Asik Veysel (1894-1973)  
 

    Türkischer Volkdichter. Er war der letzte bedeutendste Repräsentant der Volksdichter.

    Veysel Þatýroðlu kam im Landkreis Þarkýþla im Dorf Sivrialan in Sivas zu Welt und stab am 21 März 1973 im selben Ort. Er war der Sohn eines armen Landarbeiters. Mit sieben Jahren hat er die Pocken bekommen. Infolge diesen wurde er blind. Damit er zeitvertreiben kann, hat man ihm ein Musikinstrument „Saz“ in die Hand gegeben. So begang er darauf zu spielen und Gedichte aufzusagen. Von dem Volkssänger Çamþýhlý Ali Aða hat er unterricht genommen. Er machte die Bekanntschaft mit den Volksdichtern, die zwischen den Dörfern herumziegen, erweiterte somit seine Erfahrungen. Nach 1928 zog er als Volkdichter von Dorf zum Dorf. Nachdem er 1931 beim Fest der Volksdichtern in Sivas teilnahm wurde sein Name berühmt. Um bei der zehnten Jahrestagfeier der Republik ein Gedicht aufzusagen war er drei Monate zu Fuß unterwegs nach Ankara. Nach diesen besuchte er weitere Großstädte der Türkei, machte die Bekanntschaft mit Gelehrten, die der Foklore großen Wert maßen und veranstaltete Programme in Radio Istanbul. Durch die Unterstüzung von A. K. Tecer hat er 1941 seine Gedichte in der Ülkü Zeitschrift veröffentlicht. Zwischen 1942-1944 unterrichtete er in Arifiye und Hasanoðlan, später im Institut Çifeler Dorf in Eskiþehir Volkslieder und das Spielen des Musikinstruments Saz. 1965 wurde ihm von der türkischen Republik aufgrund seiner Dienstleistung für die türkische Sprache ein Gehalt gewilligt. Nach ein Denkmal errichtet und au seinem Haus wurde ein Museum.

    Während der Republikzeit war Âþýk Veysel der größte Vertreter der türkischen Volkdichtungstradition. Innerhalb den traditionellen Gesangs hat Âþýk Veysel Themen wie Natur, Lieben, Mystik und gesellschaftliche Ereignisse bearbeitet, wobei er auch die derzeigten kulturellen Gegebenheiten hineinbezog. Im Gegensatz zur seiner Blindheit hatte er eine heitere, verständliche und optimistische Seelen Welt. Er verwendet in seinen Gedichten Volkstümliche Redensarten und eine reine Sprache. Er glaubte an die Wissenschaft und an den Fortschritt, unterstützte die Demokratie und die Vaterlandsliebe.

    Werke (bedeutensten): Gedichte, 1944; Die Melodien von meinem Saz, 1950; Meine Freunde sollen sich an mich erinnert, 1970.

    Meine Sorgen kann ich keinen sorgenlosen Menschen erzählen.
    Aþýk VEYSEL

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    anlatmam.rm (121 kB)

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