Neyzen Tevfik (1879-1953)  
 

    Türkischer Dichter und Flötensänger (Rohrflöte). Sein Name wurde durch ihm eigene statiren Werke und Lebensart berühmt.

    Neyzen Tevfik ist am 24. März 1879 in Bodrum geboren und am 28 Januar 1953 in Istanbul gestorben. In der Provinzstadt Urla, wo sein Vater beruflich täfig war, lernte er von einem Amateur Flötensänger die Noten und die Art des Spielens kennen,  was er dann später selbst weiterentwickelte. Er verließ die osmanische höhere Lehranstalt in Ýzmir ohne sie abzuschließen. Während diesen hat er wieder für sich persisch gelernt. Er besuchte den Derwischenkloster in Ýzmir. Danach ging er nach Istanbul u. besuchte den Derwischenkloster in Galata und Kasýmpaþa. 1902 beschloß er seine Prüfungs –und Fastenzeit in der Bektaþi Gesellschaft und wurde somit zum Derwischen von Bektaþ. Nebenbei beschhäftigte er sich mit Gedichten. Er machte die Bekanntsdhaft mit Eþref und Mehmet Akif und wurde im Bezug der Lyrik von beiden beeinflußt. Nach 1908 befand er sich eine zeitland in Ägypten und kehrte 1913 nach Istanbul zurück.

    Neyzen Tevfik lebte meißt ohne die gesellsehaftlichen Anordnungen zu befolgen. Er wiedersetzte sich dagegen, durch das Spielen von Saz sein Umterhalt zu leißten. Er speilte auf der Rohrflöte (ney) dann wann er lußt  hatte. Er hat nicht den  Drang dazu als ein Flötensänger sich weiterhin auszubilden. Er versuchte als Musiker nicht unbedingt mit  seiner Musik unsterblich zu werden. Seine Meisterhaftigkeit als Flötensänger kam daher, weil er sehr gut auf dem Saz spielen konnte. Er überschritt immer die traditionellen Musikregeln, doch er spielte immer durch das Hören und beeindrückte seine Hörer. Nach seinen Erklärungen soll er am die hundert von Schallplatten von sich selbst besitzen.

    Neben seinem Ruhm als Flötenspieler ist er auch ein berühmter Satiriker. Nach einigen kritiker sei er nach Nefi und Eþref der dritte Vertretter dieser Form. Seine Berühmtheit hängt auch zum Teil von der Liebe und Begeisterung des Volkes ab. Da er eine sehr alte Sprache verwendete waren seine Gedichte schwer zu verstehen. Diese Gedichte, die aus formalen Gründen unzureihend blieben wurden somit nicht beständig. Themen seiner Satiren waren meißt politische und religiöse Uhnterdrückungen. Egoismus und alle Ungereditigkeiten in der Gesellschaft. Er nahm sich dabei kein Blatt vor den Mund.

    Werke (wichtigsten): Gedichtbände, Nich 1919; Azab-ý mukaddes (Heilige Quall), 1949.

    Kompositionen: Nihavent Saz Semai; Þehnazbuselik Saz Semaisi; Tonlagen, Steinschallfplatte.

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