Türkische Maler. Er malte Bilder mit lebhafte
lyrismus und volle Herzlichkeit, in dem er die Stileigenschaften
der Expressionismus und Fovizm verschmelzen liess.
Fikret Muallâ Saygý wurde in Istanbul geboren,
am 20. Juli 1967 in Frankreich in der Nähe von Nice gestorben.
Durch den Unfall, den er als Kleinkind erlebte, blieb im ein
Hinkebein und der zweite Vermählung seines Vaters, nach dem
Tod seiner Mutter verursachte, daß er ein unverträgliche und
leicht erregbarer Kind wurde. Nachdem er einige Zeit die französische
Saint Joseph Schule besucht hatte, ging er zum Galatasaray Gymnasium,
aber bevor er dies beendet hatte, wurde er nach Deutschland
geschickt, damit er seine Ausbildung als Ingenieur weiterführen
kann. Er machte Rundreisen durch die verschiedenen Städte Deutschlands,
ging nach Schweiz und Italien, besuchte die Museen. Er bemerkte
seine Begabung zum Malerei und schaffte sich in kurze Zeit sicherer
Entwurfskenntnisse. Er zeichnete erfolgreiche Bilder, Mode Konstruktionen
und Kupferstiche, schaffte es bei den beliebtesten Deutschen
Zeitschriften für seine Zeichnungen Anerkennung zu finden. Als
die finanzielle Lage seines Vaters sich verschlechterte und
ihm kein Geld schicken konnte, ermöglichte ein ägyptische Prinz,
daß er bis zu seine fünfundzwanzigsten Lebensjahr in Deutschland
bleiben kann.
Fikret Muallâ wurde im Jahre 1928, wegen seine
übermäßige Alkohol leidenschaft, eine Zeitlang im Krankenhaus
behandelt. Späte zog er von Deutschland nach Frankreich, in
Paris lebte er in der Künslergegenden wie Montparnasse und Saint
Germain. Dort lernte er Hale Asaf kennen, die in der Atelier
von André Lhote arbeitete. Fikret Mualla malte in Paris pausenlos,
als er eine Zeitlang späte mittellos wurde, kehrte er in die
Türkei zurück. Er wurde von der Nationale Bildungssamt, im Jahre
1934, als Kunstlehre nach Ayvalýk Mittelschule ernannt, den
er hatte sich dort angemeldet um seine Lebensunterhalt zu verdienen
aber kurze Zeit späte legte er seinen Dienst nieder. Er zeichnete
in Istanbul für die Operetten wie; Lüküs Hayat (Luxus Leben),
Deli Dolu (voll wahnsinnig), Saz Caz (Musik Jazz) Kostüme. Er
illustrierte das Gedichtbuch Varan 3 von Nâzým Hikmet. Er bereitete
für die Zeitschrift Yeni Adam (Neue Mann), der Ýsmayýl Hakký
Baltacýoðlu herausgab, Illustrationen, vor. Er mußte, wegen
Mißdeutung seine Wörter, durch die Anordnung der Staatsanwaltschaf,
im Jahre 1936, ein Jahrlang unter der Aufsicht von Nervenheilanstalt
Bakýrköy verbringen. Gegen Ende des Jahres 1937 wurde er aus
dem Anstalt entlassen. Nach diesem Vorfall, leidete Fikret Mualla,
die sich mit der Zeit vermehrende und bis zu seinem Tode dauernde
Polizei-Angst, unter.
Nach dem Tode seines Vaters reiste er nach
Paris, er dachte, daß er mit seinem Erbanteil seiner Lebensunterhalt
ermöglichen könne. In der Zwischenzeit, zwischen seine Entlassung
aus dem Krankenhaus und die Reise nach Paris, in diese zwei
Jahre malte er auf Wunsche von Abidin Dino, für die türkische
Pavillon in der 1939 Internationale New York Messe ungefähr
dreizig Bilder, mit der Thema Istanbul. Nach dem er die Türkei
verlassen hatte, wurde gegen ihm eine Gerichtsverhandlung in
die Wege geleitet, mit der Begründung, daß einer der Entwürfe,
die er für die Zeitschrift Ses (Stimme), die im Jahre 1938 veröffentlicht
wurde, gezeichnet hatte, unsittlich sei, er wurde im Jahre 1939
freigesprochen. Er hat in diese Phase zwei Geschichten geschrieben
die in der Zeitschrift Ses veröffentlicht wurde, die Geschichten
hiessen „Masal (Märchen)“ und „Üsera Karargâhý (Kriegsgefangenen
Lager)“.
