
Die von anatolischem Volk bis zur letzten Zeit
getragene und immer noch in Hochzeitsfeiern und Zeremonien angezogene
Kleidungen und aufgesetzte Kopfbedeckungen haben je nach Gebieten
verschiedene Eigenschaften.
Im allgemeinen wird die Kopfbedeckungweise einer
Frau ihre sozialen Zustand darlegen. Neben Kopfverzierungen, die
zeigen, dass diese Frau vereinbart, verlobt, verheiratet, verwitwet
oder Mutter ist, ist die Tragweise von Kleidungen auch von Bedeutung.
Nach Proklamierung der Republik wurden die Kleidungen
von Maennern infolge von Lebensbedingungen und von ihrer Auswanderung
in Grossstaedte wegen Arbeitsuche noch schneller geaendert und
sogar ihre Eigenschaft verloren. Die Frauen konnten dagegen ihre
traditionellen Kleidungen tragen oder aufbewahren, da sie sich
in ihrem traditionellen Leben auf dem Land aufgehalten haben.
Die
bei Frauen- und Maennerbekleidung beobachtete Kopfbedeckungsart,
die Verzierungen an Kleidungen und angesteckte Schmuckstücke haben
die Eigenschaft, regionale Verschiedenheiten zu zeigen.
Die vielmehr von lokalen Stoffen genaehte Kleidungen
bestehen aus Schalwar(weitgearbeitete Hose) und Oberhemd oder
in manchen Siedlungen aus üç etek (3- teiliger Rock) und Weste
bei Frauen und aus einem Unterkleid namens Schalwar (Unterhose,
patur) und aus Kleidungsstücken sowie Oberhemd, Weste und Cepken
(kurze Jacke) bei Maennern.Obwohl ihre Naehschablonen und Stoffe
verschieden sind, haben sie den selben Verwendungszweck. Sie unterscheiden
sich durch ihre Zubehör und Verwendungsart.
Kopfbedeckungen weisen für sich allein durch
die verwendeten natürlichen und künstlich hergestellten Materialien
und durch angesteckte Schmuckstücke und Handarbeiten eine Farbenpracht
auf.