Der 700. Jahrestag der Erbschaft der Osmanischen Kultur und Wissenschaft
Unsere Republik, die der Große Führer
Atatürk gegründet hat, hat letztes Jahr ihr 75. Jahr vollbracht.
In diesem Jahr wurde die Aufmerksamkeit des 700. Gründungsjahrestages
des Osmanischen Reiches bedeutungsvoll erwiesen.
Die Erbschaft der Osmanischen Kultur und Kunst, die wir von der Geschichte
vererbt bekommen haben, und deren Werte, die uns aufklären
werden, sind für uns von großer Bedeutung. Denn unser erstes
Ziel ist, diese Werte vorzustellen und unserer kommenden
Generation zu übertragen. Dies kann man bei der Praktizierung
des Erwähnungsprogrammes mitbekommen. Außerdem sind wir
der Meinung, daß unser Volk sich intensiver mit seiner Geschichte
befassen sollte und eine andere Aufgabe ist, die Wirkung
und Spuren der Osmanischen Zivilisation auf der Welt, unserer
heutigen Generation zu übertragen.
Die Staatsorganisation der Osmanen, bilden in den Gebieten wie Wirtschaft,
Kultur, Bildende Kunst, Musik, Geschichte, Bildung und Wissenschaft
eine Methode der normalen Wissensproduktion, die durch Wissenschaftsforschungen
auftauchten. Durch diese Beilage der Wissenschaft und Kultur
unseres Landes nehmen wir an, unsere Aufgabe erfüllt zu
haben.
Um dieses Ziel konkret zu verwirklichen, sollte man die ganzen Forschungen
über die Osmanen, die in unserem Land und auf der Welt immer
noch gemacht werden, noch einmal überprüfen. Das Erwähnungsprogramm
des 700. Jahres veranlaßt uns, für dieses Ziel, eine einzigartige
Gelegenheit. Eine wichtige Aufgabe und Pflicht von Wissenschaftlern,
Forschern und von jedem, der denken kann, ist die Forschungen
mit einem umfangreichen Programm, genauer zu verfolgen und
zu verbreiten.
Unsere Verpflichtungen ist es, die verschiedenen und absichtlichen
Meinungen, die weit weg von der Realität sind und die die
Türkische Vorstellung, die in der Geschichte der Diplomatie,
dem Unrecht widerfahren ist, zu beseitigen. Man muß vorallem
die Diskussionen über die Osmanische Kultur und Zivilisation,
in ihrer ganzen Realität veröffentlichen.
Der verehrte Staatsminister Fikret ÜNLÜ, der das 700. Jahrestagsprogramm
für die Koordinationskommission des Ministerpräsidiums koordiniert
und ausgeführt hat, hat in seiner ersten Konferenz am 2.
Februar 1999 seine Ziele und Zwecke auf diese Weise geäußert:
“Bei der Entwicklung des Osmanischen Wunders haben heilige Personen
wie Yunus Emre, Mevlâna, Ahi Evran, Hacý Bektaþ Veli, Nasrettin
Hoca und Yesevi genauso teilgenommen, wie die mutigen Helden.
“Die Osmanische Geschichte enthält nicht nur für unsere Geschichte,
sondern für die ganze Weltgeschichte und Zivilisation wertvolle
Schätze. Denn eine Nation die keine Geschichte hat, wird
auch keine Zukunft haben.
“Wir sind die Kinder einer Nation, die die Weltgeschichte mit einem
Periodenwechsel charakterisiert hat, die Anspruch auf ihre
realen geschichtlichen und kulturellen Erbschaften machen,
und diese der heutigen und kommenden Generation übertragen,
die Gefühle der Einigkeit, Einheitlichkeit und den Frieden
in den Vordergrund bringen, die Toleranzatmosphäre, die
die Kirchen, Moscheen und Synagogen nebeneinanderbringen,
weiterzuführen, mit dem Ziel die Türken und die Türkische
Geschichte im In- und Außland vorzustellen.Und wir haben
damit begonnen für die Regierunsbezirke, die im Osmanischen
Reich Hauptstadt waren und die in der Geschichte wichtig
waren, Feiern zu koordinieren und unsere 700 Jahre alte
Vergangenheit prachtvoll, zu erwähnen.
Das Erwähnungsprogramm, des 700. Gründungsjahrestages des Osmanischen
Reiches, daß ein Komitee im Rahmen des Kulturministeriums
gebildet hat, hat die Tätigkeiten, die ein Jahr dauern werden,
mit den Einheiten des Ministeriums geplant. Das vorbereitete
Erwähnungsprogramm wurde außer den anderen Gesellschafts-
und Privatkommssionen, die an den Tätigkeiten teilnahmen,
der Koordinationskommission des Ministerpräsidiums erwiesen.
