschaft eine glänzende Zeit. Ab dem 2.Jhr.
v.Chr. nach der Gründung von Hierapolis und Laodikeia verlor
sie allmählich ihre Bedeutung. Am Anfang des 1.Jhr. n.Chr. entwickelte
sie sich im Bereich der Wollherstellung und bei der Weberei
mit der Stadt Laodikeia zusammen. Sie wurde bei einem Erdbeben
im 1.Jhr. n.Chr. in der Zeit von Nero zerfallen.
In der spätrömischen
Zeit verwandelte sich Hierapolis und Laodikeia wegen Auswanderungen
in kleine Dörfer.
In den Jahren 692-787
n.Chr. wurde sie wegen der Gründung der Stadt Chonae im Stadtzentrum
der heutigen Gemeinde Honaz völlig verlassen. Dass es in Chonae
die St. Michael Kirche befinde, lernen wir von historischen
Quellen.
Aber heute sind keine
Überreste vorhanden. Oben dagegen auf der Hügel befindet sich
eine Burgruine aus der Osmanenzeit.
Die Überreste der
antiken Stadt Colossae kann man um das Grabhügel, dass die Akropole
war, und in ihrer Umgebung finden. Im nördlichen Gebiet des
Grabhügels sind Zimmer und Hausgräber in Felsen vorhanden.
EUMENEÝA
Diese antike Stadt
befindet sich auf dem Gelände, der Landstrasse Çivril-Dinar,
wo die Kleinstadt Iþýklý liegt. Die Stadt wurde im Namen des
Königs von Bergama II. Eumenes gegründet. In der Nähe der Wasserquelle
im Südosten der Kleinstadt Iþýklý kann man Spuren aus der antiken
Zeit sehen.
Das heute als "Sarýbaba
Tepesi" benannte Ebene auf dem Bergland wurde besonders
in der byzantinischen Zeit als Festung verwendet. Am Rand dieses
Hügels befindet sich die Nekropole von Eumeneia.
HERAKLEÝA SALBAKE
Diese Stadt befindet
sich innerhalb der Grenzen des Dorfes Vakýf, 10 km. nordwestlich
zur Gemeinde Tavas des Bezirkes Denizli. Die Siedlung verdichtet
sich mehr im nördlichen Gebiet, dass mit Wasser umkreist ist.
Herakleia Salbake, befindet sich am südlichen Rande des Babadað
(Salbake) Gebirges, dass die antiken Gebiete Caria und Phrygia
einteilt. Sie ist als eine karische Stadt bekannt. Herakleia
und Aphrodisias wird vom kleinen Tmelos (Kýrkpýnar) Fluss natürlich
begrenzt. Der Flussgott beider Städte ist Tmelos. Herakleia;
ist im Westen mit Aphrodisias, im Süden mit Apollonia und Tabai,
im Südosten mit Sebastopolis und Kidrama benachbart und zeitgenössisch.
In antiken Quellen
trifft man auf keine Daten über die erste Gründung der Stadt.
Wichtige Bauwerke sind die Stadtmauer aus der römischen Zeit,
die die Stadt umkreist und das Stadion.
Das Stadion
Es befindet sich
zwischen der Stadtmauer, die die antike Stadt umkreist und des
Dorfes Vakýf. Man kann einige Treppen am Rande des Stadions
besichtigen, die sich in Richtung Ost- West erstreckt. Die Treppen
im westlichen Teil sind völlig zerstört.
Das Hieron von
Herakleia
Es befindet sich
ungefehr 4 km. östlich der antiken Stadt Herakleia Salbake,
1km. nordöstlich der Kleinstadt Tavas-Kýzýlcabölük, im Ort,
dass als Ören Sýrtý und Kocapýnar benannt wird. Das Hieron am
Rücken des Salbakos (Babadað) ist in Form einer rechteckigen
Prisma.
Es wird aus vier
Seiten mit Prägungen umkreist. Hier wurden mytologische Szenen
über Artemis, Apollon, Pan, Dionysos und Herakles bearbeitet.
