Türkischer Dichter.
Er hat die individuellen Gefühle und die Naturgegebenheiten
Anatoliens mit tief umgreifenden Gefühlen wiedergegeben.
Geboren in Uþak,
gestorben am 23. Febuar 1946 in Istanbul. Seine ersten Gedichte
hat er während seiner Studienzeit in der Milli Mecmua veröffentlicht.
1927 beschloß er die “Mülkiye Mektebi” “(die Hoch-schule fü
Verwaltungsbeamte) ab. In Bursa machte er ein Praktikum als
Beamtengehilfe. Er ließ sich später zum Gehilfen des Landratstellvertreters
ernennen. Danach war er bei verschiedenen Landraten und eine
gewisse Zeit als Stellver- treter des Gouverneur von Artvin
tätig. Zwischen 1938-1943 war er Finanzinspektor. Er wurde in
der 7. Wahlperiode zum Abgeordneten von Kütahya gewählt und
kam so ins Parlement.
Die Gegenden, persönlichen
Eindrucke und Beobachtungen die er während seiner Dienstzeit
in Anatolien machte waren die Motive seiner Gefühle und Gedanken
in seinen Gedichten. Die Natur hat er mit einem beobachtenden
Blick, die Gegebenheiten im Staat und die individuellen Gefühle
mit einem objektiven Blick und tiefsinnigen Empfindungen wahrgenommen.
Er hat vielfältige, lebendige Aussdýnitte aus Anatolischen wiedergegeben.
Die Symbole und Beschreibungen die er anwandt hatten die “Phamtasie”
im Vurdergrund. Seine Themen waren Natur, Heimweh, Meer, Tod
und Sehnsucht. Er blieb am dem traditionellen Versmaß gebunden.
Mit der Zeit lößte er sich aus der Sicht des “ursprünglichen
Gedanken” von dem Einfluß der Vorreiter dieser Tradition. F.N.
Çamlýbel und O.S.Orhon. Und machte so gebrauch von den Formbesonderheiten
der zeltgenössischen framzösischen lyrik.
Werke (wichtigsten):
Die Meer Betrunken, 1929, (veränderte zweite Auflage 1929);
Der Nebel der Hochebene, 1934; Sarýkýz Mamoren, 1940; Ausgesuchte
Gedichte von Der Nebel der Hochebene, 1945.
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