Türke, Architekt.
Er ist einer der grössten Baukünstler der Welt.
Er wurde im Dorf
Aðarnos Kayseri geboren und starb am 17. Juli 1588 in Istanbul.
Sein Geburtsdatem ist nicht eindeutig bekannt. Die lückenhaften
und teilweise zwiespältige Informationen über seine Familie
und sein Leben gründen auf die mündlichen Verschriflichungen
seines Zeitgenosssens Sâi Mustafa Çelebi, den Briefwechsel aus
seiner Zeit als Generalbaumeister sowie seines Vermächtnisurkunde
und anderen Dokumentes und Büchern, deren Autoren unbekannt
sind. Laut den Quellen wurde Sinan, gemäß der neuen Regelung,
die nach dem Antritts des Sultanats seitens Selim I. in kraft
trat und eine Knabenaushebung wie sie in Rumeli bereits praktiziert
wurde, nun auch in Anatolien vorsah im Jahre 1512 aufgrund einer
derartigen Knabenaushebung nach Istanbul gebracht. So wurde
er den Ausbildungsstätte für die Janitscharenzöglinge übergeben,
die Soldaten für die Armee heranzogen und nahm im „Çaldýran-krieg“
im Jahre 1514 zwischen 1516 bis 1520 an den Ägypten-Feldzügen
teil. Bei seiner Rückkehr nach Istanbul wurde er in den Janitscharenorden
aufgenommen. In der Ära des Süleymans I. beteiligte er sich
1521 an Feldzügen in Belgrad sowie 1522 in Rhodos und stieg
zum Offiziersposten auf. Im Anschluß an den Feldzug in Mohaç,
an dem er 1526 teilnahm wurde er technischer Leiter. Weiterhin
beteiligte er sich an den Feldzügen von 1529 gegen Wien, zwischen
1529-1532 gegen Deutschland und zwischen 1532-1535 gegen Irak,
Baðdad und Tebriz. Die erfolgreiche Konstruktion von drei Schiffen,
die den Van-See überqueren sollten brachten ihm während dieser
letzten drei Feldzüger den Titel als Mitglied im persönlichen
Dienst des Sultans ein. 1536 beteiligte er sich an den Puglia-Feldzügen.
Mit dem Bau der Brücke über den Fluß Prut während des Feldzugs
gegen Moldawien zog er eine große Aufmerksamkeit auf sich. Nach
einem Jahr wurde ihm im Anschluß an den Tod des Architeklen
Acem Ali, seine Stellung als Generalbaumeister des Palasles
übergeben. Diesen Posten, der heutzutage mit dem Ministerium
für öffentliche Arbeit vergelichbar ist, führte er Zeit seines
Lebens fort.
Mimar Sinan lebte
wärend der mächhigsten Phase des osmanischen Imperiums. Er bekleidete
unter der Herrschaft von den drei Kaisern Süleyman I., Selim
II. und Murat III. den Amt des Generalbaumeisters und spielte
eine bedeutende Rolle bei dem Entwurf und der Realisiemeng der
architektonischen Hauftwerke, die die Stärke und Macht des Impeirums
symbolisierten. Seine Bedeutung wirkte auch nach seinem Tod
fort, sein Stellenwert wurde in jeder Epoche aufrechtgehalten.
So veranlasste Atatürk wissenschaftliche Untersuchungen hinsichtlich
der Person und des Werkes von Mimar Sinan, sowie die Errichtung
seiner Statue. Der 1982 in Istanbul errichteten Universität
„Akademie der schönen künste“ wurde somit sein Name vergeben.