ATTUDA
Attuda (Hisarköy)
befindet sich innerhalb der Grenzen der Gemeinde Sarayköy des
Bezirkes Denizli und ungefehr 17 km südwestlich zur Gemeinde
entfernt.
Es war in der antiken
Zeit eine Grenzstadt zwischen Caria und Phrygia. Die kurzeste
Strecke, dass die im Çürüksu Tal befindenden Tripolis und Laodikeia
nach Aphrodisias vebindet erstreckt sich durch Attuda. Obwohl
über die erste Gründung der Stadt keine Daten vorhanden sind,
wird vermutet, dass sie mit den Städten im Lykos Tal zeitgenössisch
ist undin der Hellenistikzeit gegründet wurde. Sie spielte bei
der Verbindung im Handel, der Wirtschaft und Kunst zwischen
denn Städten im Lykos Tal und Aprodisias eine wichtige Rolle.
Es ist offen zu sehen,
dass diese Stadt, die auf einem, von zwei Flüssen umkreisten
Hügel ist, viel mehr für die Wehrung und für die Kontrolle des
Verkehrs diente.
In antiken Dokumenten
wird geschrieben, dass in Attuda das Men Kult vorhanden war,
dass man für diesen Gott, Tempel errichtete und ihn anbetete
und dass sich im Tempel eine Statue vom Gott Men befindete.
Ausserdem weissen
die antiken Quellen daraufhin, dass sich in Attuda auch die
Statuen von Zeus, Apollon, Dionysos und Asklepios befanden und
das Kult der Artemis Anaitis auch vorhanden war. Diese Quellen
teilen uns mit, dass im Tempel des Men Karou und Men Arrastos
auch die Göttin Kybele verehrt wurde.
In dieser antiken
Stadt wurden vor und nach der Reichszeit Münzen gedruckt. Auf
einer Seite der Münzen befindete sich die Attuda Schrift und
auf der anderen Seite die Porträts von Götter und Regierer.
Weil heute auf dem
Gelände der antiken Stadt sich Hisarköy befindet kann man auf
der Oberfläche keine Überreste sehen. Manche Werke aus der hellenistischen,
römischen und byzantinischen Zeit werden im Museumlager ausgestellt.
APOLLONÝA SALBAKE
(Grabhügel Medet)
Die antike Stadt
Apollonia befindet sich im Siedlungsgebiet des Dorfes Medet,
dass auf einer Ebene 7 km. von der Gemeinde Tavas des Bezirkes
Denizli entfernt liegt.
Apollonia, die auf
der fruchtbarsten Gelände des Tavas Tales liegt; stellte im
Westen mit der Strasse von Tabai die Verbindung zur Region von
Karia, im Süden mit der Strasse von Sebastopolis die Verbindung
zur Region von Lykia, im Osten mit der Strasse von Tavas die
Verbindung zur Region von Phyrigien. Obwohl keine genaue Daten
über die erste Gründung der Stadt vorhanden sind, kann man
durch die Untersuchung von Funden aus dem Grabhügel feststellen,
dass die erste Siedlung bis in die Bronzezeit zurückführt und
ununterbrochen gedauert hat.
Man stellt feste
das die Stadt den Namen Apollonia in der hellenistischen Zeit
bekam und ihre ihre Glanzzeit in der römischen Zeit erlebte.
Im Hof des Dorfmoschees befinden sich Grundsteine des Apollon
Tempels und Inschrifte aus der Hadrianuszeit. Die Stadt druckte
in den Jahren 1.v.Chr. und 1.n.Chr. eigene Münzen und auf denen
sich göttliche Motife befanden.
TABAÝ
Tabai, die sich auf
der 78 km. der Landstrasse Denizli- Muðla befindet, ist wie
man es vom Namen erkennen kann in Form einer Natuburg. Diese
Stadt ist einer der Städtestaaten, die nach Alexander des Grossen
in Anatolien gegründet wurden. Tabai wurde seit der hellenistischen
Zeit (Rom, Byzans, Seldschuken und Osmanen) bis heute ununterbrochen
besiedelt. TabaÝ druckte in der antiken Zeit eigene Münzen.
