Türkischer Reisender
(Gezgin) : Bei seinen Reisen machte er Beobachtungen über die
Art und Weise den Lesbensformen der Gesellschaften und wie
diese Eigenschaften wiedergespiegelt werden.
Evliya Çelebi geboren
als Sohn des Derviþ Mehmet Zilli in Unkapaný Istanbul. Es wird
vermutet, daß er 1682 auf dem Heiweg von Äygpten oder in Istanbul
gestorben sei. Sein Vater Derviþ Mehmed Zilli war im Palast
der Hauptgoldschmied. Die Familie von Evliya Çelebi kam aus
Kütahya und wurde in Ýstanbul, in der Gegend von Unkapaný S²haft.
Nach dem er die Grundschule
mit Privatunterridýt beendete besuchte er eine Zeit die Medresse.
Von seinem Vater hat er Goldverziemung, ltere Graphik und
Ornomentik gelernt. Er beschftigte sich mit der Musik und
in dem er den Kurran auswendig lernte, wurde er zum “Hafýz”.
Er wurde zum Hofkreis aufgenommen, er kam mit der Hilfe seines
Onkels Melek Ahmed Paþa zum Dienste von dem Sultan IV. Murad.
Sein Interesse zu
Reisen hngt von den Geschichten, Erzhlungen und Mrchen,
die sein Vater und seine Verwandten whrend seiner Kindeit
ihm erzählten ab.
Im Vorwort seines
Werkes “Reisebeschreibungen” erzählt er während der Beschreibung
seines Reisenteresses, daß er eine Nacht im Traum den Propheten
Mohmmed gesehen habe und daß er astatt von ihm “Steh mir bei
Gesandter Gottes”, “Laß mich reisen Gesandter Gottes” gewünscht
hat. Woraufhin ihm der Prophet antwortete, daß er ihm die Möglichkeit
gebe, solange er will in fremden Ländern zu reisen und zu beobachten.
Auf diesen Traum hin reiste er 1635 alle Regionen Istanbuls
und begann alles was er sach und hörte aufzuschreiben. 1640
besuchte er die Regionen Bursa, Izmit und Trabzon, 1645 ging
er zum Bahadýr Giray nach Krim. Mit einigen Staatherrschern,
mit denen er sich gut verstehen konnte ging er auf längere Reisen,
in Kriegen hat er als Bote gedient. Als 1645 Janina erobert
wurde ,blieb er dienstlich bei Yusuf Paþa. 1646 wurde er
zum Buchführer von Beylerbeyi Defterdarzade Mehmed Paþa. Reiste
einige Region des Osten, Aserbeidschan, und Georgiens. Eine
Zeit wurde er zum Boten von Revan Khan und reiste in Gegenden
von Gümüþhane, Tortum. 1648 kehrte er nach Istanbul zurück und
ging daraufhin mit Mustafa Paþa nach Damaskus. Er reiste drei
jahrelang in dieser Gegend herum. Nach 1651 reiste er nach Rumelien,
ein gewisse Zeit hielt er sich in Sofia auf.
Zwischen 1667-1670
reiste er in Regionen von Östrerreich, Albanien, Teselia, Kandia,
Komotini und Saloniki. Nach Quellenangaben soll Evliya Çelebi
50 Jahre gereist sein.
Der weite Umfang
der Reisen von Evliya Çelebi sind aus zwei Gesichtspunkten wichtig.
Erstens ist es wichtig, weil es die Beziehungen des Osmanischen
Reiches mit seinen Nachbarn und zweitens die erfolgreichen Taten
der Menschen wiedergibt. Diese Schriften beinhalten nicht nur
die Erzählungen über Beobachtetes, sondern sie bieten den Forschern
wichtige Untersuchungs und Ýnterpretationsquellen. Die Inhalte
der Reiseberichte sind kein bestimmter Untersuchungsbereich,
es umfa²t alle Erfolge die der menschliche Gedanke produziert.
Aus diesem Grunde wird das Werk Evliya Çelebis aus verschiedenen
Blickwinkeln bewertet.
