Türkische Komponist.
Als Lied Kompositör eröffnete er einen neuen Phase.
Er wurde in Istanbul,
in der Ortschaft Eyüp geboren. Er war der Sohn von Bekir Efendi,
der bei der Religionsgesetzliche sGerichtshof als erste Sekretär
beschäftigt war. Er sog die Aufmerksamkeit der Kunstkenner noch
in der Volkschule, durch seine schöne Stimmme. Zuerst hat
sich Zekâi Efendi (Dede) mit ihm beschäftigt und hat ihn zum
Kompositör Eyyubî Mehmet Bey gebracht. Arif Bey nahm seinen
ersten musikalischen Geschmack und Kenntnisse von Mehmet Bey.
Der sechs Jahre ältere Zekâî Efendi, der wertvolle Kompositör
der Zukunft, hat ihn mit seinem Lehrer Dede Efendi bekannt gemacht;
auch Dede Efendi sah, daß er eine große Begabung für Musik hat.
Arif Bey begann, im Jahre 1844, mit Hilfe von Mehmet Bey, bei
der Kriegsministerium als Beamte, an. Einerseits arbeitete er,
andererseits nahm er sich Zeit für Musik. Eine Zeitlang nahm
er bei der Musik Unterrichts von Kaiserliche Orchestra, teil.
In kurze Zeit späte erfährt Sultan Abdülmecid die Schönheit
seine Stimme und ließ ihn zum Kaiserliche Orchestra aufnehmen.
Sein Musiklehrer im Palast ist der Kompositör Haþim Bey. Er
hat die Unterrichts von Haþim Bey in hohem Maße genutzt und
lernte von ihm hunderte von Stücke. Es wird behauptet, daß er
sein Gesangstil von ihm nahm. Abdülmecid zeigte dem Arif Bey
hohen anteilnahme im Palast; er hat ihn bis zu den Rang Kammerherr
erhöht und mit dem Medicî Auszeichnung belohhnt. Arif Bey führte
den Dienst der Musiklehrer von Leibeigenen Dienerinnen in Harem,
aus. Während diese Unterrichts verliebte er sich in den Cariye
Çeþm-i Dilber. Mit der Erlaubnis der Sultan heiratete er mit
Çeþm-i Dilber und trennte sich vom Palast. Sie haben zwei Kinder
bekommen. Aber diese Ehe dauerte nicht lange. Çeþm-i Dilber
hat die Kinder an Arif Bey überlassen und heiratete mit einem
Händler. Arif Bey hat seinen Kummer in den Versen “Warum hast
du mich verlassen oh du grausamer“, “Paßt es zu deine Schönheit,
du alle schönste”. Und komponierte dieses Lied in der Tonfolge
von Kürdilihicazkâr.
Einige Zeit späte
wurde er von Abdülmecid als “Sänger (Serhanende)” ins Palast
berufen, wurde wieder als Musiklehrer in Harem verpflichtet.
Der Kommmpositör hat sich wieder zu eine Cariye, in Zülf-i Nigâr
Haným,verliebt. Als diese Fall in der Palast umgesprochen wurde,
gab Sultan Abdülmecid seine Einverständnis für ihre Vermählung.
Als Zülf-i Nigâr, kurze Zeit späte, durch Tuberkulose starb,
komponierte er aus seiner Kummer heraus die Lieder “Es gibt
kein Medikament für mein zerbrochenes Herz” und “Du bist wie
der Gürtel an meine Haut mein Herz, mein Feenantlitz- Mein Nigâr,
mein Geliebte, mein fließende Seele”, die seinen Kummer ausdrückten.
Der Kompositör, der
bei seinem zweiten Vermählung sich wieder von dem Palast entfernt
hatte, wollte wieder in den Palast zurückkehren. Im Jahre 1861
war Abdülmecid gestorben und sein Bruder Abdülaziz war auf den
Thron gestiegen. Arif Bey wurde in der Fasýl-Gruppe der Palast
als “Serhanende” eingestellt, die unter der Leitung von Kompositör
Rýfat Bey dirigiert wurde, außerdem wurde er wieder als Musiklehrer
mit den Harem- Cariyes beauftragt. Dieser Pflicht der ihn zwei
mal zum Ehe führte, gab beim dritten mal den gleichen Endergebnis.