Fikret Muallâ lebte über sechsundzwanzig Jahre
hin in Paris. Nach den langen Jahren, die mit Unausgeglichenheit,
leidenschaftliche Alkoholgenuß und dauerhafte Polizei-Angst
verbracht worden sind, vertiefte sich am Ende die Unausgeglichenheit
und Desharmonie seines Lebens. Er wurde eine Zeitlang in die
Krankanhaus eingeliefert, um behandelt zu werden. Er ging in
die Obhut von Dina Vierny, die in seiner zwei monatige Krankenhausaufenhalts
malen ließ. Mit diesen Gemälden eröffenete er seine erste Ausstellung,
im Jahre 1954. Nach seinem zweiten Ausstellung wurde von neuem
in die Nervenheilanstalt eingeliefert. Als er nach einem Monat
entlassen wurde, machte mit dem Industrielle Lharmin einen Vertrag
und zog zum rechten Flußufer von der Seine, wo die wohlhabende
Leute wohnen. Die Bekanntschaft mit der Madame Anglés, die dauerhafte
Kundin seiner Bilder, machte er in diese Zeit. Madame Anglés,
die Fikret Mulallâs Obhut übernahm, hat ihn ins Krankenhaus
liefern lassen und seine Unkosten übernommen, als er im Jahre
1962 einen Schlag-Anfall bekam. Danach hat sie ihn in ihrem
Haus in der Ortschaft Reillane in der Nähe von Nice, untergebracht
und seine ganze Lebensunterhalt übernommen. Fikret Mualla konnte
bis zum Ende seines Lebens von Lähmung nicht genesen. Im Mai
1967 wiederholte sich seine Nervenanfälle. Zuerst wurde er ins
Krankenhaus danach zu eine Erholungsheim untergebracht und dort
starb er. Er wurde wie die Malerin Hale Asaf zum Armen Friedhof
begraben. Seiner Leichnam wurde sieben Jahre späte durch die
Bemühungen von Staatspräsidenten Fahri Korutürk, im Jahre 1974,
in die Türkei gebracht und in die Friedhof Karacaahmet betattet.
Es wurde zu seinen Namen, im Jahre 1974, mit hundertachtzehn
Bildern, die von seiner Freunden, Verwandten und aus verschiedene
Sammlungen zusammengestellt wurde, eine Ausstellung veranstaltet.
Die meisten seine Werke befindet sich heute an Privat Sammlungen.
Fikret Muallâ, der meiste Zeit seines Lebens
in Paris verbrachte, wählte seine Themen wie; Cafe‘s, Zirkus
und Straßen aus den Einzelheiten des Lebens. Malen war für ihn
eine Lebensart gewesen. Er übertrug die Wirklichkeiten des Lebens,
mit eine große Innerlichkeit zur Farbton un Stil und die Menschen
des Boheme Millieus, zu der er auch gehörte, nahm er als Themen
in seiner Bilder auf. Er fülhte sich zum Aquarell-Technik angezogen
und konnte mit diese Technik sehr schnell arbeiten. Aber er
benutzte die Ölfarben genauso meisterhaft,wie er Wasserfarben
und Aquarell benutzt hatte. Ihn interesierten die theoretischen
Probleme des Malens nicht sehr, er blieb dem äußeren Einflüsse
fern und hat sich an die Zeitgenössische Bewegungen nicht beteiligt.
Er malte Instinktiv, individuel und mit lebhafter lyrismus voller
Bilder.
Werke (wichtigsten): Bilder: Oturan
Adamlar (sitzender Männer), 1937; Istanbul Kunst und Skulptur
Museum; Seviþenler (Liebenden), 1952; Masada (auf dem Tisch),
1953; Nature-Morte, 1954; Sokak (Straße), 1955; Sermayeler (Dirnen),
1955; Kafe (Café), 1955; bistro; kanalda Bekleyen Taþýt Botlarý
(Fahrboote, die in der Kanal warten); Marsilya‘da Fransýz Ýþçileri
Bir Kahvede (in Marseille, die französische Arbeiter in eine
Café); Haliç ve Süleymaniye (Goldenes Horn und Süleymaniye);
Paris‘te bir Sokak (eine Straße in Paris); Amerikan Bar (amerikanisches
Bar); Baloncu (der Verkäufer von Luftbollons); Peysaj (Landschaft);
Balýkçý (Fischer); Mor Zemin Üstünde Figürler (Figuren über
dem purpurrotem Grund). Bücher Illustrationen: Nazým Hikmet,
Varan 3 (der Waran 3) 1930. Theater Kostüme: Lüküs Hayat (Luxus
Leben); Deli Dolu (voll wahnsinnig); Saz Caz (Musik Jazz).
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