Auf den vorder Seiten, dieser zuerst in Silber, später in Bronze
gedruckten Münzen befinden sich Figuren von Zeus, Apollon, Athena,
Herakles und Dionysos, auf der hinteren Seite dagegen die Schrift
"TABENON" und Symbolfigure der Stadt, wie Stiere und
Fruchtbarkeitshorne. Unter den heute erhalten gebliebenen Überreste
dagegen sind kann man; das römische Bad und die Cevherpaþa Moschee
aus der Osmanenzeit zählen.
DIONYSOPOLÝS
Diese Stadt Dionysopolis
in der Nähe der Kleinstadt Ortaköy, die ungefehr 8 km. nordwestlich
der Gemeinde Çal im Bezirk Denizli entfernt liegt, wurde in
der Zeit des syrischen Königs "Seleukoslar" gegründet
und später ging sie unter die Herrschaft des Königreiches von
Bergama. Heute befinden sich auf der Oberfläche keine Überreste.
Apollon Lermenos
Tempel
Es
liegt 4 km. vom Dorf Bahadýnlar entfernt. Dieses Tempel, dass
sich auf dem Hügel im Menderes Tal befindet, hat einen rechteckigen
Plan. Die Grundsteine des Bauwerkes stammen aus der hellenistischen
Zeit, die oberen Teile dagegen aus der römischen Zeit.
Von einer Reihe von
Säulenboden im Süden des Tempels, kann man das Peripterosplan
bemerken. Ein Teil des Portikos im Westen des Tempels ist erhalten
geblieben.
Von der Inschrift,
die im Moschee des Dorfes Bahadýnlar ist, wird herausgestellt,
dass der Portikos in der Zeit von Domitianus von Sklaven des
Apollon Lermenos Tempels erbaut wurde und für Apollon gewidmet
wurde. Von den Inschriften auf den Statuenboden im Hieron, wird
herausgestellt, dass dieses Ort eine sehr wichtige Kultstättenzentrum
war. Dieser Kult, ist der "Doppelaxt" Kult von Apollon
Lermenos.
SEBASTOPOLÝS
Sebastopolis, befindet
sich 2 km. östlich der Kleinstadt Kýzýlca, dass sich 19 km.
südlich der Gemeinde Tavas im Bezirk Denizli liegt. Obwohl man
über die erste Gründung der Stadt keine Daten hat, sind die
Überreste auf der Oberfläche aus den Zeiten der Römer und Byzantiner.
Die Überreste sind : Grabhügel, das Stadion und die Nekropole.
TRAPEZOPOLÝS
Trapezopolis, befindet
sich im Ort Boludüzü des Dorfes Bekirler bei der Gemeinde Babadað
im Bezirk Denizli. Diese antike Stadt wurde auf das Gelände,
der Ebene, die sich von Norden nach Süden, der geographischen
Struktur Recht erstreckt. Die Überreste sind unter der Erde.
Die Überreste auf der Oberfläche zeigen Eigenschaften der römischen
und byzantinischen Zeit.
SALA
Es befindet sich
in der Gemeinde Güney im Bezirk Denizli. Es wird vermutet, dass
sie auf die nördliche Ebene, des heutigen Gemeindezentrums von
Güney gegründet wurde. Aber bis heute sind keine Überreste erhalten
geblieben.
DER GRABHÜGEL
BEYCESULTAN
Es befindet sich
4 km. vom Stadtzentrum entfernt, in der Nähe des Dorfes Menteþ
der Gemeinde Çivril im Bezirk Denizli. Dieser Grabhügel, dass
sich in Richtung Ost- West erstreckt, hat eine Höhe von 25 m
in einem Gelände von 13 Hektar. Die Ausgrabungsmannschaft des
Institutes für Archäologie von England, die im Jahre 1954 die
Ausgrabungsarbeiten des Grabhügels von Beycesultan begonne,
und für die Untersuchung des Hauptstadtes des Arzawa Königreiches
kamen, führten ihre Untersuchungen bis zum Jahre 1959 weiter.
