ISPARTA MUSEUM
Der erste Grundstein
für die Gründung eines Museums in Isparta, wurde mit der Einrichtung
eines Saales für historische Werke im Volkshaus im Jahre 1935
geworfen. Nach der Schliessung der Volkshäuser, wurden die Werke
von hier zur Gemeinde übertragen. Das moderne Museumgebäude
in Isparta wurde im Jahre 1971 erbaut. Und dazwischen wurde
ein Zimmer in der Bibliotheke als Museumlager verwendet und
es wurde das erste Museumamt gegründet. Nach der Fertigung des
Museumgebäudes wurden die Werke von der Bibliotheke in das Museumgebäude
übertragen und das Museumamt wurde zu einem Museumdirektorat.
Das Museumgebäude, dass im Jahre 1984 das Bau fertigte wurde
am 6 März 1985 eröffnet.
Das Isparta Museum
wurde als Archäologie und Ethnographiemuseum eingerichtet. Die
Ausstellung beinhaltet überwiegend ethnographische Materialien.
Die Werke werden in einem kleinen und drei grossen, insgesamt
vier Säalen ausgestellt.
Der Saal für Ethnographie
In den Schaufenster
dieses Saales werden regionale Druckkattune, Peþkir, Hosengürtel,
Çevre, Leuchter, Samaver, Gebetsketten, Küchengegenstände aus
Porzelan, bronzene Gefässe, eine Waffensammlung, von verschieden
Grossen und Marken entstehenden Gewehre, osmanische Fermente,
Frauenkleider, Schmuckwaren ausgestellt. Am Eingang dieses Saales,
links wurde ein Zimmer des Bademeisterhauses vom 19. Jahrhundert
eingerichtet. Zwischen den Schaufenstern werden Kelime von unterschiedlicher
Abstammung ausgestellt.
Der Saal für Archäologie
Ein
Zimmer, am Ethographiesaal wurde im Jahre 1989 als Saal für
Archäologie eingerichtet. In dieser Abteilung werden Werke
von der Zeit der Paläolithikum bis heute in chronologischer
Weisse ausgestellt. Hier werden besonders bei den Ausgrabungen
im Friedhof der Frühbronzezeit in der Nähe vom Dorf Atabey-Harmanören
ausgegrabene Werke aus Tarrakotta und Werke aus der römischen
Zeit, die von Isparta und Umgebung gesammelt wurden. Ausserdem
werden in dieser Abteilung, Münzen aus Kupfer, Silber, Bronze
und Gold aus der hellenistischen Zeit bis an das Ende der Osmanen
und osmanische Orden und Medaillen ausgestellt.
Der Yörüksaal
In diesem Saal werden
ein Nomadenzelt mit allen dazugehörenden Materialien ausgestellt.
In den Schaufenstern dagegen Wollstrümpfe, Gurtbände, Musikinstrumente,
Hirtengegenstände, Säcke und Doppeltaschen ausgestellt. An der
anderen Seite landwirtschaftliche Dreschgeräte, Pflug und Ochsenwagen
ausgestellt.
Teppichsaal
In
diesem Saal, werden Teppichexemplare aus den 17-20. Jahrhunderten
von verschiedenen Teppichzentren der Türkei ausgestellt.
In der Eingangshalle
und im Hof werden Steinwerke aus der römischen, byzantinischen
und osmanischen Zeit ausgestellt.
Am Ende des Jahres
1997 befinden sich im Museum 11669 stück Münzen, 2181 stück
archäologische, 1937 stück ethnographische Werke.
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