Arif Bey hat sich diesmal in die Nigârnik Haným, die Gesellschafterin
von Valide Sultan (Sultan Mutter), verliebt. Diese Liebesbeziehung,
der bei der Musik Unterrichts blühte, wurde durch die Genehmigung
von Sultan und Valide Sultan, mit der Ehe abgeschlossen.
Die Ehe mit dem Nigârnik
Haným dauerte bis zum Ende seines Lebens und die dritter Verpflichtung
von Arif Bey im Palast dauerte zehn Jahre. Er war am Gipfel
seines Ruhms. Er war der meist gesuchte Sänger der musikalischen
Zusammenkünfte die in der Musikmilieu von Istanbul, und in den
Herrenhäusern, in den privaten Übungshäusern, stattfand. Im
Jahre 1871 hat er sich wieder von der Palast entfernt. Er war
bei der Beykoz Aþar Verwaltung der Regierungsrat fünf jahrelang
als Beamte tätig. Nach dem Tod der Sultan Abdülaziz nahm man
bei der Reichsorchestra Reinigungsarbeiten vor, dabei wurde
auch Arif Bey eintsweilig zum Ruhestand geschickt. Nach den
drei monatigen Sultanat von Murat V. Bestieg den Thron Sultan
Abdülhamid. Der Kompositör blieb längere Zeit arbeitslos, bekam
Unterhalts Schwierigkeiten. Er hat sich zu seinem Bauernhof
in Zincirlikuyu zurückgezogen und hat sich von der Umgebung
entfernt. In der Zwischenzeit entwickelte sich der Krieg von
1877-78, der osmanisch,- russische Krieg (93. Krieg). Arif Bey
hat die Kriegsjahre in seinem Bauernhof mit Unterhalts Problemen
verbracht.
Als der Krieg beendet
war,spürte der osmanische Palast, die Abwesenheit der Kompositörs
von neuen. Der Zustand von Arif Bey wurde dem Sultan Abdülhamit
mitgeteilt. Über dies wurde der Kompositör von neuem im Palast
verpflichtet. Nach den Erzählungen einer seiner Schüler des
Kompositörs, Levon Hancýyan, wurde seine Wiederaufnahme zum
Palast wie folgend abgelaufen. Nasýreddin der Schah von Persien,
der die Musik von Arif Bey gern hatte,lud Arif Bey zum persischen
Schloß, ein, und Bittet Sultan Abdülhamit, daß er der Komponitör
die Erlaubnis gebe. Obwohl der Sultan, die türkische Musik nicht
so gern hat wie der anderen Herrscher, hatte er die Werke von
Arif Bey gern, mitteilte dem Schah mit,daß er von der Entfernung
des Kompositörs keine Ahnung habe, und läßt ihn von neuem zum
Palast nehmen. In der Zwischenzeit komponierte Arif Bey einen
Gasel von Þirazlý Hafýz und führte vor dem Schah,der nach Istanbul
gekommen war, vor. Schah, der an dem Stück großen gefallen fand,
belohnte den Kompositör mit einen Orden.
Zum vierten mal bei
der Reichsorchestra verpflichtete Arif Bey wurde die Rang des
Kolaðasý (einen Offiziersrang zwischen Hauptmann und Major),
vergeben aber das war eine kleine Rang für ihn. Arif Bey fängt
an einen bestimmten Unbehaglichkeit zu spüren, weil er die Aufmerksamkeit
die er von den früheren Sultans sah, von Abdülhamid II. nicht
bekamm. Der Palast hatte seine alte lebendige Atmosphäre auch
verloren; die politische Lage spannte sich fortwährend. Als
der Kompositör die erhoffte Aufmerksamkeit von Abdülhamit II.
nicht sah, sog sich von Zeit zu Zeit zu seinem Haus in Zincirlikuyu
zurück und suchte die Glücksgefühl, die ihm eine einfache Leben
geben könnte aber von Zeit zu Zeit zeigte er auch Reaktionen
vor die eine Auseinandersetzungen mit dem Sultan ins Auge fassen
mußte. Als Abdülhamit ihm die Befehl gab “Sing diesen Lied”,
ließ er durch den Kammerherr der Beschwerde überbringen, daß
“Ich habe von seinem Vater sehr viel Achtung genossen”. Er kann
mir keinen derartigen Befehl geben, wie; “Sing dieses Lied”.
In der Kunst hat die Willenserklärung des Sultans keinen Gültigkeit.
Entgegen dieses Antwort wurde er im Palast verhaftet und eingesperrt.