Auch wenn zwar keine
ausreichenden Informationen über seine Ausbildung vorhanden
sind, so wird vermutet, daß er seine Schreinerfähigkeiten während
des Aufenthalts in der Ausbildungsstätte der Janitscharenzöglinge
erworben hat, da hier den Zöglingen neben anderen Tätigkeiten
auch bautechnichse Aufgaben beauftragt wurden. Sinan wurde auch
anschliesesnd die Stelle für Bauarbeiten in der Armee zugewiesen,
an der er durch seine besonderen Lesitungen hervortrat. Es kann
somit gesagt werden, daß sich die Ausbildung von Sinan einerseits
des in Form des Schüler-Meister-Verhältnisses realisierten Bau-und
Umbauarbeiten in der Armee, sowie der Besichtungsmöglichkeit
von architektonischen Werken während seines Mitzugs in er Armee
ardererseits zusammengesetzt hat.
Laut verschiedener
Quellen realisierte Sinan mit dem Bau von 84 Moscheen, 52 Mescits
(kleinere Moscheen), 57 Medressen, 7 Schulen und Lese-Säle,
22 Grabmäler, 17 Armenküchen und 3 Krankenhäuser, 7 Wasserwege,
8 Brücken, 20 Karamansereien, 35 Villen und Paläste, 6 Vorrots-
und Lagerkammer, 48 Saunen insgesamt über ca. 350 Bauwerke.
Trotz der Tatsache daß er zwar nahezu 50 Jahre als Generalbaumeister
des osmanischen Imperiums tätig war, ist es zweifelhaft, daß
er diese ganzen Bauten selbständig entworfen und realisiert
hat. Es liegt die Vermutung nahe, daß ein Teil dieser Bauten,
die zwar schwerpunktsmässig in Istanbul aber auch in andere
Gegenden des osmanischen Imperiums verteilt sind, seitens seiner
Schüler oder den Architekturorganisationen denen er verbunden
war, realisiert wurden, unter denen sich auch bestimmte Sanierungsarbeiten
befanden. Die Anzahl dieser Arbeiten gilt somit als ein Beweis
für den Respekt gegenüber Sinan. Seine eigentliche Bedeutung
liegt vielmehr in den Experimenten und Neuentdeckungen, die
das sogenannte „klassische“ osmanisch-türkische Architektur
zu ihrem Höhepunkt verhalfen.
Vermutlich muss Sinan
zuvor auch Bauten entworfen und realisiert haben, die keinen
millitärischen Zwecken dienten, aber sein erstes bedeutendes
Bauwerk ist die „Þehzade (Mehmed) Moschee“. Diese seinerseits
als Lehrlingsarbeit bezeichnete Moschee wird mit den von vier
Säulen getragenen und weiteren vier Halbkuppel gestützten Gewölbe
überdeckt. Hier wurde versucht, durch die Minimierung der Aussenfassade
hinsichtlich ihrer Gesamtwirkung, im Inneren eine erhellendere
Atmosphäre zu Schaffen. Im dem Folgewerk „Mihrimah Sultan Moschee“
in Üsküdar dagegen wurde durch die Reduzierung der Halbkuppel
auf drei, eine harmonischere Innenatmosphäre versucht zu realisiern.
Die „Süleymaniye Moschee und Gesamtkomplex“ stellt einen der
bedeutensten Bauwerke der osmanisch-türkischen Architektur dar.
Bei diesem Bauwerk,
den Sinan als ein Lehrlingswerk bezeichnet wurde die Säulenstruktur
der Bayezid-Moschee in Istanbul erneuert und versucht durch
die Aufstellung der Kuppel auf vier Säulen durch Halbkuppeln
in richtung der Gebetsnische zu erweitern. Dieses Strukturproblem,
daß mit dem Bau der Hagiasofia aufkam wurde hier erneut verarbeitet.
Sie zeigt sich auch gleichzeitig in der städtischen Anordnung
und den Bauten wie der „Süleymaniye“ und Lese Säalen, Krankenhäusern,
Saunen, Armenküchen, Schulen und Geschäften sowie den Grabmälern
von Kanuni Süleyman und Hürrem Sultan und ist der Ausdruck und
das Beispiel der Berücksichtigung der religiösen Angewohnheiten
der Türken, die in die Architektur einfloss. Kuppeln und Halbkuppeln
verlagern ihr Gewicht auf eine harmonische Weise weiter fort.
