Generaldirektorat für Gemälden und Museen  
 
    GROSSPALAST MOSAÝKENMUSEUM

    Das Grosspalast Mosaikenmuseum, befindet sich in der Ararsta, das das Komplex der Moschee im Süden der Sultanahmet Moschee ist. Das Museum, wurde so gebaut, dass das teilweise erhaltengebliebene Mosaikboden des nordöstlichen Teiles der Säulenhalle des Grossen Palastes des Byzansreiches, innerhalb des Museums genommen wurde.

    Die Mosaiken des Grosspalastes, die zwischen die Jahre 450-550 n.Chr. datiert werden, wurden meisterhaft bearbeitet. Der weisse Boden, der den Untergrund bildet, wurde in Form von Fischschuppen bearbeitet. In den Mosaiken sind religiöse Themen nicht vorhanden. Die Themen stammen aus dem alltäglichen Leben und aus der Natur. Unter diesen befinden sich Szenen von einem Grifon, der eien Eidechse isst, Kampf zwischen Elefanten und Löwen, eine Fohle, die ihre Stute säugt, Gänze weidende Kinder, Ziege melkender Mann, Esel fütterndes Kind, Krug tragendes Mädchen, Apfel essende Bäre und der Kampf zwischen Jäger und Tiger.

    Das Grosspalast Mosaikenmuseum, wurde im jahre 1953 an das Archäologiemuseum von Istanbul verbunden eröffnet und schloss sich im Jahre 1979 an das Ayasofya Museum an.

    Im Rahmen des Protokolles, das im Jahre 1982 zwischen dem Generaldirektorat für Denkmäler und Museen des Kulturministeriums und der Akadamie für Wissenschaften in Österreich unterschrieben wurde, begonnen die Restaurations und Konservationsarbeiten an und wurden im Jahre 1997 gefertigt.

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