Fünfzig Tage nach seine Verhaftung hat er den Lied in der Tonfolge
Nihavend "Ich bin ein Vagabund dessen Stern gefallen ist,
ich bin verliebt und herrenlos”, komponiert. Dieses Lied wurde,
nachdem das Wort, daß sich in der ersten Zeile befindet, “Ahter”
die “Stern” bedeutet, durch den Begriff “talii düþkün” die
den Bedeutung “verderbtes Schicksal” hat, gewechselt wurde,
vor dem Sultan gesungen. Der Sultan vergab dem Kompositör als
ihm das Lied gefiel.
Arif Bey führte seinen
Unterrichts bei der kaiserlichen Orchestra bis zu seinem Tode
aus. Er starb in Istanbul. Er wurde bei der Derwischkloster
Yahya Efendi begraben.
Hacý Arif Bey war
einer der größten Komponisten der türkischen Musik. Er verschaffte
für die Liedform einen ganz neuen Identität die der Komponisten
der klassischen Epoche nie benutzt hatten, als ein Lied- Kompositör
eröffnete er einen neuen Ära. Nach Arif Bey wurde der “Lied”
einer der meist verarbeitete Form der Komponisten geworden.
Arif Bey komponierte
in der klassischen Formen einige Werke aber als er sah das er
dabei nicht erfolgreich wurde, hat er sich direkt an die Lied-
Komposition gewendet. Er wollte sich von der schweren, mystischen
Ausdrucksweise, Komposition, zu der Semai Form eigenen Stile
(eine Musikart der keine Regel hat und durch zuhören erlernt
wird), und vom obligatorischen Singen befreien, dafür wollte
er noch einfacher und gefühlvoller Lieder komponieden, die das
Volk noch leichter genießen konnten. Die Lieder die er mit diese
Auffassung komponierte, trägt in der Form und Stil Betrachtung,
eine außergewöhnliche Bedeutung. Wenn man es aus der Sicht der
Formbildung betrachtet, stellt man fest, daß der Kompositör
die Lieder in eine Auffassung bearbeitete, der einen bestimmten
Regel haben muß. In der klassischen Phase waren die Form und
Stil der Lieder nicht deutlich genug; die Lieder konnten nur
durch ihr Stil von den anderen Formen unterschieden werden,
außerdem waren sie meisten in freie Form. Unter den früheren
Liedern waren die Zahl der Werke, die zum Form der Lieder oder
an die verschiedenen Struktur Formen als Beispiel vorzuzeigen
wäre, nicht wenig, aber daß die Liedformen an die bestimmten
Regeln gebunden wurde, verwirklichte sich erst bei den Kompositionen
von Arif Bey. Arif Bey beeindruckte die späteren Kompositöre
in dieser Richtung, und somit nahm das Lied seinen festen Form.
Arif Bey unterscheidet
sich auch durch die Stilauffassung, von den früheren Kompositören.
Obgleich seine Werke heute von den klassischen Chor Programmen
gesungen werden, sind sie nicht in der klassischen Stil. In
seinen Werken werden, entgegen seine Regelhaftigkeit in der
Form, wird in der Ausdruck nicht an die strengen Regeln der
klassischen Phase gehörende freier Lyrizm gesehen. Zum Unterschied
zu der an die früheren traditionen gebundene Kompositöre, bearbeitete
er meistens individuelle Themen, die Themen manche seine Lieder
gehen direkt aus seinem Leben heraus. Seine deutlichste Eigenschaft
wäre, daß er ohne von den Feinheiten der Musik zu opfern, an
die musikalischen Geschmack der breiten Gesellschaftsschichten
Antwort geben konnte. Die Zeit, in der er lebte war eine Zeit
wo die Musikgeschmack des Volkes die Musikgeschmack des Palastes
beeinflußte. Musik wurde nicht mehr nur in den Palasten, Derwischklostern
gesungen und gehört, sondern außerhalb diese Umgebung, besonders
in den Herrenhäusern, Strandvillas auch. Die Liederstil von
Arif Bey, die eine Umwandlung der Musikgeschmack reflektierte,
beeinflußte fast alle Lied Kompositöre,so daß sogar in den
Werken die in klassische Formen komponiert wurden, sein Einfluß
ersichtlich wurde.
