Turkischer Dichter
und Schriftsteller. Er eignete sich eine nationale und volksverbundene
Literaturauffassung an.
Er kam am 4 September
1901 in Jerusalem zu Welt und starb am 23 Juli 1967 in Istanbul.
1929 beschloß er in Istanbul die philosophische Fakultet von
Darüfünü. Nachdem er eine gewisse Zeit Literatur unterrichtete,
war er danach beim Erziehungsamt tätig. Später wurde er von
1942-1946 zum Abgeordneten gewählt. Zwischen 1949-1951 befand
er sich als Schülerinspektor in Frankreich. 1950 wurde er zum
Mitglied des Unesco Verwaltungsrates gewählt. Als er wieder
in die Türkei zurückkehrte wurde er pensioniert. Bis 1966 war
er als Lehrer in Istanbul tätig.
Das Literaturleben
von Tecer begann mit Gedichten. Seine Gedicte wurden nach 1921
in der Dergâh und milli Mecmua Zeitschriften Veröffentlicht.
Später hat er seine Gedichte in den Zeitschriften wie Varlýk,
Oluþ, Yücel und Ankara Halkevi veröffentlich. Kurze Zeit später
hat er dann mit der Zeitschrift Ülkü, die er selbst leitete
seine Tätigkeit fortgeführt. Nach dem Gedichten, die er 1932
in einem Gedichtband „Gedichter“ zusammenbrach blieben die Übriegen
nur in Zeitschriften gedruckt.
Der in seinen Gedichten
sich den Silbenmaß aneignet, hat in manchen mit einer lyrischen
Form und einer lebhaften Sprache seine individuellen Gefühle
übertragen. Und bei Anderen hat er seine nationalen Gefühle
zum ausdruck gebracht. In den Theaterstücken, die er später
zu schreiben begann hat er auch den nationalen Werten große
Bedeutung zugemessen. In seinem ersten und wichtigstes Stück
„Köþebaþý“ (Ecke) kritisiert er die, die blindlings dem Westen
anstreben. Der 1961 aufgeführte letzte Stück "Verkäufliches
Haus“ wurde nicht veröffentlich. Er hat verschiedene Untersuchungen
im Bereich der Volksliteratur und Folklore, die meißten von
diesen wurden in den Zeitschriften veröffentlich.
Werke (die wichtigsten):
Gedicht: Gedichte, 1932. Untersuchung: Dörfler Hörspiele,
1940. Theaterstück: Das Geschriebe kann nicht mehr wiederlget
werden, 1947; Ecke, 1948; Köroðlu, 1949; Ein Sonntag, 1959;
Verkäufliches Haus, 1961.
Zurück zur Liste 'Wer ist wer?'