Türke, Dichter.
Er schrieb die Freiheitsmarsch, er wurde der Vorreiter an der
Geburt der volkstümlichen Gedichte, durch die Verschmelzung
der täglichen Sprache mit dem Gedicht.
Er wurde in Istanbul
geboren. Er starb am 27. Dezember 1936 in der gleichen Stadt.
Sein Vater, der ein Medresse Lehrer war, hatte seinen Geburt
mit der Buchstaben Rechnung (ebced) datiert und ihm durch die
ebced System den Namen „Raðýyf“ gegeben, aber da dieses künstlich
erfundene Wort niemand verstand, wurde er von der Umgebung,
mit den Namen „Âkif“ zugerufen. Sein Vater stammt aus Þuþiþe
von Albanien, und die Mutter ist Herkupft nach ein gebürtige
aus Buhara. Mehmet Âkif begann seine schulische Ausbildung bei
der Emir Buharî Orstchaftsvolksschule in Fatih an. Seine weitere
Ausbildung machte er bei der Grundschule, die an die Kultusministerium
gebunden war, danach beendete er die Fatih Zentrale Mittelstufe.
Nebenbei wurde er von seinem Vater in den Gebieten arabisch
und religiöses Kenntnisse ausgebildet. In der mittlere Stufe
wurde er von seinem „liberalen“ Lehrern beeindruckt. An der
Fatih Mosche vorfolgte er die Unterrichts von Esad Dede, die
über die Gebiete Klassische Werke von persische Literatur unterrichtete.
Er erweckte durch seine Kenntnisse in Türkisch, Arabisch, Persisch
und Französisch die Aufmerksamkeit. Als er an der schule für
Verwaltungswesen in der Gymnasial Stufe studierte, beschäftigte
er sich mit Dichtkunst. Die Paar-Reim (Mesnevi) Gedichte, die
er in den Spuren von seinem Literaturlehrer Ýsmail Safa, geschrieben
hat, wurde von dem Dichter Hersekli Arif Hikmet Bey mit Lob
begegnet. Als sein Vater starb und ihrer Haus verbrannte, mußte
er sich einen Hochschule auswählen, dessen absolventen, als
Regierunsbeamten, eine Stellung bekamen. Somit studierte er
an der Hochschule für Verwaltungswesen die Sektion Veterinärwissenschaft.
Er hat mit seinen Studium im Jahre 1889 begonnen und beendete
als Primus im Jahre 1893.
In seine zwanzig
Jährige Beamtenzeit, bei der Landwirtschaftsministerium, als
Veterinär, fand er die Gelegenheit, während seine Pflichtreisen
durch Thrazien, Anatolien und Arabien, mit den Bauern nähere
Beziehungen anzuknüpfen. Er veröffentlichte seine ersten Gedichte
bei der Resimli Gazete (Zeitung mit Bildern). Er hat, im Jahre
1906 bei der Halkalý Landwirtschaftsschule, und im Jahre 1907
bei der Landwirtschaft Maschinenmeister- Schule, unterrichtet.
Er wurde im Jahre 1908 zum Universität für Allgemeine Literaturwissenschaft
als Profesor ernannt. Nachdem Veröffentlichung seine ersten
Gedichte, ließ er zehn Jahre lang nichts veröffentlichen. Mit
dem Verkündung des II. Konstitutionalismus hat er angefangen,
zuerst bei der Zeitschrift Sýrat-ý Müstakim (rechter Weg), der
Eþref Edip veröffentlichte, danach bei der Zeitschrift Sebilürreþad
(„der richtige Weg“), ununterbrochen, Schriften, Gedichte und
Übersetzungen von der ägyptisch- islamischen Dichtern zu schreiben
und zu veröffentilchen.