In diesen Ausgrabungen, fand man viele Marmor, Bronze, Knochen
und Keramik Werke aus der spätkalkolitischen und der Früh und
Hauptbronzezeit. Wenige Werke aus den Ausgrabungen vom Grabhügel
Beycesultan werden im Museum für Anatolische Zivilisationen
ausgestellt und ein grosser Teil davon im Archäologiemuseum
von Hierapolis ausgestellt.
AKHAN
Akhan, dass sich
auf dem 7 km. der Landstrasse Denizli-Afyon befindet, befindet
sich gleich hinter dem gleichnamigen Dorf. Akhan, dass einer
der letzten Karawanserei der Anatolischen Seldschuken im Westen
ist, ist eine kleine Herberge, obwohl das Schema der Sultanherbergen
passt.
Die Herberge (Han)
hat zwei Inschrifte. Das bedeckte Teil wurde im Jahre 1253 (H.651),
das Hof im Jahre 1254 (H.652) befertigt. Der Gouverneur Seyfettin
Karasungur Bin Abdullah hat es errichten lassen. Diese Karawanserei,
dass keinen symetrischen Plan zeigt, besteht aus offenen und
geschlossenen Räumen. Es sitzt auf einer insgesamt 1100 m² grossen
Fläch und besteht aus einem quadratischen Hof und einer eingehenden
rechteckigen Halle. Das bedeckte Raum wird durch zwei eingehende
Stützbänder in drei Abteilungen geteilt. Die mittlere Abteilung
ist breiter und höher als die anderen Abteilungen. Der obere
Teil wurde mit einer Gewölbe bedeckt. Das nischenförmige Portal
mit Spitzbogen ragt mit dem flachbogigen Eingangstor ein halbes
Meter nach aussen.
Gegenüber dercsymetrischen
Planeeinrichtung im bedeckten Raum sehen wir im Hof einen asymetrischen
Plan. Obwohl, im rechten Raum am Eingang des Hofes zweistöckige
Räume, eine Diele und zwei geschlossene Einheiten gibt, befinden
sich in der anderen Seite Säulengänge und zwei gewölbige Abteilungen
am geschlossenen Raum stehend. Der Hofportal der Herberge steht
mit den geometrischen und plastischen Beschmückungen in voller
Pracht.
ÇARDAKHAN
Nach der siebenzeiligen
Inschrift auf dem Herbergeportal im Stadtzentrum der Gemeinde
Çardak im Bezirk Denizli, gleich links der Landstrasse Denizli
- Afyon, wurde es von Esededdin Ayaz Bin Abdullah el Þahabi
errichtet der in der Zeit von Alaaddin Keykubat lebte und gleichzeitig
sein freigelassener Sklave und Emir war. Es wurde im Ramadan
Monat im Jahre 1230 (H.627) befertigt und nach der Inschrift
als "Ribat" (Ligamentum) erbaut. Diese Herberge, die
in Richtung Ost- West erbaut wurde, bildet mit ihrem wesentlich
breiten Quadrathof und sechs Abteilungen, mit ihrer Hall, dass
aus fünf bedeckten Abteilungen besteht, zeigt eine vereinfachte
Ähnliche der Sultanherbergen. Der geschlossene Raum hat in Richtung
Ost- West einen rechteckigen Plan. Man bildete aus vier eingehenden
Reihen und in jeder Reihe aus fünf Stützbänder, fünf Abteilungen.
Die mittlere abteilung am Eingang wurde breiter als die Nebenabteilungen
erbaut; das Gewölbe dieser Abteilung ist viel höher als die
anderen. Die Beschmückungen der Halle bilden die Prägungen auf
den Stützbandkapiteln in der Mitte. Auf diese übertragenen Beschmückungen
sehen wir Stierhäupte, Doppelfisch und Menschehäupte Motiven.