Für die Tätigkeiten, die das Programm beinhaltet, wurde
von unserem Ministerpräsidium ein Budgetkredit zugeteilt.
Da aber die Möglichkeiten des Staatshaushaltes begrenzt
sind, soll unser Ministerium einen Teil der Tätigkeiten
mit seinen eigenen begrenzten Quellen, den anderen Teil
das Vorstellungskapital des Ministerpräsidiums, decken.
Manche sollen von Sponsoren unterstützt werden, um die Tätigkeiten
so reich und mannigfaltig wie möglich, zu gestalten.
Wie man in dem Programmbüchlein, das sie in der Hand haben sieht, sieht
man, daß ein Teil der Tätigkeiten im ersten Halbjahr von
1999 begonnen haben. In dieser Hinsicht sieht man, daß eines
der Tätigkeiten, die in den ersten sechs Monaten verwirklicht
worden sind, wichtiger als das andere ist und wir halten
es für wichtig, die im Vordergrund stehenden zwei Tätigkeiten
zu betonen und international vorzustellen. Das Erste ist
die Ausstellung namens “Topkapý in Versailles: Die Schatzkammern
des Osmanischen Palatstes”, das am 4. Mai 1999 in Anwesenheit
unseres verehrten Bundespräsidenten Süleyman Demirel und
dem verehrten Bundespräsidenten Frankreichs Jacques Chirac
eröffnet wurde und ab dem 7. Mai 1999 wurde es dem Volk
zur Besichtigung eröffnet. Diese Ausstellung gibt unserem
Land eine unschätzbare Möglichkeit, uns vorzustellen, denn
die Schätze der Osmanischen Kultur und Kunst wird in einer
der wichtigsten Hauptstädte Europas, in Paris ausgestellt.
Somit kann die Ausstellung von der französischen Bevölkerung
und von den Touristen besichtigt werden, die die Stadt besichtigen.
Die Ausstellung Topkapý in Versailles: Die Schatzkammern
des Osmanischen Palastes, hatte, von ihrem ersten Eröffnungsdatum
ab, pro Tag durchschnittlich 2000 Besucher. Die Ausstellung
dauerte bis zum 13. August 1999.
Unsere zweite wichtige Tätigkeit ist die Ausstellung namens “Krieg
und Frieden: die Osmanisch-Polnischen Beziehungen im XV-XIX.
Jahrhundert” die, am 29. Juni 1999 im Museum der Türkisch-Islamischen
Werke in Istanbul eröffnet wurde und im Rahmen der Unterzeichnung
des Polnisch–Türkischen Vertrages, die durch den Besuch
des Polnischen Bundespräsidenten im Jahre 1995 stattgefunden
hat. In unserem Land wird in der Austellungen die Polnischen
Kollektionen über die Osmanischen Dokumente und Spuren gezeigt.
Durch diese Ausstellung sind verschiedene Erinnerungen über
die Wiener Umzinglung, die für eines der Wendepunkte in
unserer Geschichte gilt und die originalen Texte, des im
Jahre 1699 unterzeichneten Friedensvertrags von Karlowitz,
auch wenn es nur für eine kurze Zeit ist, wieder in unserem
Land und, daß ist sehr wichtig für uns.
Die Ausstellungen über verschiedene Bilder,Ornamentik, traditionelle
Künste und Architekturen; Theater, Oper, Ballett, Vorführungen
über die Kleidung von damals bis heute und die Konzertprogramme,
die aus den Kultur und Kunst Elementen bestehen, werden
im In- und Außland fortgesetzt. Im Inland werden sie in
Regierunsbezirken wie Bursa, Istanbul, Konya, Edirne, Bilecik,
Kütahya, Van, Muþ, Erzurum, Diyarbakýr, Kayseri, Trabzon,
Amasya, Manisa und Eskiþehir; im Außland werden sie in Paris,
Wien, Budapest, Zagreb, Baku, Vereinigten Staaten von Amerika
und in Nordzypern in verschiedenen Zentren, mit ein paar
Tätigkeitsprogrammen vorgeführt. Es wurde geplant, daß ein
Teil der Ausstellungen vor der Veröffentlichung des Büchleins
vorgeführt werden soll und das andere Teil nach der Veröffentlichung.
Sie werden in diesem Programmbüchlein, die Tätigkeiten kurz
kennenlernen und auch die kronologischen Listen finden.
Im Osten und Südosten Anatoliens werden Konzerte von dem türkischen
Klassikmusikchor von Ankara, von dem türkischen Volksmusikchor
von dem Staat Ankara und von Solisten, stattfinden. Der
erste Teil dieser Konzerte fand zwischen dem 16. Mai- 4.