Im Jahre 1913unternahm
er zwei monatigen Reise nach Ägypten. Auf dem Rückweg machte
er bei der Stadt Medina halt. Bei diesen Reisen wurden seine
Ansichten über die materielle Ausstattugn und die Auffassungstand
der islamischen Länder und ihre Schwächen gegenüber der Westen,
befestigt. Am Ende des gleichen Jahres legte er seinen Dienst
nieder, als er Stellvertretende Direktor bei der öffentlichen
Veterinärdienst war. Dazwischen unterrichtete er weiterhin bei
der Halkalý Landwirtschaftsschule literarische Stil und bei
der Universität die Literatur Unterrichts. Als er zum Ýttihat
ve Terakki Cemiyeti (Partei für Einheit und Fortschritt) eintrat,
schwor es bei der Beeidigung, daß er nicht alle Befehle der
Partei gehorchen werde, sondern nur die Befehle befolgen werde,
die er für vernünftig hielt.
Während des I. Weltkriegs
wurde er, durch die Organisation Teþkilât-ý Mahsusa (dem Organisation
eigen), der eine geheime Organisation von Ittihat und Terakki
Partei war, nach Berlin geschickt. Hier hat er,in der Deutschen
Gefangenenlager ,die für die islamischen Gefangenen gebaut
worden war, Untersuchungen unternommen. Die Verlauf des Dardanellen
Krieges verfolgte er hier, aus den Nachrichten, die nah Berlin
gelangten. Die Entwicklungs-Stufe des westlichen Zivilisation
hat ihn sehr beeindruckt. Wieder einmal ging er als Beauftragte
des Organisation Teþkilât-ý Mahsusa, durch den Wüstenweg nach
Necid, in den Letzten Jahren des Krieges ging er mit Prof. Ýsmail
Hakký Ýzmirli nach Libanon. Nach seinem Rückkehr wurde er zu
der Institution Dâr-ül-Hikmetül Ýslâmiye als Generalsekretâr
ernannt. Nach dem Ersten Weltkrieg hielt er, in Balýkesir eine
eindrucksvolle Rede , um die Nationale Wiederstandskämpfer zu
unterstützen. Demzufolge wurde er, im Jahre 1920, von seinem
Dienst bei der Dâr-ül-Hikmet entlassen.
Als die Istanbuler
Regierung die Wiederstanskräfte in Anatolien für ungesetzlich
erklärte, wurde die Zeitschrift Sebillüreþad in Kastamonu veröffentlicht
und Mehmet Âkif führte seine Bemühungen fort, um die Beteiligung
der Bewohner der Stadt , an die Volkswiederstandskräfte, zu
beschleunigen. Einer der Freitagspredikten, die er bei der Nasrullah
Mosche hielt, wurde in Diyarbakýr vervielfältigt und an das
ganze Land verteilt. Er wurde als Abgeordneter aus Burdur in
die TBMM gewählt. Von den 724 Gedichten, die sich zu dem Wettbewerb
für den Freiheitsmarsch-Textes beteiligten, daß durch das Parlement
eröffnet wurde, erreichte keins davon den erwarteten Erfolg,
danach auf den Wunsch von Kultusminister hin schrieb er am 17.
Februar 1921 den Text des Freiheitsmarsches, die von der erste
TBMM Versammulung am 12. März akzeptiert wurde. Mehmet Âkif,
der seine Wintern in Ägypten verbrachte, entschied sich, nach
der Sakarya Sieg, dauerhaft in Ägypten zu leben als die laizistische
Türkische Republik gegründet wurde. Ab 1926 arbeitete er bei
der Camiü‘l Mýsriyye Turkologie- Professor. In diese freiwillige
Verbannung erkrankte er an Zirrhose und reiste für eine Klimaveränderung,
im Jahre 1935, nach Libanon und im Jahre 1936 nach Antakya.
Mit dem Wunsch in seinem Vaterland zu sterben, kehrte er in
die Türkei zurück und starb in Istanbul.
Das Werk Safahat
(Phasen), die er mit 38 Jahren, im Jahre 1911 veröffentlichte,
ist der Werk einer unabhängigen literarischen Persönlichkeit.