Aus den Stützwänden
der Halle sind nur wenige auferhalten geblieben. Von der Diele
und Eingangsportal, die sich hier befinden müssten, sind keine
Spuren mehr hinterblieben. Das Portal, dass, von den Stützwänden
der Halle, die mit Einfassungen aus geometrischen Motiven umkreist
sind, nach aussen hervorkragt, zeigt eine einfache Komposition.
An beiden Seiten der Inschrift befinden sich Löwenfiguren. Dieses
Kompositiontypus kann man in seldschukischen Herbergen reichlich
sehen.
Auf der Einfassung
des Portales, befinden sich vierer Knotmotiven, die aus gegenseitig
anschneidenden Achtecken mit Bruchseiten bestehen. Diese Herberge
wurde als sie der Gemeinde Dinar gehörde als "HANABAT"
benannt und diente im Befreiungskrieg als Vorratskammer.
ÇÝVRÝLÝ DEDEKÖY
MOSCHEE
Obwohl man keine
Inschrifte gefunden hat , die über die Geschichte der Moschee
geben könnte, die 300 m. von der Kleinstadt Emirhisar von Çivril
entfernt liegt, kann man nach den Plan und Materialeigenschaften
herausstellen, dass es aus der Zeit der Fürsten (Beylikler)
vom 13 Jhr. stammt.
Die Moschee zeigt
einen einkuppeligen Plan. Im inneren der Moschee, bei der auch
viele übertragene Materialien verwendet wurden, kann man als
Beschmückungen nur die Palmetreihen am Kuppelrand sehen. Die
Spitze der Minarette, die sich an der nordöstlichen Ecke der
Moschee befindet ist heute nicht vorhanden. Auch am Gebäude
selbst befinden sich grosse Risse. Das Grabmal dagegen ist ein
einräumiges Bauwerk, ungefehr 5m. ausser der Moschee. Innerhalb
dieses Grabmales befinden sich 4 unbekannte Grabe. Diese Baugruppe,
ist aus Sicht der Architektur des Fürsten Zeitalters vom 13
Jhr. und wegen der übertragenen Materialien sehr wichtig.
ACIPAYAM YAZIR
MOSCHEE
Diese Moschee wurde
nach Angabe der Inschrift über dem Eingangstor von Hacý Ömer
Efendi im Jahre 1801 erbaut worden. Diese rechteckige Moschee,
wurde in drei Abteilungen mit sechs selbstständigen insgesamt
zehn Säulen getrennt. Die Moschee erinnert mit ihren Architektur
und Beschmückungseigenschaften die holzernen und mit Balken
erbaute Seldschuken Moscheen aus dem 13 Jhr. In den Wänden der
Moschee, die aus Sicht der Beschmückungen reichlich und verschieden
sind, wurden mit Bildern in dreier Platten beschmückt. In diesen
Bildern, wo manchmal die Perspektive versucht wurde, bildet
der Miniaturstil das Haupteil. Man kann bemerken, dass während
der Bemalung der Bilder nicht viel auf Prunk gestezt wurde und
eine freiere Atmosphäre gebildet hat. In diesen Bildern befinden
sich überwiegend Motive von Moscheen, Stilleben, Pflanzen und
von Bäumen. Ausserdem ist die Decke der Moschee mit kleinen
Holzleisten in kleine Quadrate geteilt und diese Quadrate sind
mit Pflanzenmotiven beschmückt.
ÇÝVRÝL SAVRAN
MOSCHEE
Diese
Moschee, die 5 km. von der Gemeinde Çivril entfernt liegt, wurde
nach der Inschrift über dem Eingangstor von "Ömer Aða"
im Jahre 1882 erbaut worden. Das Gebetsraum der zweiräumigen
Moschee ist eingehend in drei abteilungen geteilt. Mit dem rechteckigen
Plan der letzten Gemeinschaft zeigt sie aus Sicht der Aussenfronte
einen wesentlich einfachen Architekturstil. Gegenüber dieser
einfachen Gestalt von aussen ist der Gebetsraum und die Wände
des letzten Gemeinschaftes mit reichen Beschmückungen versehen.
