Fuzuli (1840-1556)  
 

    Türkische Diwan Dichter. Er entwickelte eine Dichtungsauffassung, der seinen Fundament in der individuellen Gefühl und Liebe fand.

    Sein wirkliche Name ist Mehmet b. Süleyman. Er wurde in Kerbelâ geboren, auch wenn seine Geburtsdatum nicht mit Bestimmtheit gewußt wird, soll es nach manchen Quellen  um die 1480 sein. Er starb am 1556 in Kerbelâ. Es gibt über sein Leben insbesondere über sein Jugend und über seine schulische Ausbildung nicht genügend Auskunft. Er erklärt in seinem persische Diwan, daß er die Name „Fuzûlî“ als Pseudonym genommen hat, weil er wollte, daß die Vergleichung seine Gedichte mit den Gedichten andere Dichtern und ihren mit seinen ermöglicht werde, außerdem benutze er diesen Pseudonym, weil niemand diesen Namen mögen werde. Aber neben der Bedeutungen wie „unbrauchbar“ und „überflüssig“, bedeutet das Wort „Fuzûlî“ gleichzeitig „Tugend“. Es gibt auch Auskünfte darüber, daß er die Absicht hatte, aus der gegensätzliche Bedeutung dieses Wortes, seinen Nutzen ziehen wollte.

    Die Informationsquellen die über Fuzûlîs Leben Auskünfte geben, sind gegensätzliche Herkunft, und es gibt meistens keine Möglichkeit zwischen Sage und Wirklichkeit zu unterscheiden. Die vertauenswerte Auskünfte über sein Leben geht von der Untersuchungen seiner Werke und von der Erläuterungen manche seine Gedichte, hervor. Was von diesen Nachforschungen herauskommt, daß Fuzûlî einen guten Ausbildung genossen hat, und daß er insbesondere in den Gebieten islamische Wissenschaften, Sufismus und persische Literatur Studien unternommen habe. Es stellt sich aus den Begriffen, die er in seinen Gedichten benutzte, heraus, daß er sich für Alchimie und Astronomie interssierte, außerdem stand er in Verbindung mit der „okkulte Wissenschaften“, die in den islamischen Ländern verbreitete, Voraussagung der Zukunft beabsichtigt. Es wird wiederum aus den Untersuchungen der Begriffe, die er in seinen Werken benutzte, dargelegt, daß er sich in der islamischer Wissenschaften über die Themen Überlieferung, Rechtswissenschaft , Interpretationen und Koranstudium beschäftigte. Es stellte sich aus seinen Gedichten heraus, die sich in türkisch, -arabisch,- und persische Diwans befinden, daß er diese drei Sprachen ausgezeichnet benutzte und daß er all die Feinheiten diese Sprachen beherrschte. Bei der Untersuchung seine Gedichte  stellte sich heraus, daß er die Gedichtsauffassung, Gedanken und Gefühle der persischen Dichter Hâfîz, und die türkischen Dichtern Nesîmî, Nevâî und Necati aneignete.

    Fuzûlî war, wenn man ihn aus der Religiösen Standpunkt heraus betrachtet, an die Schiiten Konfession gebunden. Er empfand gegenüber der Zwölf Imams einen tiefen Liebe. Daß er sein ganzes Leben in Kerbelâ,  die, für die Schiiten heilige Land, verbrachtte, und daß er faßt in allen seine  Gedichte die Liebe und die Trauer verarbeitete, der aus Sufismus hervorgeht, die Lobgedichte die mit dem Fall Kerbelâ zusammenhängen, seine Wiederstand gegen die strengen Regeln der Religion, sind aus diesen Gründen. Nur seine Anhänglichkeit an Ali, hat mit der Auffassung, daß in den islamischen Ländern als Radikalismus bezeichnete Glauben nichts gemein, die, die Auffassung vertritt, das Ali ein göttliches Wesen wäre. Seine Meinung nach ist Ali ein Mensch, der mit den Eigenschaften; ethisch hochstehend, mit seelische Kenntnisse überfüllt, ausgereift, vollkommen, ein Mensch der nach dem Prophet, Nachfolger sein muß. In den islamischen Ländern wird die Aneignung diese Auffassung, als schätzenswerte ethische Qualität bezeichnet. Auch Fuzûlî ist unter denen, die an diese Tugend Anteil nehmen. Seiner Meinung nach ist Ali, betreffend der Tugend, erhabene als alle Kalifen und führende Mitarbeiter der Propheten. Seine Glaube in diese Thema hat er, in seinem Werk Hadîkadü‘s Sûedâ (Garten der Glücklichen) mit ganze Offenheit dargelegt. Es gibt mehrere Gedichte in seinen Diwanen, auf türkisch und persisch, die Verbundenheit an Ali und an die Imams, die aus seine Geschlecht kommen, als Thema behandelt. Die Quelle der Lobpreisung, die er für den Ismail Safevi, die eine Zeitlang Bagdat eroberte, schrieb, ist diese Liebe. Fuzûlî entgegnete seinen Unterhalt aus den Stiftung, daß es in Kerbelâ, Necef und Bagdat befand  und mit dem Zwölf Imams zusammenhägt, wird in seinem Gedicht Dûrr-i Sadef-i Sýdk Cenâb-ý Mütevelli (Der erhabene Beautragte der Perle des Ehrlichkeitsperlmut) beschrieben. Fuzûlî fügte sich zu dem Tradition seiner Zeit und schrieb Lobpreisungen für die Staatsoberhaupte Kanuni Süleyman, Rüstem  Pascha, Mehmet Pascha, Ibrahim Bey,  Cafer Bey, die Bagdat eroberten.