Aus diesem Grund wurde dieser Bau auf einem der Hügel, der einen
Ausblick auf den „Goldenen Horn“ hat umgesetzt. Die „Süleymaniye“,
dem der der Einfluß und Teilnahme vieler zeitgenössischen Künstler
galt, wird mit ihnen ganzen Detailles als eine große Ganzheit
begriffen. Die Fertigstellungsdaueer von sieben Jahren geht
neben der architektonischen Genialität Sinans, auch vorallem
auf sein technisches Organisationsgeschick zurück. Die Rechnungswesensbücher
diesbezüglich,die eins einen Einblick in diese Bauzeit verleihen,
haben sich bis heute erhalten. Um die idealste Form für die
Fördermaschine der Bau- und Decken- abdeckung zu konstruieren
probierte Sinan sogar bereits veraltete Methoden um sie erneuernd
auszubessern und das perfekteste System zu erschliessen. Zeitweise
unternahm er diese Versuch parallel an verschiedenen Bauten.
Der Versuch die Kuppelform auf eine sechseckige Form zu integrieren,
wie sie unter anderem im Bauwerk der „Sinan Paþa Moschee“ in
Istanbul realisiert wurde, erinnert an die sechsförmige Kuppelform
der „Üç Þerefeli Moschee“ in Edirne. Die Aufsetzung einer einzigen
Kuppel, die den Hauptbau überwölbt wie in der „Mührimah Sultan
Moschee“ in Edirnekapý verweist auf die Moscheenformen des vorzeitigen
osmanischen Reiches. Einer seiner interessantesten Versuche
bildet wiederum die „Piyale Paþa Moschee“ in Istanbul. Hier
realisierte er das Schema, einer vielfältig mit kuppeln ausgestalteten
und eine vielzählig säulenausgerichtete Umwölbung, die sogar
noch auf einen vorosmanischen Zeitraum zürückgreift. Der Stellenwert
dieser Versuche und Forschungen liegt darin, daß sie als eine
Trittstufe für den Bau der „Selimiye Moschee“ in Edirnekapý
betrachtet werden können. Bei diesem Bauwerk, den Sinan als
eine Meisterarbeit bezeichnete löste er die Problemstellung
die Kuppel auf einen achteckigen Ansatz anzubauen, die er schon
bei der „Rüstem Paþa Moschee“ in Istanbul versuchte und hier
nun endlich umsetzen konnte. So wurden die Säulen verdünnert
und die Kuppel die den Träger dieser Lasten darstellt, durch
eine derartige Minimierung, als die entscheidende Komponente
in den Vordergrund gerückt. Mit einer Kuppel mit dem Durchmesser
über 31 m realisierte er die von ihm gebaute grösste Kuppel.