Die Fläche der Wände wurden mit Spitzbogen bestimmt und es worden
in diese Bogen verschiedene Kompositionen gestellt. Stilisierte
Pflanzenmotive, Moscheenmotive und Obstmotive sind besichtbare
Bilderbeispiele. Es ist einer der Moscheen mit bemalten Wänden,
die besonders im 18. und 19.Jhr.in der osmanischen Architektuýr
und besonders in Anatolien zur Mode wurde, die in unserem Bezirk
auferhalten geblieben ist.
WASSERFALL
GÜNEY
Das Wasserfall von
Güney befindet sich innerhalb der Grenzen des Dorfes Cindere
bei der Gemeinde Güney im Bezirk Denizli. Es liegt am Rande
des Maänder Flusses, dass ungefehr 4 km. von der Gemeinde Güney
abfliesst. Das Wasserfall ist wegen ihrer natürlichen Schönheit
sehr bemerkenswert.
DER SEE SÜLEYMANOÐLU
Es liegt in der Hocheben
der gemeinde Buldan im Bezirk Denizli. Es ist mit Wäldern umhüllt.
Es ist auch einer der sehenswerten Plätze.
KALEÝÇÝ
Einer der bemerkenswerten
Orte im Zentrum von Denizli ist die historische Geschäftshalle,
die Kaleiçi genannt wird. Es wird mit einer ungefehr 800 meter
langen und 1 m. dicken Mauer umkreist. Das Baudatum dieser Mauer
ist vor der Übersiedlung der Türken nach Anatolien bestimmt,
sie war schon in der Byzanszeit vorhanden. Man weiss das die
Siedlung in Kaleiçi nach der Verlassung der 5 km entfernten
Laodikeia im 11. Jhr. begann.
DAS ATATÜRK UND
ETHNOGRAPHÝEMUSEUM
Über das Erbaungsdatum
des Gebäudes, dass sich im Stadtvierte Uçancýbaþý im Zentrum
der Stadt befindet und heute als Museum verwendet wird, haben
wir keine genaue Dokumente.
Aber
von Informationen der Bevölkerung, wurde es am Ende des 19.Jhr.
vom griechisch abstammenden Kimon Vandazoflus, der später türkischer
Staatsbürger wurde erbaut. Das Bauwerk, ist in zwei Stockwerken
erbaut und in jedem Stockwerk befinden sich Zimmer die in die
Diele öffnen. Die Diele im oberen Stockwerk, dass sich von einer
Seite zur andern erstreckt öffnet sich mit einem vorgekragten
Balkon. Die Hinterfront öffnet sich in eine Abteilun, die zwei
Stockwerke Hopch ist und wahrscheinlich später erbaut wurde.
Die Hauptwände wurden
aus Stein, die Zwischenwände dagegen mit der Karkastechnik aus
Holz erbaut. Der Eingang in das Gebäude wird von Vorne und Von
Hinten, von zwei gleichartigen doppelflügel Holztüren sichergestellt.
Die Fenster sind rechteckig und flachbogig. Die Fenster mit
Riegelrahmen sind mit zwei Fensterladen beschützt. Die obere
Bedeckung ist eine Bruchdecke und mit Dachziegel auf Art Marseille
bedeckt. Ausser die Gibsstriche an den oberen Ecken der Wände
des Erdgeschosses und der dekoratifen Eckbänder, die mit Maänderverzierungen
auf Holzbalken versehen sind, die die Decke des oberen Stockwerkes
tragen, befinden sich keine Beschmückungen. Im oberen Stockwerk
des Gebäudes werden ethnographische Werke ausgestellt.
Ausserdem wurde das
Haus, dass Atatürk während der Reise in Denizli besuchte, wurde
auch in ein Museum umgewandelt. Hier werden die Garderobe, das
Bettgestell mit Messingverzierung, Divan und ein Arbeitstisch
im Barockstil ausgestellt. Einer von den Zimmern wurde der nach
Tradition der Region von Denizli eingerichtet.
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