    Die ganze Schaffungskraft von Fuzûlî wird in seinen Gedichten dargelegt,die er über sein Leben,- und Universums- Auffassung, seine Gedanken über die  Menschen geschrieben hat. Seine Meinung nach bildet die Substanz der Gedicht, die Liebe und die   Fundament Wissenschaft, „Unwissenschaftliche Gedichte sind wie fundamentlose Mauer, und die Mauer ohne Fundament ist wertlos“, von diese Auffassung hinausgehend, stellt er die Liebe als die Substanz, die diesen Welt erschaffen hat, dar, aus diesem Grund gelangt er zu dem Urteil, daß „was auf dem  Universum gibt, ist Liebe, ein Wissenschaft der außerhalb der Liebe bleibt, ein Geschwätz“, sei. Neben die Liebe ist die zweite Substanz, die Geflecht des Gedichtes zum Vollkommenheit   trägt, ist der Kummer; aus der Wiedervereinigungssehnsucht, der Kummer, daß aus der Trennung von den Geliebten hervorgeht. Seine wichtigste Werk, in dem Kummer, Trennungsschmerz, Wiedervereininungssehnsucht zum Mittelpunkt wurde, ist die  Leylâ und Mecnun. Hier hat sich der liebende Mensch, sein ganzes Dasein zum Geliebten versprochen, nur, bei den geliebten Menschen sich verdichtende Liebe, hat die  Eigenschaft der Sehnsucht als hätte er sich die göttliche Wesen der Geliebten sich zum Vorsatz genommen. Der geliebte Mensch ist nur ein Werkzeug, daß was in seinem Wesen zum Anschein tritt ist der Gott, der einzige Zweck. In diese Thema blieb Fuzûlî, die sich aus der Neu-Platonismus ernährenden, der  an Gott- Mensch Verständnis gebundene Sufismus treu bleibend die Seins-Einheit Auffasung bearbeitet. Nach ihm ist die einzig wahre der Gott, all de Gegenstände umhüllende Univesum ist die Erscheinungsraum des Gottes. Aus diesem Grunde ist die Schöpfung, die Erscheinung des göttlichen Wesens in der Welt, die Erscheinung ist Licht (Glanz) „die Überströmung von der göttlichen Substanz (Wasser);“ Zihi zâtýn nihân u ol nihandan mâsivâ peydâ“ (Deine Subtanz ist geheim, diese sichtbare Universum wurde von der geheimen Substanz erschaffen).