Wenn man den Stil
Evliya Çelebis betrachtet sieht man, daß er nicht unbedingt
an der allgemein gängigen epischen Form der Diwan Literatur
der osmanischen Gesellschaft sich orientierte. Die Form der
epischen Gattung in der Literatur des Diwans war ganz anders,
‘so vernetzt wie das Gedicht und in Versfüßen und Reimen gefaßt.
Evliya Çelebi hat
sich diese Form nicht angeeignet, vielmehr verwendete er die
Alltagssprache. Diese Sprache ist fließend, mitreißend, an manchen
Stellen unterhaltend und spöttend.
Evliya Çelebi hat
nicht nur das Beobachtete und Gehörte auf seinen Reisen wiedergegeben
sondern indem er seine persönliche Interprätationen, und Gedanken
hinzufügte gewann der Reisebericht einen ganz anderen Inhalt.
Der Erfolg im Bezug der Erzählform hängt von der Schreibmethode
des Schriftstellers ab. Die Erzählzeit wird nicht begrenzt.
Vergangenheit und Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit sind
ineinander verflochten. Die Besonderheit der Geschichten und
Erzählungen bekommen diese besondere Eigenschaft durch das freie
Spielen mit der Zeit. Evliya Çelebi gibt eine Situation, die
zu gleicher Zeit bei verschiedene Orten stattfand wieder als
hätte er es selbst erlebt, so hebt er den Zeitbegriff auf.
Während er in den
Reiseberichten seien Eindrücke von den orten durch die er reiste
und sah stellte, hat er auch gleichzeitig Information und Kenntnisse
hervorgebracht, die für sich selbst ein Untersuchungsthema werden
könen. Unter diesen haben Informationen über Geschichten, Lieder,
Volkgedichte, Erzählungen, Märchen, völkstümliche Gedichte in
Vierzeilern zu je 7 Silben, mit dem Reimschema a, a, a, b, a,
Dialekte, Volkspiele, Bekleidung, Hochzeit, gesellschaftlich
Veranstalltung, Unterhaltung, Glauben, gegenseitige menschliche
Beziehungen, nachbarliche Gebundenheit, gesellschaftliches Verhalten,
Kunst und handwerkliche Kunst eine besondere Stellung.
Evliya Çelebi erzähle
neben den menschlichen Beziehung und Glauben auch über die Häuser
Moscheen, kleinere Moscheen (mescid), Laufbrunnen, Gasthöfge,
Paläste, Herbergen, Badehäuser, Kirchen, Kloster, Türme, Festungen,
Stadtmauer, Wege, Synagogen und über verschiedene Bauten. Er
erzählte über das Jahr in welchen sie errichtet,restoriert wurden,
wer sie errichtet hat, wer sie errichten und restorieren ließ.
Berichtete über den Umfeld der Gebäude und ihre Ausstrahlungen.
Indem er so eine Lebhaftigkeit in die Erzählung bringt verschmitzt
es mit der Umgebung zu einer Einhert.
Eien weiter Besonderheit
der Reiseberichte ist, daß er über die Lebensweisen, Ansichten
und die Arbeiten auf dem Lande, über den Schmuck, der Instrumente
der Menschen verschiedener Regionen ausführlich erzählt. Er
berichtet detailiert über einige Bereiche der Bauten, über die
Herrschaft der durchreisten Regionen, erzählt von älteren Familien,
vo berühmten Persöonlichkeiten, Dichtern, Schauspieleren über
Personen von verschredenem Dienst.
Evliya Çelebis Werke
sid auch im Bezug seiner Sprach sehr wichtig. Bei einer Erzählung
über eine Situation gibt er neben seinen Beobachtungen auch
die Begriffe, die dabei verwendet wurden. Dieses Beispiel wurde
bei den Sprachuntersuchungen, bei der Feststellung der Anwendung
und Verbeitung entscheident. Die Aussprache einiger Wörter aus
fremden Sprachen ist wie der den Volksmundes. Und dieses genügt
einem Sprachwissinschaftler um zu verstehen wie ein Regionalermund
entsteht.
Obwohl der Reisebericht
Evliya Çelebis sehr populär wurde, wurde es von Wissenschaftlern
nicht oft genug zum Untersuchungsthema gemacht.
Werke (die wichtigsten):Reisebericht,
(ö.s.), die ersten acht Bände: 1898-1928, die letzten zwei Bände:
1935-1938.
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