VOLKSLÝTERATUR  
 


    Dichtungen mit Versmass der Volkssänger ausser der klassischen Versliteratur, Sprichwörter, Heldenlieder, Geschichten, Witze, Wiegenlieder, Lieder, Rätsel, volkstümliche Gedichte und Traueroden, bei denen die Dichter und Erzähler nicht bekannt sind, nennen wir "Volksliteratur".

    VOLKSSÄNGERLÝTERATUR

    Der Volkssänger ist seit dem XI. Und Anfang des XII. Jh. der Dichtertyp in der türkischen Volksliteratur. Man glaubt daran, dass diese Volkssänger ihre Dichtungskraft aus den Liebesgetränk ihrer Ordensgründer und durch die Träume seiner Geliebten schöpfen. Die Volkssänger werden auch Volksdichter genannt. Die Volkssänger haben in allen Richtungen zahlreiche Werke hinterlassen. Ein grosser Teil dieser Werke wurden von Volkssängern erbracht, die nicht lesen und schreiben konnten, und wurden deshalb vergessen, aber andere wurden auch geschrieben und aufbewahrt. Die Dichtungen und Lieder der Volkssänger werden entsprechend dem Versmass wie im originalen gesungen.

    Religiöse und philosophische Volkslieder nennt man Tekke-Dichtungen.

    VOLKSTÜMLÝCHE GEDÝCHTE

    Sind Strophen die meistens in 7’er Versmass gesungen werden und die Dichter nicht bekannt sind. In Ostanatolien wird es statt mani auch bayatý genannt. Die Reimfolge ist a - a - b – a.

    SCHNELLSPRECHÜBUNGEN

    Ist meistens bei Kinderspielen zu sehen. Es wird mit reimenden Dichtungen am Anfang und am Ende gereimt, und bezieht sich auf die Laut- und Wortähnlichkeiten; der Erzähler ist auch hier nicht bekannt. So werden sie gruppiert :

    • Eingangsformel der Märchen
    • Spielsprüche
    • Sprüche bei Veranstaltungen

    LÝEDER

    Alle Dichtungen die man singen kann, nennt man in Türkei die "türkü". Es kann aber auch abhängig von der Art der Sprüche, ninni, aðýt, deyiþ, hava genannt werden.

    Beispiele für Lieder

    WÝEGELÝEDER

    Um die Kinder zu beruhigen oder einschlafen zu lassen, singt man mit verständlichem Ausdruck entsprechend dem Versmass einige Lieder, von denen die Erzähler nicht bekannt sind. Diese Wiegelieder bestehen aus vierer Strophen und Wiederholungen.

    TRAUERODEN

    Sind musikalische Dichtungen, die man bei Naturkatastrophen, Toden, Krankheiten und ähnlichen Momenten mit Gefühlen wie Angst, Aufregung, und Trauer singt. Das Singen dieser Traueroden nennt man “aðýt yakma”, und die Sänger dieser Traueroden nennt man “aðýtçý”.

    MÄRCHEN

    Erfundene, in einer unbekannten Zeit geschehene Erzählungen, wo kein Wert auf die Glaublichkeit gelegt wird, nennt man Märchen. Um die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu wecken, erzählt man am Anfang und am Ende dieser Märchen reimende Sprüche.

    Beispiele für Märchen

    WÝTZE

    Sind kurze Erzählungen vom alltäglichen Leben, bei den auf die Bedeutung kein Wert gelegt wird, witzige Sprüce, Verschmähungen in komischer Art und Weise erzählt werden.

    Die Witze des Nasreddin Hodscha

    GESCHÝCHTE

    Wird aus den wirklichen Leben herausgeschöpft, manchmal wird es auch mit Musik begleitet, und ist eine längere Erzählungsart.