Juni 1999, in verschiedenen Regierunsbezirken wie Hatay,
Van, Bitlis, Kahramanmaraþ, Gaziantep, Muþ, Bingöl, Þanlýurfa,
Adýyaman, Tunceli, Elazýð und Malatya statt. Das Konzert
wurde mit großem Interesse, Begeisterung und Teilnahme des
Volkes beendet. Der zweite Teil dieses Tourneeprogrammes
fand zwischen dem 3-21 September 1999 in Diyarbakýr, Sivas,
Erzincan, Mardin, Batman, Erzurum, Aðrý, Siirt, Kars, Þýrnak
und in Hakkari statt. Außerdem wurden durch das 25. Jahr
der Friedensoperation von Zypern, ein paar Tätigkeiten in
Nordzypern geplant.
Zwischen den dauerhaften Tätigkeiten, die vorgesehen wurden, sollten
innerhalb dieses Jahres im In- und Außland die Denkmäler
und Kriegerdenkmäler angefertigt oder restauriert werden.
Diese Denkmäler wollen wir unserer kommenden Generation
stolz übertragen und als Erinnerungen bewerten.
Um dauerhafte Dokumente für die Wissenschaftsziele des Erwähnungsprogrammes
zu entwickeln, gab man Anlaß für Veröffentlichungen deren
Quellen qualitativ sind, für Dokumentarfilme oder Filmen
mit Themen und für CD’s. Um die Osmanische Zivilisation
allerseits zu kennen und vorzustellen, sollten diese Werke
so schnell wie möglikch zu seinen Lesern und Kunstfreunden
gelangen. Die Liste von den bis jetzt veröffentlichten Büchern
finden sie in den nächsten Seiten.
Das Buch “Die Osmanische Zivilisation”, ist eines der wichtigsten Veröffentlichungen
die bisher vorbereitet wurden. Durch ihr wissenschaftliches
Niveau, spricht es eher intellktuelle Personen an, die die
Welt duch das Lesen kennenlernen. Das Werk, das auf Englisch
veröffentlicht werden soll, wird von türkischen Wissenschatlern
und Wissenschaftlerinnen, von denen jeder in seinem Gebiet
ein Spezialist ist, verfaßt. Dieses Buch wird uns bei der
Vorstellung, der Osmanischen Zivilisation, behilflich sein.
Der Herausgeber dieses Buches ist der berühmte Historiker
Prof. Dr. Halil ÝNALCIK, dessen Namen in unserem Land und
zwischen den Weltwissenschaftlern bekannt ist.
Unser Ministerium entwickelte für unser Volk eine Diskussions Fernsehserie,
die auf der Art von Kultur und Kunst Unterhaltungen sein
sollen, und die unser Volk bilden und sie zum denken leiten
soll. Damit dieses Program möglichst viele Zuschauer bekommt,
ist es nützlich diese Sendung auf TRT-1 und auf TRT-INT
zu senden. Man hat mit der Zusammenarbeit mit der Generaldirektion
vom TRT begonnen und die Details über die Ausführung dieses
Programmes sind kurz vor dem Ende.
Die Erbschaft der Osmanischen Kultur und Wissenschaft, die man im In-
und Außland aktiv vorstellte und die Werke, die veröffentlicht
werden sollen, der nächsten Genaration zu übergeben, war
und ist sehr wichtig für unser Ministerium. Das Erwähnungsprogramm
sollte nicht nur mit dem Jahr 1999 begrenzt sondern in
einer fünf jährigen Projektion bewertet werden. In diesem
Zusammenhang hat das Erwähnungskomitee des 700. Jahrestages,
bestimmte Wissenschaftler durch zwei Konferenze zusammengebracht
und darauf wurden die Politiken ausgeführt, die in Beziehung
mit der Erbschaft der Osmanischen Kultur und Wissenschaft
real und ausführbar waren. Detaillierte Kenntnisse über
dieses Thema finden sie auf den nächsten Seiten.
Bei unserer Vorbereitung, diese Tätigkeiten umfangreich zu gestalten,
spielte unser Kulturminister M. Ýstemihan TALAY eine wichtige
Rolle. Denn einerseits hat er uns finanziell und moralisch
bei der Gestaltung des Erwähnungsprogrammes unterstützt
und andereseits hat er dem Erwähnunskomitee des 700. Jahrestages
neue Ideen hinzugefügt. Wir als Erwähnungskomitee fühlen
uns verpflichtet, uns bei allen Gesellschaften, Komissionen
und Personen, die an den Tätigkeiten dieses Programmes teilgenommen
haben, zu bedanken.
Das 700 jährige Jubiläum DER OTTOMANISCHEN