Türkischer Volksweiser.
Er war der Vorbereiter der epischen Gettung Schwank und Satire,
worin er die Gefühle und Feinheitheiten in der Volksprache wiedergab.
Er kam im Vorort
Hortu von Sivrihisar zur Welt und starb in Akþehir. Sein Vater
Abdullah Efendi war der Geistliche des Dorfes Hortu. Seine Mutter
Sýdýka (Hatun) war aus dem selben Dorf. Er besuchte die Medresse
(Hochschule für Theologie) in Sivrihisar. Nach dem Tod seines
Vater ging er in sein Dorf zurück und wurde so der Geistliche
des Dorfes Hortu. 1237 ging er nach Akþehir. Dort besuchte er
die Vorlesungen von Seyyid Mahmud Hayrani und Seyyid Hacý Ibrahim
und brachte seine Untersuchungen im Bereich des Islâms fort.
Nach einem Gerede soll er in der Medresse unterrichtet und im
Landrat gearbeitet haben. Aufgrund diesen Dienstleistungen hat
man ihn mit den Namen Nasuriddin Hâce beehrt. Später nahm dieser
Name die Form von Nasreddin Hoca an. Durch die Zuneigung des
Volkes wurde die Infarmation über sein leben von Munde zu Munde
übertragen und gewann somit eine außergewöhnliche Besonderheiten.
Innerhalb von diesen Gereden kommt es sogar vor, daß er die
Bekanntschaft mit dem Sultan der Seldschuken, dem Mevlânâ Celâleddin,
dem Timur, der 70 Jahre später als er zur Welt kommt gemacht
hätte und das er an verschiedenen Orten zugleich erscheinen
sei.
Der Wert Nasreddin
Hocas kann nicht mit seinen Erlebnissen, sondern mit den Feinheiten
der Bedeutung, des Humors und der Ironie der Schwanke, die von
ihm selbst und aus dem Gerede des Volksmundes übermittelt worden
gemessen werden.
Bei der Analyse der
Schwanke von ihm, sieht man bei der Wortfelduntersuchung, daß
er nicht nur eine bestimmte Epoche oder Zeitspanne, sondern
die Lebensweiße, den Humor und die Ironie und Unterhaltungweiße
des anatolischen Volkes beinhaltet. Der Inhalt seiner Schwanke
oder die die in seinem Zusammenhang erzählten beinhalteten Liebe,
Ironie, Lob und Humor. Das jemand sich in eine lächerliche Situation
bring oder sich selbst kritisiert wurde ohne Umschweifungen
direkt zur Worte gebracht. Als er dieses erzählte verkleidete
er sich in eine weise, nichtwissende, gerissene, anpassende,
gleichgültige, schämende, eingreifende, erstaunte, ängstliche
und in viele andere Persönlichkeiten. Die eigentliche Besonderheiten
seiner Schwanke lag in seiner wiedersprüchlichen Betrachtungweißen
den anatolischen Volks in den verschiedenen Situationen. Nasreddin
Hoca zeigte mit seinen Schwanken die Gefühle des Volkes. Der
Erzähler erzählt aus dem Munde von Nasreddin Hoca, so läßt sich
die Stimme des Volkes durch ihn hörbar werden.
Nasreddin Hoca kommt
nicht mit fiktionalen oder abstrakten Dingen in zusammenhang
sonder erscheint in erlebten und realen Erzählungen. Die negative
oder positive Reaktion auf etwas wurde durch diese Schwanke
dargestellt. Meißtens ist die Bühne der Ereignisse das Volk
selber. In den Umkreis der Herrscher und Sultane sicht man ihn
sehr selten. Wie nach dem Gerede gibt es eigentlich kein Schwank
mit dem Sultan von Seldschuken. Die Schwanke mit Timur „Badchaus,
Timur und Badesuchurz“ wurden viel später erfonden. In dem das
Volk dem Nasreddin einem Tyranen wie Timür im Badehaus entgegestellt,
versuchten sie mit einer Art Satire „Meine Tochter ich erzähle
es dir aber Schwiegertochter es ist an dich gerichtet“ ihre
Stimme zu erhöhen. Hier wird auf eine inderekte weiße die Herrschaften
im Palast die sich für etwas besseres halten kritisiert.
Die bosndere Rolle
in den Schwanken, seinem Leben und den Erzählungen des Volkes
ist sein Esel. Der Hoca ist ohne sein Esel, der ihn trägt nicht
denkbar. Eigentlich ist der Esel ein Mittel der Satire und Ironie.
Das Pferd hat in den Schwanken des Volkes von Anatolien keinen
Platz. Der Esel istein Symbol für das Erdulden von Leiden, Sorgen,
Strafen und Hunger. Im Ureis der höheren Gesellschaft hat der
Esel kein Platz vielmehr spielt hier das Pferd eine große Rolle.
Ein weiterer Wiederspruch in diesen Zusammenhang ist, daß die
Eigenschaften von Schwank und Satire gemeinsam gegeben werden.
Ein Beispiel hierfür ist; als Nasreddin zu dem Nachbarn, der
von ihm den Esel ausgelichen will sagt, „der Esel ist nicht
zuhause“, hört der Nachbar das Schreien des Esels aus dem Stall.
Woraufhin er besteht „der Esel ist doch im Stall“, antwortet
der Hoca „willst du den Worten des Esel oder den meiner glauben“.
In seinen Schwanken hat auch der „Jenseitsgedanke“ der strängen
Glaubigern eine wichtige Rolle. In seinen Schwanken wie „Die
Maulesel der Tassenherrsteller“, „Als ich noch am leben war,
ging ich immer hier vorbei“ gibt die Gefühle gegenüber den steng
frommen Glauben wieder.
In seinem Schwank
"Is was du bekommen kannst mein Fell“ zeigt auf was in
der Gesellschaft wert gelegt wird. Dieserzeigt aus dem Munde
des Hocas die Reaktion des Volkes.
Der Einfluß des Hocas
bereitet sich unter, der gesamten Gesellschaft aus. Es ermöglichte
die Verbreitung der Gedanken und Gefühle der Menschen aus verschiedenen
Landesregionen. Einige Bsp. hierfür sind „Unteroffizier mit
Perlen“, "Bekri Mustafa“, "Bektaþi“, die ersten beiden
geben den groben Geschmacksinn der Aristokratie, das dritte
git wiederum die Gegenreaktion auf die harten Scherlatregeln
wieder.
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