    Hinsichtlich ihrer Grösse werden sie in zwei Gruppen aufgeteilt :

    1. Kurze Geschichten aus einem Märchen, oder aus dem wirklichen Alltag, bei dem es um eine bestimmte Handlung geht. Mitsamt den Liedern dauert es nicht mehr als zwei Stunden.
    2. Lange Geschichten, bei denen es überwiegend zahlreiche Personen gibt, und  unerwartete Dinge geschehen und bei denen es um Konflikte geht, die miteinander verbunden sind. Diese Geschichten können 1-7 Nächte dauern.

    Beispiele für Geschichten

    RÄTSEL

    Sind Sprüche, bei denen Naturereignisse, Tiere oder Pflanzen, Dinge, religiöse Themen und Motive im Hintergrunde stehen und zu finden sind. Das entgegengesetzte Wort wird ohne Diskussionen angenommen.

    SPRÝCHWÖRTER

    Einige Erzählungen unserer Urahnen, die man heute noch weiss, die eine bestimmte Bedeutung haben, die man im alltäglichen Gesprächen gebraucht, aber der Erzähler nicht bekannt ist.

    LEGENDE

    Legenden gehören der Volksliteratur an und bilden einen kulturellen Übergang zwischen der Vergangenheit und Gegenwart und tragen dazu bei, den Menschen mit seiner kulturellen Struktur zu verstehen. Es werden über wirkliche und phantastische Wesen, Orte und Ereignisse unmögliche Besonderheiten zugegeben, und versuchen, den Glauben zu wecken, haben aber die Absicht, das persönliche und gesellschaftliche Leben der Person zu beeinflussen. Der Erzähler ist meist bekannt. Die Themen werden wie folgt aufgeteilt :

    • Legenden von Plätzen, Personen und Ereignissen
    • Legenden über phantastische Wesen
    • Legenden über Tiere
    • Legenden über religiöse Themen
    • Legenden über Pflanzen und Bäume.
    • Legenden über die natürliche Umgebung und Ereigniss

    Beispiele für Legenden

    SEGENS- GEBETE

    • Gott soll niemanden in Not lassen.
    • Möge Gott deine Wünsche erfüllen.
    • Möge Gott euch gewähren, daß euer Kind mit beiden Eltern aufwächst.
    • Möge Gott euch Segen zuteil werden.
    • Möge Gott keinem Bedürftig machen
    • Möge Gott dir glückliche Tage gewähren.
    • Möge Gott zur Erkenntnis führen.
    • Möge Gott dir ein langes Leben geben.
    • Möge Gott dir jeden Kummer ersparen.
    • Möge Gott dir Ansehen bescheren.
    • Möge Gott dein Haupt nicht senken.
    • Gott sei Dank. Auch das ist überstanden.
    • Gott sei Dank, daß du uns auch diese Tage beschert hast.
    • Möge Gott deine  Gesundheit lange währen lassen.
    • Hilf meinem Kind, oh gütiges Gott.
    • Gott sei Dank!
    • Sieh meine Not und steck deine Hand aus.
    • Gott sei Dank, mir geht es gut.
    • Du sollst schöne Tage sehen.
    • Möge dir das gleiche Glück beschieden sein.
    • Das wichtigste ist die  Gesundheit, der Rest ist unwichtig,
    • Möge Gott die Besseres bescheren.
    • Ich wünsche oh Gott, ich hoffe oh Gott, der Tag wird auch zu Heute.
    • Möge dir Gott ein gutes Einvernehmen geben.
    • Möge dir der Kummer erspart bleiben.
    • Es soll dir Nichts Unvermutetes ergehen.
    • Möge Gott dir einen gesegnete Ehe und glückliche Tage bescheren.
    • Möge er dir nach deinem Herzen ergehen.
    • Ich wünsche, daß du nach deinem  Wunsch lebst.
    • Möge Gott dich schützen.
    • Die Seelen deiner Ahnen sollen gesegnet werden.
    • Wohne in Wohlergehen und Gesundheit.
    • Möge es gesegnet sein.
    • Ich wünsche dir eine gute Reisen.
    • Möge dir der “Hýzýr” beikommen.
    • Möge Gott, die Menschen, die Gutes vollbringen, vor jeder Niedertracht schützen.
    • Legen wir es in  günstigen Sinne aus, damit es gesegnet werde.
    • Möge Gott jeden behilflich sein, die Gutes vollbringen.
    • Gott soll dich vor Unfällen und Unglücken schützen.
    • Keiner soll anstelle der Anderen bestraft werden.
    • Möge Gott dich vor Blindheit schützen.
    • Möge Gott dich vor jeder Bosheit schützen.
    • Möge Gott dich vor jeder Gefahr schützen.
    • Mögest du mit deinem Sohn ein große Familie begründen und mit deiner Tochter Nachbarin werden.
    • Möge Gott dir ein langes, gesegnetes Leben bescheren.
    • Möge dein Land gesegnet, dein Leben gemütlich, glückbringend und altbewährt sein.