Aber trotzdem kann in dem Werk Spuren von Tevfik Fikret getroffen
werden. Mehmet Âkif bekannte, daß er die Lamartine von der fronzösischen
Romantik genauso Liebe wie Fuzuli, Alexandre Dumas wie fils-i
Sâdi, und wählte die Dichtungsart, die Geschichten in Gedichtform,
die ein Bereich ist, die sich all diese Künstler beschäftigen,
auch für sich. Aber die verwurzelte Literatur- Besorgnisse veranlaßten
bei ihm, daß er nicht nur ein einschichtiger Dichter wurde,
sondern der Vorreiter eine Dichtungsart, der mit Bewußtsein
bearbeitet und für die Entwicklung offen ist. Bei der geistigen
Entwicklung von Mehmet Âkif ist der bestimmende Faktor, daß
er ein zeitgenössischer Vorkämpfer der islamischen Gedankens
ist. Der zeitgenössische Klerikalisums sah vor, daß die Grundwerte
der westlich-bürgerlichen Zivilisation an die islamischen Quellen
frei übertragen und bearbeitet und nochmals überdenkt werden
sollten, mit der die gesellschaftliche und geistliche Entstehung
des Westens im wesentlichen verbunden war, aber sie sollte zu
einem Gesellschaftsbau gelangen, in der trotz westlichen Einflusses
die örtlichen und kulturellen Eigenschaften bewahrt werden sollten.
Die Dichtungsanschauung von Mehmet Âkif, der zu diesem Ansicht
Parallel, ist westlich sogar in dieser Zeit im Westen seinen
Beispiele sehr selten begegnet wurde, realistisch. Er verteidigte
die Ansicht, daß der Reim bei den traditionellen osmanischen
Gedichten ein Plage wäre, er rechnete dem Malverbot die Nachteile
wie, daß es die Beschreibung der konkreten Lage verhindere und
aus diesem Grund stehe das Gedicht unter der negativen Einfluß,
Mehmet Âkif der diesen Ansicht vorwirft, das Werk Leylâ vü Mecnûn
von Fuzuli wäre aus dem Grund nicht hinreichen Erfolgreich gewesen
weil es planlos war, er war derart an zeitgenössische Tendenzen
geneigt, daß er dies zu Sprache bringen konnte. Weil seine Gedichte
sich an alltägliche Sprache anlehnt, gibt es den Anschein, als
wären sie leicht hingeschrieben, die sind im Gegenteil Ergebnisse
eine diziplinierten Arbeit, hinsichtlich der Form. Er überwältigte
auf der einen Seite Aruz-Metrik, auf der anderen Seite achtete
er auf die innere Musikalitätsordnung des Gedichtes. Er legte
seine Ansicht, über die Reinheit in der Sprache, frei dar, und
bei jeden seiner Gedichte noch einfache Aussprache angeeignet,
und des konkret dargelegt.
Mehmed Âkif akzeptiert
den Einfluß des sowie die tradionellen Literatur als auch die
westlichen Kulturwerte, nur er widersetzte sich dagegen den
Osten oder den Westen zu imitieren. Er war der Ansicht, daß
die Literatur an die Land an dem er entsteht verbunden wäre
und nur dadurch seine Lebendigkeit gewinnen könne und daß es
einen bestimmten Funktion zu erfüllen habe, wenn es dies nicht
verwirklicht werde, träge es keinen Wert. Er wertet die Harmonie
mit der Realität über alles. Er glaubt, daß die sechshundert
Jährige auserwählten Literatur nur durch seine Entfernung von
der Volk so minderwärtig geworden ist. Wenn man die Eigenschaften
der Gesellschaft, in der man lebt, außer Acht lassen und die
Neuigkeiten der Westen imitieren würde, würde man der Literatur
schaden „wo die Unanständigkeit anfängt, dort würde Literatur
enden“ er setzte seine Bemühungen fort, sich diesem Anschauung
gebunden bleibend und die Anschauung „Kunst für Kunst“ ablehnend,
um die Gedichte zu erschaffen die „Bekleidungsdienst, Nahrungsverpflichtung“
entgegnete. Er suchte, aus diesem Grunde den Weg, die, die gesellschaftliche
und ideologische Themen mit Gedicht und in Gedicht zu diskutieren
und zu darlegen, aus. Er wollte dadurch , die Realität mit seiner
ganzen Nacktheit zeigen und seiner Leser auf die Probleme der
Menschheit aufmerksam machen. Als Endergebnis diese Bedenken
war Mehmet Âkif der erste Dichter in der türkischen Literatur,
der in seinen Gedichten, auf die armen Menschen mit ihre wahren
Gesichten Platz gegeben hat.
