Türkische Häuser  
 

Beispiele türkischer Häuser aus verschiedenen Regionen

Mit Holz bedeckte Häuser in Tekirdag, deren Erker durch gekrümmte Verbindungsleisten gestützt sind.

Kirazli Mescit-Straße im Bezirk Süleymaniye in Istanbul.

Strandvilla am Ufer des Grünen Flusses in Amasya : das Hazeranlar-Gästehaus.

Männerabteilung der Serifler-Strandvilla im Bezirk Emirgan in Istanbul.

Strandvilla des Fethi Pasa im Bezirk Kuzguncuk in Istanbul.

Amcazade-Stranvilla in der Nähe der Anatolischen Festung am Ufer des Bosporus in Istanbul.

Ein typisches Beispiel für weiß gestrichene, würfelförmige Steinhäuser in Bodrum.

Östliche Schwarzmeer-Region : Eine Scheune (Serander) aus Holz in Fachwerktechnik und ein in der gleichen Bauweise errichtetes Haus.

Taurosgebirge : Ein Haus in Akseki, in Fachwerktechnik gefertigt aus sehr dicht ineinander verschränkten Holzteilen und Geröllgestein. Das Haus ist zur Hälfte in Fachwerktechnik erbaut; seine Außenfronten sind mit Holz abgedeckt.

Griechenland : Haus der Fam. Poulkidis in Siatista; mit Gipsarbeiten verzierte Front eines Erkerzimmers. Neben mit geometrischen Mustern verzierten Fenstern, Fensterflügeln und Trennleisten ist auch die Abbildung eines Schiffmotivs zu sehen, das zu jener Zeit als Dekorationslement weit verbreitet war.

In verschiedenen Stilen ausgeschmückte Strandvilla des Arif Pasa/Muhayyes im Bezirk Yeniköy in Istanbul.

Canakkale : eines der Zimmer im oberen Stockwerk des Bayramic-Hadimoglu-Gästehauses. Zu sehen sind der Eingang ins Zimmer, Wandschrank, ein am oberen Umlauf des Zimmers angebrachtes Gemälde von Istanbul sowie Überzüge der barock gestalteten Ruhebänke.

Kula : Eines der oberen Zimmer des Beyoglu-Hauses. Zu sehen sind Herd, Oberlichtfenster sowie das Untere eines Sockels.

Ein Fenster und seine Vergitterung in mit Holz gedeckten Häusern in Istanbul.

Canakkale : Im Barockstil gestalteter marmorner Herd im Bayramic-Hadimoglu-Gästehaus.

Bursa : In Edirnetechnik gearbeitete Schranktüren im Semaki-Haus im Bezirk Yenisehir.

Bursa : Mit Meißel gearbeitete Verzierungen im klassischen osmanischen Stil in einer Kammer im Muradiye-Haus.

Kula : Ausblick vom überwölbten Zimmereingang auf die Außendiele des Kestaneciler-Hauses.

Bursa : Im klassischen osmanischen Stil gehaltene Deckenmitte des Muradiye-Hauses.

In Relieftechnik gearbeitete Deckenverzierung im Hadimoglu-Gästehaus.

Für die Gegend um Antalya typisches, vierseitig abgeschrägtes Satteldach.

Die Wege in den Weinbergen sind im allgemeinen sehr eng. Die sich über die Mauern erstreckenden Zweige der Bäume geben dem Weg Schatten. Aus einem Brunnen am Wegesrand fließt Wasser zur Bewässerung. Durch eine nicht ganz geradlinige Ausrichtung des Hauses entlang des Weges kann ein interessanter Ausblick auf die Straße vermittelt werden; hier wurde zusätzlich dazu durch die Anbringung von Erkern dem Gebäude eine gewisse Lebendigkeit verliehen. (Taslibogaz-Straße, Hacý Baki-Haus)

Die auffälligste Besonderheit eines türkischen Zimmers liegt darin, daß es als Wohneinheit zu vielen Zwecken genutzt werden kann. Im Zimmer kann man sitzen, arbeiten, essen, schlafen, sich waschen. Den größten Einfluß auf diese Lebensform haben hier natürlich mobile Einrichtungsgegenstände, die im erforderlichen Falle in der Mitte des Zimmers aufgestellt und bei Bedarf auch wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückgebracht werden können. Zu diesem Zweck ist die Mitte eines jeden Zimmers stets frei. Dieses Zimmer, das ein bedeutendes Beispiel traditioneller, auf uns gekommener Einrichtungskunst zeigt, wwird durch seine Besitzerin Nezihe Aycan auf das sorgfältigste gepflegt und in Ordnung gehalten. (Landhaus des Emirhoca zade Ahmet Bey.)

 

Die Türen sind unverziert gehalten und vermitteln durch ihre senkrechte Balkenkonstruktion einen ziemlich schlichten Eindruck. Sie bestehen jeweils aus zwei großen Türflügeln. Holznägel mit großen Köpfen schmücken einerseits die Tür und dienen gleichzeitig auch der Verbindung der Holzbalken mit der dahinterliegenden Türkonstruktion. Die Schlagleisten sind im klassischen Stil dekoriert. (Kayyumlar-Stadthaus)

Die Türen des Hauses sind unverziert, vermitteln aber dennoch den Eindruck der Sicherheit. An der Stelle, an der die Türklopfer zu befestigen sind, wurden zwei große Nägel eingeschlagen. Auf dem oberen Türrahmen ist noch das Schild einer früheren Versicherungsagentur zu sehen.  Der Erker des Obergeschosses bildet ein natürliches Wetterdach über der Tür. (Stadthaus des Polizeipräfekten)

Türkische Häuser

 

 
 
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