    VERWÜNSCHUNGEN

    Verwünschungen sind ein Teil des Alltags, die für die Volkskunde eine sehr wichtiges Thema sind. Hier reflektiert der Haß, Bosheit, Zorn und die hoffnungslosen Wiederstand der Großen an die Kleinen, der Kleinen an die Großen oder der wütenden Menschen  gegeneinander. Sie sind einfach, unkünstlich und offen. Es ist die Vereinigung von Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, der Angst und Freude, des Zorns und Reue. Man kann eine Menge von dieser Aussagen aus der Inegöl hier aufzählen.

    • Gott soll dir tausende Sorgen geben.
    • Gott soll dich verdammen.
    • Gott soll dich bestrafen.
    • Gott soll dir kein glückliches Tag geben.
    • Dein Name soll verrecken.
    • Gottes Strafe.
    • Gott soll dir die Knochen zusammenbrechen.
    • Du sollst nicht zu Wohle kommen.
    • Steine sollen auf deinen Kopf fallen.
    • Du sollst leiden.
    • Faustgroße Steine sollen auf deinen Kopf fallen.
    • Dein Haupt möge dir abgeschlagen werden.
    • Deine tausende Tage mögen zu eins werden.
    • Sterben sollst du.
    • Geh zu Hölle.
    • Du sollst in der Hölle schmoren.
    • Brennen soll dein Leber und Leib.
    • Dein Kinn soll gelehmt werden damit du nicht sprechen kannst.
    • Deinðn Kinn möge man zusammenschlagen.
    • Du sollst zerplatzen.
    • Die Kugeln sollen dich treffen.
    • Möget du kein Heil für deine Sorgen finden.
    • Deine Zunge sollen die Hummeln stechen.
    • Deine Zunge soll in deiner Hand bleiben.
    • Du sollst verstummen.
    • Verrückt sollst du werden.
    • Meine Muttermilch soll dir nicht gegönnt sein..
    • Dein Arm soll dir abgeschlagen werden.
    • Zum Krüppel sollst du werden.
    • Durch Blut soll dein Hand verschmutzt werden.
    • Mögest du wegen deinen Kindern Leiden.
    • Mögest du gehen und nie wieder kommen.
    • Du sollst verrecken.
    • Mögest du Blind werden und gegen die Wände prallen.
    • Das Licht deiner Augen sollen dämmern.
    • Du hast uns nie einen schönen Tag gezeigt, mögest du auch nicht glücklich sein.
    • Dich soll die Erde sätten.
    • Wir haben deine gute Tat nie gesehen, so mögest du es auch nicht sehen.
    • Du hast uns das Leben zu Hölle gemacht, so soll es dir auch ergehen.
    • Deine Augen sollen dir herausfallen.
    • Du Verrecker.
    • Vom blinden Teufel sollst du Leid finden.
    • Deine Ohrzelle soll platzen.
    • Schwarze Tage sollst du haben.
    • Dein Stamm soll ausrotten.
    • Deine Haare sollen dir ausfallen.
    • Verflucht bin ich, veflucht sollst du auch sein.
    • Verarmen sollst du.
    • Der Glück soll dir fernbleiben.
    • Was man tut, kriegt man zurück.
    • Du sollst schlimmer sein als ich.
    • Dein Familie (Heim) soll zerfallen.
    •  Sollst verrecken.
    • Möge dein Tod aus meinen Händen sein.
    • Du sollst aus Angst zerplatzen.
    • Mögest du in  virleTeile platzen.
    • Kriechen sollst du.
    • Mögest du eine Glataze bekommen.
    • Pissen sollst du nicht mal können.
    • Das Waschbecken der Leichen soll dich reinigen.