    Nach der Auffassung von Fuzûlî, ist der Mensch, ein liebende Wesen und diese Liebe stellt die Verbindung zwischen Gott und  Mensch dar, es verwirklicht die Annäherung von getrennten Menschen zum Gott. Aus diesem Grunde kann nur der Mensch lieben. Der vollkommenste und reifste Art unter der Wesens ist der Mensch, er ist der sehende Auge, sprechehre Zunge, hörende Ohr Gottes. Der Mensch hat nicht die Gelegenheit, die Handlung, die außerhalb der Willenskraft Gottes steht zu verwirklichen. Der Mensch besteht aus zwei Einheiten, die eine ist der Körper, das andere ist der Geist. Der Körper entsteht aus vier Grundelementen Erde, Luft, Feuer und Wasser. Der Geist ist göttlich, es wird mit der göttlichen Befehl eine Zeitlang im Körper wohnen und wird wieder zum göttlichen Universum zurückkehren, aus diesem Grund ist es unsterblich. So lange der Mensch auf diese Erde bleit, muß es so handeln, wie es seinem heiligen Geist entspricht, daß er aus den Tugenden wie; Gerechtigkeit, Güte, Tugend, Schönheit sich nicht trennen soll, außerdem er muß seinen Substanz mit Wissen füllen. Fuzûlî interpretierte die Seelen Kenntnisse, die Grundbau des Menschen erhellen soll, als „Wissenschaft“ ernannt und es als Quelle angesehen, und legte seine Ansichten darüber in den Versen „Der schöne Wesen, schmücke dich mit der Wissenschaft aus“, dar. Seine Ansichten über Ethik gründet sich über drei Säulen wie Gerechtigkeit, Güte und Tugend. Die Gegensätze diese drei Grundelemente sind, Unterdrückung, Heuchelei und Unwissenheit. „Ich habe sie gegrüßt aber sie haben es nicht genommen, weil es keine Bestechung war“, in seinem „Þikayet-nâme (Beschwerdenführung), die mit diesen Versen beginnt, erörtert er die Unterschlagungen seine Zeit, zum Grundstein der islamische Religion und Ethik entgegengesetzte Handlungen; bei den türkischen Diwan gibt er zu den Versen „daß der Tyrann mit Grausamkeit Geld sammelt und danach als würde er Helfen, an dem er an die anderen verteilt, aber daß man in die Paradies nicht mit Bestechung hinein kann“, großen Platz ein. Seine Meinung nach ist diese Erde ein Ein-Verkaufs Platz, jede enthüllt, was er in der Hand hält. Wer die Wissen liebt der enthüllt, die Tugend und Geschick, wer die Welt liebt der enthüllt Gold und Silber.

Der Welt ist ein Einkaufsladen wer seinen Wunsche erörtet
Der Weltlich gesinnte Silber und Gold, die Geschickten Tugend und Reife (Vollkommenheit)

    Fuzûlî verteidigt auch im Glauben die Tugend, die Gerechtigkeit, die Nötigung an die Grundregeln des Korans gebunden zu bleiben. Nach Fuzûlîs Meinung Fasten, Beten, Jahresalmosen sind Pflichten die nicht für die hohle Fassade sind, sondern um die Wesen des Menschen von der Grausamkeit zu reinigen und für Reifungsprozeß. Aber die Menschen der Zeit nutzen die Grundregeln der islamischen Religion für eigene Vorteile und entfernen sich von seine Wahrheit. Aus diesem Grunde wäre der Methode den man befolgen soll, daß für die, die sich von der Wesen der islamischen Religion nicht trennen will, zu befolgen: „sich an die Gebetsgesellschaften fügen, mit ihnen stehen und sitzen“.

    Der Sprache von Fuzûlî ist die Aussprache des aserbeidschanisch, insbesondere trägt es die Eigenschaft, daß an Nevâi und Nesîmî erinnert. Die Bestandteil, daß bei dem Gedicht die Harmonie ermöglicht ist die Klang Ähnlichkeit zwischen der Wörter. Die Verlängerungen und Verkürzungen die in türkisch gesehen werden und mit dem Aruz-Metrik sich nicht vertragen, werden mit arabische und persische Wörter harmonisiert. Es gibt zwei Bestandteile in der Sprache, die eine ist die Klangharmonie das andere Bedeutung, die, die Verbindung zwischen den Versen die sich an Klang Harmonie lehnen, herstellt. Er meinte daß die persische Sprache für die Dichtung sehr geeignet wäre, obwohl er die Dichtung in der türkischen Sprache als sehr Schwierig bezeichnet, wurde er mit seiner türkischen Gedichte noch erfolgreihe. In seinem Werk Hadikatü‘s-Süedâ behauptete Fuzûlî, daß er die türkische Sprache, die für die Dichtung ungeeignet wäre, werde er mit Erfolg benutzen, und werde diesen Sprache zu eine starken und für de Dichtung geeigneten Stand bringen, in seinen Gedichten nimmt die Wörter die in Volkssprache benutzt werden, Aussagen und, Spruchwörter einen wichtigen Platz ein. In manchen seine Gedichte werden durch die Koran Verse und Überlieferungen, die Bedeutung der Verse verstärkt.