Seine Realität bezogene
Haltung war es, die ihm in seinen Lebzeiten und Nachher, die
Wichtigkeit seine Gedichte verschafte. In diesen Gedichten ließ
die Vorstellungskraft seine Platz an die sehbaren und faßbaren
Bau. Der Erfolg des Dichters liegt in der Erleichterung des
Aruz-Metrik, daß der Dichter in der Versdichtung ohne die ihm
eigenen Eigenschaften zu verderben, die dafür geeignete Entwicktung
verschafte. Das bedeutet gleichzeitig, daß die türkische Sprache,
in der Dichtung weiträumige Möglichkeiten bietet. In der bezeichnete
Phase hatte, da jeder Dichter seine eigene sprache bauen zu
müssen, gedenkte, hatten sie sich zu eine engen Tal bedrängen
lassen. Mehmet Âkif hatte die gesellschaftliche Identität an
die Sprache vorgeschoben, in der Stil hatte er an die Originalität
und Individualität gelangt. Als ein innovative Dichter versuchte
er, negativen Wirkungen der maßlosen Neuheitstendenz seine Zeit
mit Maßregeln im Gedicht eine Grenze zu ziehen.
Werke (wichtigsten):
Safahat (Phasen), 1911; Süleymaniye Kürsüsü (an der Redner-Pult
von Süleymaniye), 1911; Hakkýn Sesleri (Die Stimmen des Gottes),
1912; Fatih Kürsüsünde (an der Redner-Pult von Fatih), 1913;
Hatýralar (Erinnerungen), 1917; Âsým, 1919; Gölgeler (Schatten),
1923.
Für die Gefallenen
von Çanakkale
Für dieses Land gefallen
Soldat!
Du bist es
wert, wenn die Ahnen von Himmel runterkämen und dich von der
Stirn küßten.
Wie groß bit
du, dein Blut rettet die Einheit...
Vollmondslöwen
waren nur so ruhmreich.
Wer soll die
Grabstätte ausgraben, der dir nicht eng wird?
Wenn ich gesagt
hätte „komm begraben wir dich in die Geschichte“ würdest du
nich hineinpassen.
Der Buch würde
nicht einmal für die Epoche ausreichen, den du durcheinander
gewirbelt hast...
Nur die Unendlichkeit
würde dich aufnehmen können.
Wenn ich die
Kabaa dir als Grabstein histellen könnte;
Wenn ich die
Offenbarung meines Geistes hören könnte und hineinsetzen könnte
zu deinem Grabstein;
Dann nehme
ich die Himmel als Schulterumhang,
Deine verblutenden
Grabmal überziehen könnte mit seine ganzen Himmelskörper;
Die Wolken
und die Monat April, wenn ich es deinem offenen
Grabmal als
Decke errichten könnte.
Könnte ich
die sieben Öllâmpchen mit Siebengestirn von oben zu dir runter
zureichen;
Du, unter diese
Kronleuchter, du umgehüllt in deinen Blut,
Während du
da liegst, könnte ich die Vollmond zu dir bringen,
Als Wächter
deinen Grab bis zu Morgendämmerung aufhalten ;
Mit der Tageslicht die Morgendämmerung wechseln könnte;
Die Abendland
die sich verhüllte, an deine Wunde binden könnte,
Trotzdem hätte
ich nicht sagen können, daß ich was getan hätte für deine Erinnerung...
(Mehmet
Âkif Ersoy)
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