    NAMEN, SPITZNAMEN UND DESSEN GEBUNGSGRÜNDE

    Namen und Spitznamen sind Symbole, um die Menschen die in einer Gemeinschaftsleben noch leichter zu erkennen oder sie voneinander zu unterscheiden. Die weiblichen Namen bestehen meistens aus den Wörtern die sanft, angenehm, melodisch, wohlklingend sind  und die Menschen daran Wohlgefallen finden. Und die männlichen Namen bestehen aus den Wörtern die noch härter sind und zu männlichen Identität passen. Diese Wörter symbolisieren die Kraft, wie die Lebensweise der Männer.

    Die Spitznamen begegnen uns, als die bestimmende Eigenschaft, um die Personen nach ihrer Familienherkunft, unterscheiden zu können. Über die Gründen der Entstehung von Spitznamen liegen die Kriterien wie Beruf, Fleiß, Faulheit, Niederlassungszentrum, ethnische Wurzeln, Eifersuchtsgefühle, Neid, physische Eigenschaften, die Haltung gegenüber der Umgebung, nach Auskünften der aus der Geschichte der Familie entstammen, vor.

    Die Namen, die in Inegöl benutzt werden, sind die überall in der Türkei benutzt werden. Aus diesem Grund sahen wir uns nicht genötigt, Beispiele darüber zu geben. Es wurde ausreichend gefunden, einige Beispiele aus dem Volkskreis ausgewählte Spitznamen und dessen Entstehungsgründe darzulegen. Sie können wie unten angegeben aufgereiht werden:

    • Acaroðullarý (die Söhne von Acar): Er kommt von dem Nachnamen “Acar” und bezeichnet alle Mitglieder, die aus dieser Familie entstammen.
    • Akbabalar (die Geier): Man nennt die Familienmitglieder der “Akbaba” die diesen Nachnamen tragen.
    • Almanyalýlar (die aus Deutschland kommen): Sie werden so bezeichnet, weil sie eine Zeitlang in Deutschland gelebt haben.
    • Amet Çavuþlar (Amet Unteroffiziers): Sie werden mit diesem Spitznamen bezeichnet, weil sie ihren Militärdienst mit diesem Rang ausgeführt haben.
    • Arabacý Yaþar (Fahrer Yaþar): Er wird so genannt, weil er seinen Unterhalt mit Pferdewagen verdient.
    • Ballýklý Sütçü Hasan (Milchmann Hasan von Ballýk): Er wird so genannt, weil er aus dem Dorf Ballýk kommt und Milchverkäufer ist.
    • Bekçiler (die Wächters): Der Beruf der Familienoberhauptes ist Wächter.
    • Belbeller (die Friseurs): Weil der Familienoberhäupter Friseur sind.
    • Çalgýcý Arif (der Spielmann Arif): Weil er an den Hochzeitsfeiern musiziert.
    • Çargan Hatçe: Weil sie zuviel redet.
    • Deðirmenciler (die Müllers): Weil es in ihrem Dorf eine Mühle gibt.
    • Elektrikçi Selimler (Elektriker Selims): Die Person mit dem Namen Selim und seine Familie übt den Beruf des Elektrikers, deswegen werden sie so genannt.
    • Ezan Dede: Weil er  immer zehn Minuten früher, bevor der Gebet ausgerufen wird, in die Mosche geht.
    • Fýrýncýlar (Bäckers): Weil sie eine Bäckerei besitzen.
    • Gölemenliler: Weil sie aus dem Dorf Gölemen kommen.
    • Habeþ Osman: Weil er nicht weiß, was er tut.
    • Karabýyýk Mustafa: Weil er ein schwarzer Schnurbart hat.
    • Koreliler: Weil eine der Familienmitglieder im Korea- Krieg war.
    • Kürt Yusuf: Um zu verstehen aus welche ethnische Wurzeln er kommt.
    • Lümbeli Mustafa: Weil er aus dem Dorf Lümbe kommt.
    • Pomak Ahmet: Um zu betonen, daß er Pomak (zum Islam bekehrte Bulgaren) ist.
    • Saðarlarýn Fatma: Weil ihre Väter taub sind.
    • Seyde Aðalar: Weil sie wohlhabend sind.
    • Þiþko Fadime: Weil sie zu dick ist.
    • Tatarlar: Weil er eine tatarische Herkunft hat.
    • Tekel Hatçe: Weil sie immer zum Tekel geht und Waren kauft.
    • Tilki Remzi (Fuchs Remzi): Weil er schlau ist.
    • Topal Sülko: Es bedeutet “hinkender Süleyman”.
    • Topçu Mustafa: Weil er Bälle handfertigt.
    • Torunlar (die Enkeln): Weil er die Aufmerksamkeit der Umgebung erweckt, indem er mit seinen Enkeln spazieren geht.
    • Uzun Caferler (lange Cafer): Weil er sehr lang ist.
    • Yýlanlý Karý (Schlangenweib):  Weil man glaubt, daß in dem Frau ein Schlange steckt.

    DÝE VON HAGEM HERAUSGEGEBENE BÜCHER MÝT THEMEN DER VOLKSLÝTERATUR

    • Öyküleriyle Aðýtlar, (Traueroden und ihre Geschichten) Ahmet Z. Özdemir, 1994
    • III. Milletlerarasý Türk Halk Edebiyatý ve Folkloru Kongresi Bildirileri, (Bekanntmachungen der III. Internationalen Kongress für die türkische Volksliteratur und Folklore) 1995
    • Ýpekyolu Uluslararasý Halk Edebiyatý Sempozyumu Bildirileri (Bekanntmachungen der Seidenweges internationale Volksliteratur-Symposium), 1995
    • Nasrettin Hoca Sempozyumu Bildirileri (Bekanntmachungen des Nasreddin Hodscha-Symposium), 1997
    • V. Milletlerarasý Türk Halk Kültürü Kongresi Halk Edebiyatý Seksiyon Bildirileri 1-2 (das V. Internationale Kongress für türkische Volkskultur, Bekanntmachungen der Section Volksliteratur), 1997
    • Der Dichtungswettbewerb mit den Themen “Familie und Gesellschaft” und “Treuheit” zwischen den Volksdichtern in den Jahren 1994-1995
    • Yazarý Belli Olmayan Bir Fütüvvetnâme, (Ein Schriftstück ohne Schriftsteller) Doç. Dr. Ýbrahim Aslanoðlu, 1997
    • Halk Edebiyatýnda Hz. Ali Cenknâmeleri (die Kriegserzählungen des Propheten Ali in der Volksliteratur) Prof. Dr. Ýsmet, 1997
    • Dobruca Türk Halk Edebiyatý Metinleri (Texte der türkischen Volksliteratur in Dobruca) Prof. Dr. Enver Mahmut, Dr. Nedret Mahmut, 1997
    • Pertev Naili Boratav'a Armaðan, (Geschenk an Pertev Naili Boratav) 1998
    • Yaþayan Halk Ozanlarý Antolojisi, (Antologie der lebenden Volksdichter) 1993
     
     
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