    Fuzûlî, der ganzen Metrik und Formen der Diwan Dichtung benutzt, seine Schöpfungskraft, Gedankentiefe, Darlegungs- Flüssigkeit wird in den Gasel noch mehr gesehen. In seinen Gedichten über Kerbelâ Fall, nimmt die Kummer in weiten Ausdehnungen in die Hand und verbreitet es im ganzen Gedicht, zeigt den Mensch als glaubende, liebende und „leidende Wesen“. In den Gedichten diese Art werden die Einheiten Liebe und Streben als sich vervollständigende zwei Elemente verhüllt. In seinem Werk Leylâ und Mecnun wird die tiefe Sehnsucht, der Schmerz der Trennung der die Eigenschatf der Lobpreisung trägt, verwandelt sich in die Erschütterung, der gegenüber der Tod gefühlt wird.

    Dichtung ist für Fuzûlî eine Schöpfung, der die Gedanken und die Gefühte zu Sprache bringt, und die Menschen erzählt, manche Probleme darlegt. Gedicht wird nicht geschrieben nur um Gedichte zu schreiben, es beabsichtigt die Auffassung des Wesens zu Sprache zu bringen. Was die Gedichte hervorbringt ist die Inhaltsreiche und bedeutungsvolle Wörte, der Person darlegt sich mit dem Wort. Andererseits ist die Wort ein Schöpfungseinheit: „Was ist das für ein Geheimnis, daß jede Moment wie vom nichts redet“. Das Wort ist mit dem Redner gebunden, es zeigt die Wissen, Gefühlsphase und seine Werte Stufe.

    Vermehrende Wort erhöht seinen Wert mit Wahrheit
    Wer wieviel Stück hat, hat soviel zu sagen

    In diesen Versen dargelegte Gedanken, wer den Wert der Wort vermehrt, vermehrt seine eigenen Wert.

    Fuzûlî, hat die türkische Diwan Dichter Bâki, Ruhî, Nâîlâ, Neþâti, Nedim und Scheich Galip, die, die Liebe zu den Mittelpunkt ihre Gedichte nahmen beeinflußt. Auf der anderen Seite wurde er von den Alewie Volksdichtern als ein „Glaubensheilige angeeignet und verehrt worden.

    Werke (wichtigsten):Diwan (Türkisch), (postum) 1838; Gesundheit und Krankheit (postum), 1940; Enisü‘l Kalb, (postum); 1944; Übersetzung der Hadis-i Erbain, (postum), 1951, (Vierzig Hadis Übersetzungen); Beng ü Bâde, (postum), 1956; Hadikatü‘s-Süedâ, (postum), 1955; („Garten der Glücklichen“); Leylâ und Mecnun, (postum), 1955; rindü Zahid, (postum), 1956; Diwan, (arabisch) (postum), 1958; Briefe, (postum), 1958; Diwan, (persisch), (postum), 1962; Heft Câm, (postum), 1962.

    Gasel

    Mich hat es vom Leben überdrüsig gemacht, kann der Geliebte von Quälerei nicht überdrüssig werden.
    Schicksal hat sich von meinen Stöhnen verbrennt, verbrennt sich meine Wunschlicht nicht.

    Zum gesellschaftliche Krankheit erweist der Herz die Heilmittel
    Warum gibt mir keinen Heilmittel, glaubt es nicht an meine Krankheit.

    Ich hielt meinen Kummer geheim, sie sagten ich soll es dem Geliebten mitteilen
    Wenn ich es erteilte, ich weiß nicht ob sie glaubt oder nicht

    In der Nacht der Trennung brennt mein Herz, Blut fließt aus meine Augen
    Mein Schrei erweckte all die Gesellschaft, wird den mein schwarze Schicksal nicht erweckt.

    Gegen ihren Rosenwangen, fließt aus meinen Augen blutige tropfen
    Mein Geliebte es ist die Frühling, werden sich diese fließenden Gewässer nicht trüben.

    Ich war nicht auf dich begierig, du brachtest mich um den Verstand
    Der Sorglose der mich beschimpft, schämt er sich nicht, dich zu übersehen

    Fuzûlî ist ein Eigenbrödler und immer vom Volke entehrt
    Wer ist der Problem, was ist das für ein Liebe, wird er von diese Liebe nicht überdrüssig.

(Fuzûlî)

 
 
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