Die Bauwerke des restlichen Gesamtkomplexes wurden im Hintergrund
gehalten. Die Selimiye stellt somit sowohl in ihrer Struktur
und Räumlichkeitsgestaltung, als auch in ihren Ausmassen bishin
zu den Verzierungen ein wichtiges Hauptwerk dar, der als ein
Wahrzeichen der klassischen osmanisch-türkischen Architektur
gilt und zudem für dessen Regeln bestimmend wird. Auch in seinen
weiteren Werken führte Sinan seinem Pioniersgeist weiter. Die
Grabmäler sind ein Beispiel dafür. Bei dem „Þehzade Mehmet Grabmal“
verwendete er scheibenförmige Kuppeln und wählte eine auffällig
verzierte Aussenfassade. Bei dem „Kanuni Süleyman Grabmal“ verzuchte
er den Ausgleich zwischen dem Innenraum und der Aussenfassade
durch die Verwendung der Doppelkuppel, die in der Tradition
der osmanisch-türkischen Architektur nur selten aufzufinden
ist, zu realisieren. Dafür trug er die Innenkuppel an die inneren
Säulen des Baus, wohingegen die Aussenkuppel an die äusseren
Wände verlagert wurden. Beim Bau des „Selim II. Grabmal“ dagegen
wählte er anstatt der traditionellen sechs-oder achteckigen
Form, mit der Verwendung von abgebrochehen Qudraten an den Ecken
eine Form, die in ihrer Wirkung eher eine Gegensätzlichkeit
erregt. Dieser Pioniergeist und Perfektionismus Sinans wirkte
sich auf alle Faktoren, im Bau aus, die sich von der Fördermaschine
bishin zum Bauort erstreckte. Trotz seines Ausgangspunktes von
traditionellen Form- und Plan-schmeta, richtete sich Sinan nie
in strenger Gebundenheit an diese Regeln, sondern suchte nach
neuen Formmöglichkeiten, die den Umständen angepasster waren
und entwickelte somit eine Brücke zwischen dem Alten und dem
Neuen. Die Bauwerke Sinan tragen neben ihren architektonischen
Stellenwert auch gleichzeitig einen ingenieurwesenlichen Stellenwert.
So wurde er auch als „ser-mîmârân-ý cihan mühendisân devran“,
d.h. der Meister der Architekten der ganzen Welt und der Ingenieure
seinen Zeit, bezeichnet. Daß sich die meisten seiner Bauwerke
auch nach 400 Jahren erhalten haben und noch immer benutzbar
sind, hängt neben des sorgfältigen Ausbaus der Säulen auch mit
den ebenfalls sorgfältig angelegten Sockel dieser Bauwerke zusammen.
Diese ingenieurwissenschaftliche Seite an Sinan macht sich auch
bei dem Bau der Brücken bemerkbar. Hier hielt er sich an alle
bautechnischen Normen seiner Zeit und ging sogar mit einigen
seiner Projekte über die zeitgenössischen bautechnischen Normen
hinaus. Auch wurde er mit Problemlösung der Wasserwege in Istanbul
beauftragt und realisiere die über 50 km lange Wasseranlage
„kýrkçeþme“, der die Ansammlung und Verteilung der Wassermengen
in den Staudämmen, Tunneln, Wasserstrassen und Bewässerungsanlagen
abdecken sollte. Die Aufwendung von 53 millionen Silbermünzen
für das Gesamtkomplex der „Süleymaniye“ und die Aufwendung von
43 Millionen Silbermünzen für das Gesamtkomplex der „kýrkçeþme“
ist ein Zeichen dafür, welchen Stellenwert diese Bauten zu dieser
Zeit hatten. Sinan zeigte auch gegenüber den Brücken dieselbe
Sorgfalt wie gegenüber seinen anderen Bauten. Die 635,5 m lange
„Büyükçeþme Brücke“ Pries er sogar selbst hinsichtlich ihrer
Stabilität und Schönheit. Die Recherchen über die Abdeckung
größtmöglichster Kuppeln, die schmalsmöglichste Minaretten sowie
über den Versuch der konstruktion, bestmöglichsten Umgänge zu
den Minaretten mit sich nicht überkreuzenden dreistufigen Treppen
sind als die Zeugnisse der Creativität dieses Genies in der
Architektur. Die Architektur kann zeitweise als ein Ausdruck
für die Harmonie des Architekten mit dem zeitgeschichtlichen
gesellschaftlichen Zustand fungieren. Dies erfordert jedoch
neber der Verwertung der örtlich-zeitlichen Gegebenheiten und
des Wissens auch die Integration des Wissens und der Erfahrung
vergangener Zeiten und ist somit eine Synthese. Die Bauwerkzeuge
und Baumethoden stehen in selber Weise in einem angemessenen
Verhältnis zu den daraus gewonnenen Formen, wie sie insgesamt
zu den örtlich-klimatischen Bedingungen in einem Einklang stehen.