Seiner Lieder sind
aus der technische Sicht fehlerlos, reich an Tonfolge und Harmonie,
und es zeigt Rythmus- mannigfaltigkeit. Besonders die Lieder
die er “nevzemin (neue Art)” benannte, sind die augenfälligsten
Beispiele für die Reichtum und Mannigfaltigkeit, die, die aus
sechs oder acht Verszeilen bestehen, und in dem er Stil- Wechsel
durchführte. Er hat Lieder in dem er obwohl gleiche Tonfolge
und die gleiche Stil benutzte, sehr verschiedene Gefühle hervorrief.
Er hat sehr weniger Lieder der zueinander ähneln. Er fällt niemals
zu Monotonie; er versteht es, daß fast in allen seine Lieder
einen neuen Farbton, Nuance zu mischen, er erwischt bei dem
Tonfolge die er benutzt, einen Richtung der bis dahin nicht
durchgenommen wurde. Die Stil des “müsemmen (acht Einheiten
umfassend)”, mit acht Einheiten und drei Takt, ist seine Erfindung.
Er benutzt die türkische Aksak (lebhafte Taktart in der türkischen
Musik) in eine sehr erfolgreiche Weise. Die Text und Komposition
in seinen Werken sind in eine vollkommene Einheit. Auch die
Tonfolge Kürdilihicazkâr wurde von Arif Bey entwickelt. Die
Tonfolge Kürdilihicazkâr wurde, die seine Ausdrucksmöglichkeiten
sehr weitläufig sind, einer der meist benutzte Tonfolge. Die
Lieder, die Arif Bey in diese Tonfolge komponierte und seine
persönliche Stil reflektieren,trägt einen originällen Schönheit.
Arif Bey der eine
sehr produzierfähige Künstler war, komponierte an manchen tagen
bis zu sieben, acht Lieder. Einmal komponierte er einen Text,
der ihm Sultan Aziz gab, in sieben verschiedenen Tonfolge. In
diese produzier Reichtum mußte der Künstler jeden Gedicht der
ihm unter die Hand kam, ohne nach den Inhalt und Wert zu schauen,
komponieren. Aus diesem Grunde sind die Texte manche seinen
Lieder unzureichend.
Hacý Arif Bey war
im ganzen ein Kompositör der in der mündlichen Ausbildungstradition
der türkischen Musik aufwuchs. Er konnte keine Note, er konnte
auch keinen Instrument spielen. Aber er hatte einen sehr kräftigen
Gedächnis, er konnte über Tausend Werke auswändig. Er war ein
sehr gute Sänger. Er bildete Schüler wie; Þevki Bey, Levon Hancýyan,
Zati Arca, aus. Arif Bey veröffentlichte auch einen Sammelband
über Liedtexte die er Mecmua-i Arifi ernannte und es gibt in
dieses Sammelband auch eigener Lieder. Es wird behauptet, daß
er über Tausend Werke komponiert hat, aber es hat nur 337 Stück
davon,mit seinen Noten bis zu unsere Tage überlebt. Davon sind
327 Stück Lied, 10 Stück sind Werke in anderen Formen. Von diesen
10 Stück sind die 6 Stücke Gebetshymnen, eine ist Doppelreim,
eine Komposition und eine Yürük Semai.
Werke (wichtigsten):
Ist das ein Kneipe oder Gesprechsrunde der Volksversammlung;
Leide nicht an der Schmerz der Welt; Es gibt keinen Medikament
für die Liebeskrankheit; mein heilig angesehene Schicksal
geht in die schmerzlichen Herzen; Durch deinen Kummer fließt
Blut aus meinen Augenlicht; Der Sonne ist untergegangen und
die Welt verdunkelte sich; Laß dich nicht durch meine Haare
auflösen, du Herzensdieb von Herzensbindern; Während
ich die Duft des Treue wartete neben dem Gärtner; Der Liebe
des Kneipengesellschafts läst sich nicht durch Kopfschmerzen
verderben; Ich störe ein bischen die Geliebte, mit meine schönen
Rede; Die Geliebte warf einen anerkennenden Blick; In der Morgenstunde
wehte eine frische Frühlingsbriese und eröffneten sich die Rosen;
Zahle die Betrübnis der Kummer und Schmerz nach und nach aus;
Die Verliebten (es kann gleichzeitig Volksdichter bedeuten)
gründeten einen Versammlung in der Kneipe; Es reicht Nachtigall,
dein Aufschrei hat meinen Herz getötet; Dem Rausch deinen Blicke
kann kein Herz wiederstehen; Schließe nicht nach dem Aussehen
einen anderen Menschen ein; Es wurde Frühling mein Herr, zu
Hause hält man nicht aus.
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