Es ist unmöglich diese komponenten weder untereinander, noch
im Verhältnis zu dem Gesellschaftskreis, aus dem sie entspringen,
voneinander getrennt zu bewerten. Die entstandenen Bauformen
entwickeln sich zu mehrheitlich akzeptierten Werten und Symbolen,
welches bis zu der Stufe der Identifikation von Bauwerk und
Gesellschaft führen kann. Dies erfordert jedoch eine Zeit-und
Ortspezifische sowie unvergleichbare Architektur. Mimar Sinan
nimmt eben in einem derartigen Prozess seinen besonderen Platz
ein. Seine Bedeutung liegt mehr in seiner aufeinander aufbauenden
und zielgerichteter Architektur-Linie, als in einzelnen Werken
selbst. Die osmanisch-türkische Architektur schließt mit ihm
die Zeit der Synthese in der Architektur ab und erfährt mit
ihm den Übergang von der Suchphase in Phase der Klassik. Mit
diesem Übergang, der die Kuppel als Form und die Zentralperspektivische
Prinzip als konstruktionsplanung und zudem und die Kuppel und
die Säulen als die wichtigsten Bestandteile einer Monumentalarchitektur
in einer klaren Form anwendet und damit den Grundstein der Monumentalarchitektur
schlechthin legt und aufbaut leistet die osmanisch-türkische
Architektur ihren entscheidenden Beitrag für die Weltarchiktektur.
So bildete sich die Synthese der osmanisch-türkisch-islamischen
Architektur, die sowohl östliche, als auch westlich Züge aufweisende
anatolische und mittelländische Kulturen in sich integriert.
Dies beeinflusste auch die anderen Handwerke, die die Bauarbeiten
unterstützen und wurde richtungsweisend für fast alle Bauprojekte
im osmanischen Reich.
Die Werke: „Þehzade
(Mehmed) Gesamtkomplex“, 1543-1548, Istanbul; „Rüstem Paþa Gesamtkomplex“,
1544-1555, Tahtakale Istanbul; „Barbaros Hayrettin Grabmal“,
1546, Istanbul; „Hayrettin Paþa Sauna (Chinesische Sauna)“ 1546,
Zeyrek/ Istanbul; „Mihrimah Sultan Gesamtkomplex“, 1547-1548,
Üsküdar/ Istanbul; „Zal Mahmut Paþa Gesamtkomplex“, 1551-1566,
Eyüp/ Istanbul; „Sinan Paþa Gesamtkomplex“, 1553-1563, Alibey
Köyü/ Istanbul; „Haseki Hürrem Sultan (Doppel) Sauna“, 1556,
Sultanahmet/ Istanbul; „Rüstem Paþa karavanserei“, 1560, Edirne;
„Mihrimah Sultan Gesamtkomplex“, 1562-1565, Edirnekapý/Istanbul;
„Sokullu Mehmet Paþa Gesamtkomplex“, 1564-1569, Lüleburgaz;
„Büyükçekmece Brücke“, 1566-1568, Istanbul; „Sultan Süleyman
Karavanserei“, 1566-1567, Büyükçekmece/Istanbul; „Selimiye Gesamtkomplex“,
1567-1575, Edirne; „Sokullu Mehmet Paþa Gesamtkomplex“, 1571-1572,
Kadýrga/Istanbul; „Piyale Paþa Moschee“, 1573-1577, Kasýmpaþa/Istanbul;
„Sultan II. Selim Grabmal“, 1574-1577, Ayasofya/Istanbul; „Sokullu
mehmet Paþa Moschee“, 1577-1578, Azapkapý/Istanbul; „Valide
Sultan Gesamtkomplex“, 1577-1583, Üsküdar/Istanbul; „Murat III.
Schloß“, 1578, Topkapý Sarayý/ Istanbul; „Kýlýç Ali Paþa Moschee“,
1580, Tophane/Istanbul; „Þemsi Ahmet Paþa Moshee“, 1580, Üsküdar/Istanbul.
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